Die Schweiz hat ein Rassismusproblem

01/02/2017

Antirassistische Demonstration am 4. Februar 2017 ab 14h, Waisenhausplatz, Bern

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Wir leben in einem Land, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft mit Zwang in Flugzeuge steckt und ausschafft, dahin zurück wo sie gehen mussten oder wollten.

*Ausschaffungen abschaffen*

Statt Inländer_innen zu bevorzugen, muss gegen die Logik des Wettbewerbs und des Gewinns vorgegangen werden und nicht gegen migrierende Menschen.

*Innländer_innenvorrang abschaffen, Arbeiter_innenrechte stärken*

Schwarze Menschen und People of Color sind überdurchschnittlich von Repression, Polizeigewalt und Personenkontrollen betroffen. Diese systematischen Diskriminierungen durchdringen staatliche Institutionen und die Politik.

*Racial Profiling stoppen*

Die schweiz investiert jährlich Millionen in Frontex und die Militarisierung der EU-Aussengrenze. Aufgrund dieser Grenzen sterben jährlich unzählige Menschen im Mittelmeer, (er-) frieren auf der Balkanroute oder stranden in Como.

*Fluchtwege sichern, Grenzen öffnen*

Gemäss dem Dublinsystem kann die schweiz geflüchtete Menschen systematisch in europäische Staaten abschieben. In Staaten wie beispielsweise Italien oder Ungarn ist das Asylrecht jedoch nicht gesichert und viele landen auf der Strasse. Die schweiz ist aufgrund des „Selbsteintrittsrechts“ jedoch frei, auf Dublinabschiebungen zu verzichten.

*Dublinstystem abschaffen, Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für alle*

Geflüchtete Menschen müssen in der schweiz in Lagern leben. Dort bestimmen Entmündigung, Disziplinierung und Isolation den Alltag.

*Lager schliessen*

Für die gleiche Arbeit verdienen Menschen ohne schweizer Pass durchschnittlich weniger. Wenn ein Quartier „aufgewertet“ wird, sind „Migrant_innen“ meist die ersten Verdrängten. Auch im Bildungs-und Gesundheitssystem sind sie schlechter gestellt.

*Rassistische Ausbeutung und Ungleichheit überwinden*

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