{"id":1202,"date":"2012-01-29T00:55:01","date_gmt":"2012-01-28T23:55:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=1202"},"modified":"2012-01-29T00:55:01","modified_gmt":"2012-01-28T23:55:01","slug":"demo-in-bern-wird-wiederholt-anti-wef-demo-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1202","title":{"rendered":"Demo in Bern wird wiederholt: ANTI-WEF Demo 2.0"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demobern12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1203\" title=\"demobern12\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demobern12-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demobern12-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demobern12.jpg 621w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nein, wir lassen uns nicht einsch\u00fcchtern,  weder von den Polizeihundertschaften noch von den Politiker_innen, die  deren Angriff gegen uns befohlen haben. Wir werden wieder und wieder auf  die Strasse gehen, bis die Gr\u00fcnde f\u00fcr Umweltzerst\u00f6rung, Ausbeutung,  Hunger und Unterdr\u00fcckung beseitigt sind! Nicht weil wir uns gerne den  polizeilichen Dem\u00fctigungen und Schikanen aussetzen, sondern weil wir die  allt\u00e4glichen Zumutungen und die Zerst\u00f6rung des Planeten und die  Ausbeutung seiner Bewohner_innen satt haben und nicht mehr schweigend  hinnehmen.<\/p>\n<p>Wir kennen ihre Machenschaften. Es ist nicht das  erste Mal, dass sie uns mit einem riesigen Polizeiaufgebot daran  gehindert haben, Kritik zu \u00e4ussern. Dass sie uns gefesselt,  weggeschleift und weggesperrt haben. Dass sie uns bedroht und geschlagen  haben. Dass sie uns den Gang auf die Toilette verweigert haben. Dass  sie uns befohlen haben, die Kleider auszuziehen. Dass sie uns mit  Tr\u00e4nengas eingespr\u00fcht haben. Dass sie die Stadt polizeilich besetzt  haben. Dass sie unsere Transparente, Flugbl\u00e4tter und Brosch\u00fcren  beschlagnahmt haben.<\/p>\n<p>Wir wissen, warum sie es getan haben.  Nicht wegen den angeblichen \u201eGewaltdrohungen\u201c haben sie uns am Samstag  geschlagen, verhaftet, gefesselt und eingesperrt. Mit Gewalt haben diese  Herren und Damen n\u00e4mlich kein Problem. Im Gegenteil: Gewalt \u00fcben sie  selber aus um unsere Bewegung, die radikale Kritik an diesen  Verh\u00e4ltnissen \u00fcbt, zu kriminalisieren und zu schw\u00e4chen. Die angebliche  \u201eGewaltdrohung\u201c war, wie schon oft, ein Vorwand. Die Repression gegen  unliebsame Kritik\u00e4usserung wird in Bern schon l\u00e4nger systematisch  vorangetrieben: Das Anti-AKW-Camp wurde ger\u00e4umt, Demonstrierende einer  Solidarit\u00e4tsdemo samt Tram \u201egekidnappt\u201c, die Anti-Repressionsdemo  angegriffen, die SVP wurde mit schier unvorstellbaren Ressourcen  besch\u00fctzt und die Berner Bev\u00f6lkerung dabei schikaniert&#8230; Dass Polizei  und Politik jedes Mittel recht ist, um ihre Massnahmen zu rechtfertigen,  zeigen die L\u00fcgengeschichten rund um die pr\u00fcgelnden Zivilfahnder in der  Reitschule. Warum sie das tun ist klar: Sie verteidigen das herrschende  System dogmatisch, kompromisslos!<\/p>\n<p>Wir wissen, warum wir es tun.  Weil wir nicht schweigen wollen, wenn sich Bonzen_innen und  Politiker_innen mit Kulturheinis und sonstigen Ber\u00fchmtheiten umgeben und  sich als die Retter_innen inszenieren, die mit \u201eneuen Modellen die Welt  verbessern\u201c wollen, w\u00e4hrend sie in Wahrheit die Agenten_innen und  Organisatoren_innen der herrschenden Verh\u00e4ltnisse sind. Die  Brandstifter_innen pr\u00e4senteiern sich als Feuerwehr, die Ausbeuter_innen  als Wohlt\u00e4ter_innen, die Unterdr\u00fccker_innen als Befreier_innen. Sie  sprechen in ihrer noblen Schwatzbude dar\u00fcber, wie sie die Probleme l\u00f6sen  k\u00f6nnten, die sie selber t\u00e4glich von neuem reproduzieren. Sie werden  nicht m\u00fcde zu wiederholen, wie schwer sie an ihrer Verantwortung tragen,  w\u00e4hrend sie uns die L\u00f6hne k\u00fcrzen, die Mieten erh\u00f6hen, die Jobs  k\u00fcndigen, die Sozialleistungen zusammenstreichen\u2026<\/p>\n<p>Wir scheissen  auf das WEF, weil es nicht Teil der L\u00f6sung, sondern Teil des Problems  ist. Weil sich dort die Eliten der kapitalistischen Welt treffen und  austauschen und weil wir wissen, dass wir von diesen nichts Gutes zu  erwarten haben.<\/p>\n<p>Wir rufen dich auf, gemeinsam mit uns zu  protestieren, wenn du nicht schweigen willst, w\u00e4hrend sich M\u00f6rder_innen,  Ausbeuter_innen und Unterdr\u00fccker_innen im verschneiten Davos zur ihrer  Selbstbeweihr\u00e4ucherung treffen. Wenn du genug hast, vom Druck auf der  Baustelle, von den Arbeitszeiterh\u00f6hungen in der Fabrik, vom Mobbing im  B\u00fcro, vom Stress im Spital, von den Polizeikontrollen und Schikanen, von  der Hetze in den Medien, vom Leistungsdruck in der Schule und an der  Uni, von der Umweltzerst\u00f6rung, von der allt\u00e4glichen Konkurrenz, von  Burnout, Verdr\u00e4ngung, Welthunger, Ausgrenzung, Rassismus, Sexismus,  Krieg und Krise. Wir haben n\u00e4mlich l\u00e4ngst genug davon!<\/p>\n<p><strong>Wir sehen uns am 04.02.2012 um 15.00 bei der Heiliggeistkirche in Bern. <\/strong><\/p>\n<p>\u201eWollen wir es schnell erreichen,<br \/>\nbrauchen wir noch dich und dich.<br \/>\nWer im Stich l\u00e4sst seinesgleichen,<br \/>\nl\u00e4sst ja nur sich selbst im Stich.\u201c<br \/>\n(Berthold Brecht)<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/ch.indymedia.org\/de\/2012\/01\/85158.shtml\" target=\"_blank\">http:\/\/ch.indymedia.org\/de\/2012\/01\/85158.shtml<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, wir lassen uns nicht einsch\u00fcchtern, weder von den Polizeihundertschaften noch von den Politiker_innen, die deren Angriff gegen uns befohlen haben. Wir werden wieder und wieder auf die Strasse gehen, bis die Gr\u00fcnde f\u00fcr Umweltzerst\u00f6rung, Ausbeutung, Hunger und Unterdr\u00fcckung beseitigt sind! 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