{"id":1059,"date":"2011-12-05T14:42:03","date_gmt":"2011-12-05T12:42:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=1059"},"modified":"2011-12-05T14:42:03","modified_gmt":"2011-12-05T12:42:03","slug":"yemen-die-bewegung-kampft-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1059","title":{"rendered":"Yemen: Die Bewegung k\u00e4mpft weiter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jemens Pr\u00e4sident Ali Abdullah Saleh hat seinen R\u00fcckzug erkl\u00e4rt, der Weg ist frei f\u00fcr Reformen. Doch Tawakkul Karman, die nun den Friedensnobelpreis erh\u00e4lt, fordert die Revolution. Die Jugend steht hinter ihr.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/yemen-b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1060\" title=\"yemen-b\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/yemen-b.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/yemen-b.jpg 550w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/yemen-b-300x207.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a>Wenn es nach Jemens politischer Elite geht, ist die Revolution abgesagt. Schliesslich hat der seit 33 Jahren regierende Pr\u00e4sident Ali Abdullah Saleh gerade mit Brief und Siegel seinen R\u00fccktritt erkl\u00e4rt, knapp neun Monate nachdem eine Gruppe von StudentInnen und jungen AktivistInnen zum ersten Mal gegen ihn auf die Strasse ging. F\u00fcr Ende Februar sind Neuwahlen angek\u00fcndigt, bis dahin soll der Oppositionspolitiker Muhammad Basindwa, einst Salehs Aussenminister, eine \u00dcbergangsregierung bilden. Die gr\u00f6sste Stammeskonf\u00f6deration soll bereits eingebunden sein. In den Pal\u00e4sten und ihren Hinterzimmern stehen die Zeichen auf Kompromiss, allenfalls Reformen; nicht auf Umsturz, nicht auf Neuanfang. Genau so will es Saudi-Arabien, der m\u00e4chtige Nachbar im Norden, der Salehs Abzug ausgehandelt hat.<\/p>\n<p>Doch Jemens Jugend gibt ihre Revolution nicht auf. Diejenigen, die seit Anfang Februar vor der Universit\u00e4t der Hauptstadt Sanaa f\u00fcr den Wandel in ihrem Heimatland k\u00e4mpfen, wollen sich diesmal nicht mit einer der \u00fcblichen Rochaden der M\u00e4chtigen zufriedengeben \u2013 erst recht nicht jetzt, wo der Pr\u00e4sident endlich gefallen ist.<\/p>\n<p>Die Saleh zugestandene Straffreiheit sei eine Schande, sagt die Galionsfigur der Proteste, die 32-j\u00e4hrige Tawakkul Karman. \u00abEs ist emp\u00f6rend, jemandem Immunit\u00e4t zuzu\u00adsichern, der f\u00fcr den Tod von Hunderten Revolution\u00e4ren verantwortlich ist.\u00bb Trotz Salehs R\u00fcckzug werden Demonstrierende weiterhin erschossen. Auf den Strassen Jemens herrscht weiter Krieg.<\/p>\n<p>Niemand weiss derzeit, wer siegen wird. Denkbar, dass Tawakkul Karman bei der Entge\u00adgen\u00adnahme des Friedensnobelpreises am 10. De\u00adzember in Oslo bereits weitgehend das Scheitern ihres Engagements eingestehen muss \u2013 oder dass das Patt in Sanaa dann noch anh\u00e4lt. Mehrfach hat Karman seit der Bekanntgabe ihrer Ehrung an die internationale Gemeinschaft appelliert, die Anliegen der jemenitischen Demokratiebewegung ernst zu nehmen. In einem Kommentar f\u00fcr den britischen \u00abGuardian\u00bb bezeichnete sie es als Grundfehler des Westens, im Fall Jemens nur von einer politischen Krise zu sprechen. \u00abWir Jemeniten bestehen darauf, dass es sich um eine Revolution handelt \u2013 nicht nur eine der Worte, sondern eine mit unserem Blut, das das Regime weiterhin vergiesst.\u00bb Ihr Volk sei genauso hungrig nach Freiheit und Menschenw\u00fcrde, wie es die TunesierInnen beim Aufstand gegen Zine al-Abidine Ben Ali gewesen seien.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber Nacht zur Revolution\u00e4rin<\/strong><\/p>\n<p>Seit Jahren schon legt sich die Menschenrechtlerin mit Salehs Regime an, fordert Pressefreiheit und grundlegende Menschenrechte. Dabei zeichnet sich die Mutter dreier Kinder durch eine beeindruckende Sturheit aus. Als die Regierung sich weigerte, den SMS-Infoservice ihrer Organisation \u00abJournalistinnen ohne Ketten\u00bb zu genehmigen, stellte Karman kurzerhand einen Antrag auf Zulassung eines Radio- und Fernsehsenders. \u00abEin Blick ins jemenitische Fernsehen, und man sieht, wo die Wurzel allen \u00dcbels liegt\u00bb, sagte Karman damals. \u00abDie Verherrlichung des Pr\u00e4sidenten ist das Einzige, worauf es den Kontrolleuren des Ministeriums ankommt. Solange sich diese Mentalit\u00e4t nicht \u00e4ndert, wird es keinen Fortschritt hin zu freien Medien im Jemen geben.\u00bb Auch ihre grossen Spr\u00fcche machten die charismatische Frau schnell ber\u00fchmt.<\/p>\n<p>Auf Transparenten k\u00e4mpften Karman und ihre Mitstreiterinnen gegen die Zensur im Land. Sie prangerten an, wie korrumpiert das traditionelle Rechtssystem in den D\u00f6rfern sei, und forderten ein Ende von Zwangsverheiratungen und Jugendehen. Karman, die fr\u00fch in die gr\u00f6sste Oppositionspartei al-Islah eintrat, war damals keine Revoluzzerin. Sie wollte Ver\u00e4nderungen innerhalb des Systems erreichen. Bis sie am 14. Januar im Autoradio von Ben Alis R\u00fccktritt erfuhr. Mehr als 10\u2009000\u2009 Demonstrant\u00adInnen hatten \u00fcber Stunden vor dem Regierungspalast in Tunis seinen R\u00fccktritt gefordert. Auf einmal befand sich der Pr\u00e4sident im Flugzeug in der Luft, auf der Flucht vor seinem Volk.<\/p>\n<p>Nun schien alles m\u00f6glich. Am folgenden Abend stellte sich Karman mit ein paar Freundinnen auf den Platz vor der Universit\u00e4t. Ein paar Dutzend kamen. Sie riefen \u00abGeh Saleh, geh\u00bb, oder: \u00abDas Volk will den Sturz des Regimes.\u00bb Am Abend darauf kamen schon ein paar mehr. Gemeinsam liefen die Demonstrantinnen zur tunesischen Botschaft und forderten dort Salehs R\u00fccktritt. Karman war aufgekratzt, konnte es kaum fassen. Aus der Reformerin war \u00fcber Nacht eine Revolution\u00e4rin geworden.<\/p>\n<p><strong>Im Gef\u00e4ngnis<\/strong><\/p>\n<p>Salehs Sicherheitsapparat sah nicht lange zu. Am 22. Januar, eine Woche nach dem ersten Protest, wurde Karmans Auto an den Strassenrand gedr\u00e4ngt. Eine Gruppe von M\u00e4nnern in Zivil zerrte Karman aus dem Auto und fuhr sie direkt ins Gef\u00e4ngnis. \u00abIch habe nach einem Haftbefehl gefragt, aber es gab keinen\u00bb, sagte sie MitdemonstrantInnen Stunden sp\u00e4ter durch das vergitterte Zellenfenster. \u00abSie waren brutal, und sie haben mir nicht gesagt, wer sie sind oder was sie wollen.\u00bb Das Gespr\u00e4ch mit Karman zeichneten ihre FreundInnen mit einem Handy auf, das Video stellten sie ins Internet. Gleichzeitig verk\u00fcndeten sie bei der Demonstration, zu der sich wieder Hunderte vor der Universit\u00e4t zusammenfanden, was passiert war.<\/p>\n<p>An diesem Abend zogen so viele DemonstrantInnen durch Sanaas Strassen wie nie zuvor. St\u00e4ndig schlossen sich neue Leute dem Zug an. Sie riefen: \u00abFreiheit f\u00fcr Tawakkul Karman\u00bb, und trugen Transparente mit deren Foto durch die Strassen. Es war aussergew\u00f6hnlich, dass sich so viele M\u00e4nner f\u00fcr die Freilassung einer Frau einsetzten \u2013 das hatte es im patriarchalischen Jemen noch nie gegeben. Am n\u00e4chsten Morgen wurde Karman freigelassen. Kurze Zeit sp\u00e4ter war sie wieder auf der Strasse und f\u00fchrte einen neuen Protestzug an. \u00abWir werden weiterk\u00e4mpfen, bis Ali Abdullah Saleh und sein Regime fallen\u00bb, k\u00fcndigte sie eine Woche nach ihrer Verhaftung an.<\/p>\n<p>Tawakkul Karman ist eine ungew\u00f6hnliche Revolution\u00e4rin. So gut wie m\u00f6glich versucht sie, Familie und Aktivismus miteinander zu vereinbaren. W\u00e4hrend die Kinder im Wohnzimmer zu Abend essen, verfolgt sie die Fernsehnachrichten. Ein Team von al-Dschasira ist dabei, als sie die kleine Tochter mit einer Spider-Man-Bettdecke zudeckt und ihr einen Gutenachtkuss gibt. Das Regime hat unterdessen alles versucht, um die immer prominentere Karman zum R\u00fcckzug zu bewegen. \u00abMir wurde mit Gef\u00e4ngnis und dem Tod gedroht\u00bb, sagt sie. \u00abMan hat mir auch Geld angeboten und ein Regierungsamt.\u00bb Doch sie beugt sich nicht. Ihrem Bruder Tarek liess Saleh pers\u00f6nlich mitteilen: \u00abBring deine Schwes\u00adter unter Kontrolle. Jeder, der mir nicht gehorcht, wird get\u00f6tet werden.\u00bb Karmans \u00e4ltere Tochter sagte in einem Fernsehinterview: \u00abIch bin stolz auf meine Mutter, aber ich mache mir auch Sorgen.\u00bb Ihrem Mann geht es \u00e4hnlich. \u00abIch musste ihr schon bei der Hochzeit versprechen, sie nie von ihrem politischen Engagement abzuhalten\u00bb, sagt er. \u00abIch w\u00fcnschte, ich w\u00e4re selbst in der Lage, das zu tun, was sie kann \u2013 aber weil dem nicht so ist, unterst\u00fctze ich sie bei allem, was sie tut.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Eine Islamistin?<\/strong><\/p>\n<p>Was als politisches Machtspiel begann, ist schnell zu einem Kampf auf Leben und Tod geworden. F\u00fcr Saleh ging es von Anfang an um alles. Die Jugendrevolte hatte ihm gerade noch gefehlt. Im Norden haben die Huthirebellen \u2013 eine Allianz schiitischer St\u00e4mme aus dem unwegsamen Grenzgebiet zu Saudi-Arabien, die die Errichtung eines Gottesstaats fordern \u2013 die Kontrolle \u00fcber immer gr\u00f6ssere Gebiete und auch die gr\u00f6sste Stadt der Region, Saada, \u00fcbernommen. Im S\u00fcden Jemens, wo die wichtigen \u00d6lreserven liegen, ist unterdessen die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung immer st\u00e4rker geworden. Zudem ist der Staat beinahe pleite.<\/p>\n<p>Umso aggressiver reagierte Saleh. Als sich am 18. M\u00e4rz DemonstrantInnen zu einem Massenprotest vor der Universit\u00e4t zusammenfanden, liess er erstmals Scharfsch\u00fctzen auf den D\u00e4chern der umliegenden H\u00e4user platzieren. Am Abend waren mindestens 53 DemonstrantInnen tot, mehr als hundert schwer verletzt. Ausl\u00e4ndische Medien, die die Proteste im Jemen \u00fcber den Entwicklungen in \u00c4gypten, Libyen und Syrien fast vergessen hatten, sprachen von einem Blutbad.<\/p>\n<p>Einstige Gefolgsleute Salehs sp\u00fcrten an diesem Tag dessen Schw\u00e4che und setzten sich ab. Formal haben sie ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Demokratiebewegung erkl\u00e4rt, doch in Wirklichkeit verfolgen viele der bewaffneten Gruppen eigene Interessen. Karman kommt gelegentlich in Erkl\u00e4rungsnot, etwa als Abdul Madschid al-Sindani, der von den USA als Al-Kaida-Terrorist gebrandmarkte F\u00fchrer des islamistischen Fl\u00fcgels der Islah, vor Demonstranten den Gottesstaat ausruft. \u00abWir hatten einen Streit dar\u00fcber, ob wir al-Sindani sprechen lassen sollen\u00bb, sagte Karman sp\u00e4ter. \u00abIch war dagegen. Wir sind eine Jugendbewegung, keine religi\u00f6se.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Das neue Selbstbewusstsein<\/strong><\/p>\n<p>Immer wieder muss Karman sich vorwerfen lassen, den IslamistInnen nahezustehen. \u00abDie Extremisten hassen mich\u00bb, sagt sie dann. \u00abSie lassen in den Moscheen gegen mich hetzen und verdammen mich als unislamisch.\u00bb Zur Islah hat sie mit der Zeit ein gespaltenes Verh\u00e4ltnis entwickelt. Die Partei sei f\u00fcr sie als Frau die beste M\u00f6glichkeit gewesen, politisch Einfluss zu nehmen, sagt sie. \u00abIch spreche nicht f\u00fcr die Islah-Partei, und ich bin nicht an ihre Beschl\u00fcsse gebunden\u00bb, sagt Karman, die anders als die meisten Jemenitinnen keinen Gesichtsschleier tr\u00e4gt. \u00abEs sind alleine meine \u00dcberzeugungen, die meine Positionen pr\u00e4gen, und ich frage niemanden um Erlaubnis.\u00bb<\/p>\n<p>Die Islamismus-Vorw\u00fcrfe gegen Karman bedienen Ressentiments, die den Westen seit Beginn der Proteste von klaren Botschaften abgehalten haben. Der Jemen ist seit langem f\u00fcr die Terrorgefahr durch Al-Kaida-Zellen ber\u00fcchtigt, die der jetzt abtretende Pr\u00e4sident Saleh immer wieder heraufbeschworen hat \u2013 nicht zuletzt, um Geld und Unterst\u00fctzung aus den USA zu sichern. Eine Revolution mit ungewissem Ausgang scheint das Letzte, was der Westen riskieren will. Karmans eigener Vorschlag eines vom Volk bestimmten \u00dcbergangsrats klingt vielen in Washington und anderswo zu unberechenbar. Nicht wenige ihrer MitstreiterInnen bef\u00fcrchten deshalb, dass der Plan der alten Garde aus dem Ausland unterst\u00fctzt werden wird.<\/p>\n<p>Doch die junge Bev\u00f6lkerungsmehrheit hat in den vergangenen Monaten ein ungekanntes Selbstbewusstsein entwickelt, das ihr niemand mehr nehmen kann. Die saudische Aktivistin Eman al-Nafdschan ist sich sicher, dass der Friedensnobelpreis f\u00fcr Tawakkul Karman die Rolle der Frauen in der arabischen Welt auf Dauer st\u00e4rken wird. \u00abBisher hat man uns Frauen in der arabischen Welt nicht ernst genommen; aber das wird sich \u00e4ndern, jetzt wo der Rest der Welt uns wahrnimmt.\u00bb Die Zukunft der Revolution im Jemen liegt auf den Schultern der Jugend \u2013 und vor allem der jungen Frauen.<\/p>\n<p>Marc Engelhardts Biografien der Nobelpreistr\u00e4gerinnen Tawakkul Karman, Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee, \u00abStarke Frauen f\u00fcr den Frieden\u00bb, sind gerade im Herder-Verlag (Freiburg im Breisgau) erschienen.<\/p>\n<p>Quelle: WOZ vom 01.12.2011<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jemens Pr\u00e4sident Ali Abdullah Saleh hat seinen R\u00fcckzug erkl\u00e4rt, der Weg ist frei f\u00fcr Reformen. Doch Tawakkul Karman, die nun den Friedensnobelpreis erh\u00e4lt, fordert die Revolution. Die Jugend steht hinter ihr. <a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1059\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,6],"tags":[],"class_list":["post-1059","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aus-aller-welt","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1059","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1059"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1059\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1062,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1059\/revisions\/1062"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1059"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}