{"id":118,"date":"2010-10-03T12:25:12","date_gmt":"2010-10-03T10:25:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=118"},"modified":"2010-11-04T11:16:28","modified_gmt":"2010-11-04T09:16:28","slug":"der-10-antifaschistische-abendspaziergang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=118","title":{"rendered":"Der 10. Antifaschistische Abendspaziergang"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"Abendspaziergang\" src=\"\/pic\/AS10.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" \/><a href=\"http:\/\/www.buendnis-gegen-rechts.ch\/Texte\/Communique%2010%20AAS.pdf\" target=\"_blank\">Communiqu\u00e9 vom &#8220;B\u00fcndnis Alle gegen Rechts&#8221;<\/a> zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang:<\/p>\n<p>\u00dcber 1000 Leute haben heute den 10. Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern begangen und damit ein deutliches Zeichen gegen faschistische Umtriebe und gegen den kapitalistischen Alltag gesetzt. Die Jubil\u00e4umsausgabe des Antifa-Spaziergangs die unter dem Motto &#8220;Antikapitalistisch vorangehen, statt der Welt beim Untergang zusehen!&#8221; stattfand, verlief ohne gr\u00f6ssere Zwischenf\u00e4lle; die Route f\u00fchrte haups\u00e4chlich durch die Berner Altstadt.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber 10. Jahre nach der ersten Ausgabe des Antifaschistischen Abendspaziergangs ist antifaschistischer und antikapitalistischer Widerstand bitter n\u00f6tig: In den vergangenen 10. Jahren mag sich zwar viel ver\u00e4ndert haben, aber leider kaum zum Guten. Rechte Ideologien und Hetzkampagnen haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Fremdenfeindlichkeit ist eine weit verbreitete Reaktion auf die gravierenden Probleme unserer Zeit. Egal ob es um die Angst um das Wohl der eigenen Nation, die Arbeitsstelle, die Wohnung oder sogar um die Natur geht: In der &#8220;\u00dcberfremdung der Eidgenossenschaft&#8221; sehen viele ZeitgenossInnen die Ursache f\u00fcr ihr ganzes Elend. F\u00fcr solche Leute gibt es kein Problem, f\u00fcr welches sich nicht Ausl\u00e4nderInnen als S\u00fcndenb\u00f6cke heranziehen liessen. So beliebt wie diese Schuldzuschiebungen sind, so bl\u00f6d sind sie: Denn sie treffen die Falschen!<\/p>\n<p>&#8211; Es sind nicht die Ausl\u00e4nderInnen, welche die Konkurrenz um Arbeitspl\u00e4tze und Wohnungen eingerichtet haben, sondern die Nationen, welche die kapitalistischen Verh\u00e4ltnisse durchsetzen und garantieren.<\/p>\n<p>&#8211; Die ArbeitgeberInnen, nicht die ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte, haben Interesse daran, die L\u00f6hne zu dr\u00fccken wo es nur geht, um ihren Profit zu maximieren.<\/p>\n<p>&#8211; Es ist der weltweit eingerichteten, profitorientierten Produktionsweise zu \u201everdanken\u201c, dass r\u00fccksichtlos alle nat\u00fcrlichen Ressourcen vernutzt und Natur und Umwelt zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>&#8211; Es ist der Kapitalismus, welcher die Lebensgrundlage vieler Menschen zerst\u00f6rt und sie zu Fl\u00fcchtlingen macht.<\/p>\n<p>&#8211; Es sind nicht die Fl\u00fcchtlinge, sondern die Regierungen, die \u201eihre\u201c Nationen im Kampf um Einfluss, Macht und Ressourcen zum Mittel des Krieges greifen lassen.<\/p>\n<p>&#8211; Es ist Unsinn von \u00dcberfremdung zu sprechen, weil es die Staaten sind, welche Menschen \u00fcberhaupt erst zu In- und Ausl\u00e4nderInnen machen. Kaum auf der Welt, wird den Menschen auch schon ein Zwangsverh\u00e4ltnis aufgedr\u00fcckt: Die Volksangeh\u00f6rigkeit per Pass! Durch dieses Herrschaftssystem werden \u00fcberhaupt In- und Ausl\u00e4nderInnen geschaffen.<\/p>\n<p>Wir danken allen TeilnehmerInnen f\u00fcr die lautstarke Demonstration und hoffen auch in Zukunft auf eure Solidarit\u00e4t im Kampf gegen Staat, Kapital und Faschismus z\u00e4hlen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Der Kampf geht weiter! F\u00fcr eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung!<\/p>\n<p>B\u00fcndnis Alle gegen Rechts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber 1000 Leute haben heute den 10. Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern begangen und damit ein deutliches Zeichen gegen faschistische Umtriebe und gegen den kapitalistischen Alltag gesetzt. 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