{"id":1349,"date":"2012-05-03T11:52:40","date_gmt":"2012-05-03T10:52:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=1349"},"modified":"2012-05-04T11:41:16","modified_gmt":"2012-05-04T10:41:16","slug":"demo-emporen-war-gestern-widerstand-ist-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1349","title":{"rendered":"Demo: emp\u00f6ren war gestern &#8211; Widerstand ist heute!"},"content":{"rendered":"<p>Auf zum antikapitalistischen Tanz!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/widerstand-ist-heute.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1350\" title=\"widerstand ist heute\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/widerstand-ist-heute.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/widerstand-ist-heute.jpg 454w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/widerstand-ist-heute-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><\/a>Die  r\u00fccksichtslose Ausbeutung der Ressourcen und die gezielte Unterdr\u00fcckung  von unz\u00e4hligen Menschen weltweit. sind nicht Krankheit, sie sind das  Lebenselixier des Kapitalismus. Sie stellen den N\u00e4hrboden dar, der es  \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht, ma\u00dflose Wachstumsraten und unermessliche  Profitaussch\u00f6pfung zu erreichen. Die Weltwirtschaftskrisen sind in  dieser Logik folgerichtig und nichts weiter als ein regulierender  Mechanismus. Die Wirtschaft und die Regierungen sind Teil dieses Systems  und k\u00e4mpfen vehement f\u00fcr dessen Fortbestand, ungeachtet der  verheerenden Konsequenzen. Der n\u00e4chste Kollaps ist vorprogrammiert.  Emp\u00f6ren ist da l\u00e4ngst nicht mehr genug!<\/p>\n<p>Emp\u00f6ren war gestern, Widerstand ist heute<br \/>\nEine  Regierung ist Dienerin des Volkes und nicht umgekehrt. Als solche hat  sie in erster Linie die Interessen der Gesamtbev\u00f6lkerung zu vertreten.  Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang mal erw\u00e4hnt werden, dass  schlecht bezahlte Jobs und miese Arbeitsbedingungen trotz  Rekordgewinnen, fehlender zahlbarer Wohnraum trotz Bauboom,  Steuerverg\u00fcnstigungen f\u00fcr die selbsternannte Elite und der daraus  resultierende Sozial- und Bildungsabbau nicht in unserem Interesse sind.<\/p>\n<p>Tagt\u00e4glich wird uns vor Augen gef\u00fchrt, wessen Interessen  wirklich vertreten werden und welche Abh\u00e4ngigkeiten durch die  Neoliberalisierung der letzten Jahrzehnte entstanden sind. Zum Beispiel  die Auslagerung der Produktion in L\u00e4nder ohne arbeitsrechtliche  Regelungen und Umweltschutzbestimmungen. Solche Drohgeb\u00e4rden der  Konzerne geh\u00f6ren schon l\u00e4ngst zum Standardrepertoire. Oder die  gigantischen Summen \u00f6ffentlicher Gelder, die in global agierende  Finanzinstitute flossen. Als Folge davon erreicht der Krieg gegen den  Sozialstaat eine neue Dimension und die Grundrechte aller werden zum  Abschuss freigegeben. W\u00e4hrend die Verursacher_innen von Leid und Armut  weiterhin daran verdienen.<\/p>\n<p>Die vorangetriebene Deregulierung des  Marktes geht dabei einher mit der repressiven \u00dcberregulierung des  \u00f6ffentlichen Lebens. Ein \u00dcberwachungs- und Sicherheitsstaat wird  installiert, welcher orwellsche Fantasien sprengt. Gleichzeitig findet  eine Diskriminierung sozial benachteiligter Menschen statt. Fl\u00fcchtlinge  werden pauschal kriminalisiert. Menschen mit Migrationshintergrund  werden diffamiert. Diese perfiden Hetzkampagnen produzieren bewusst  \u00c4ngste, um uns gegeneinander aufzubringen. Wer sich gegen diese  Entwicklung wehrt und die Missst\u00e4nde anprangert, wird ebenfalls  diffamiert und kriminalisiert. Fakt ist, die politische Stabilit\u00e4t ist  in Gefahr, je l\u00e4nger die W\u00fcrde der Menschen mit F\u00fcssen getreten wird!<\/p>\n<p>Individualisierung war gestern, Kollektivit\u00e4t ist heute<br \/>\nEs  ist erschreckend, mit welcher Gleichg\u00fcltigkeit die \u00f6ffentliche  Wahrnehmung dieser vernichtenden Entwicklung begegnet. Die  Individualisierung im kapitalistischen Sinne hat zur absoluten  Entsolidarisierung gef\u00fchrt und ist mitverantwortlich, dass weltweit  Millionenvon Menschen vertrieben werden, dass Existenznot immense  Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me produziert, und dass die Prekarisierung derart  widerstandslos immer mehr Menschen in den Abgrund zieht.<\/p>\n<p>Was wir  brauchen ist eine kollektive Wahrnehmung. Eine Wahrnehmung, dass wir  als Teil der globalen Zusammenh\u00e4nge eine Mitverantwortung tragen. Eine  Wahrnehmung, dass ein konsumorientiertes Leben und eine stillschweigende  Zustimmung die systematische Zerst\u00f6rung der Lebensr\u00e4ume weltweit  sch\u00fcrt. Eine Wahrnehmung, welche ein kollektives Bewusstsein f\u00f6rdert.  Ein Bewusstsein, dass wir der Zersetzung der gesellschaftlichen  Strukturen nur Einhalt gebieten k\u00f6nnen, wenn wir uns einmischen und uns  kollektiv entgegenstellen. Ein Bewusstsein, aus dem ein  selbstverst\u00e4ndliches kollektives Handeln w\u00e4chst. Ein Handeln, das eine  Illegalisierung von Menschen nicht zul\u00e4sst und eine uneingeschr\u00e4nkte  Solidarit\u00e4t sp\u00fcrbar macht. Ein Handeln, das der Ausbeutung und  Unterdr\u00fcckung den Kampf erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Ohne diesem Selbstverst\u00e4ndnis  einer Kollektivit\u00e4t und einem solidarischen Handeln untereinander, wird  es keine Ver\u00e4nderung geben. Hierf\u00fcr braucht es auch die Bereitschaft,  die konstruierten Unterschiede zu hinterfragen und die eigene Rolle im  System selbstkritisch zu betrachten.<br \/>\nKollektivit\u00e4t hat viele  Gesichter. Vernetzen wir uns, finden wir Gemeinsamkeiten in der  Unterschiedlichkeit, solidarisieren wir uns, organisieren wir uns  selbst, unterst\u00fctzen wir uns gegenseitig. Fordern wir die nachhaltige  soziale Gerechtigkeit weltweit!<br \/>\nF\u00fcr diese Forderung gehen wir am 5.  Mai in Luzern auf die Strasse. Stehen wir auf und schreien wir es raus:  Kein Morgen dem Kapitalismus! &#8211; Auf zum Antikapitalistischen Tanz!<\/p>\n<p>***************************<\/p>\n<p>Tutti insieme al ballo anticapitalista!<\/p>\n<p>Lo  sfruttamento senza riguardo delle risorse naturali e l\u2019oppressione  mirata di popolazioni in tutto il mondo non sono il risultato di un  capitalismo malato, bens\u00ec la sua ragion d\u2019essere. Rappresentano il  terreno fertile su cui ottenere smisurate quote di crescita e profitto.  Le crisi economiche mondiali sono sotto quest\u2019ottica logiche e nient\u2019  altro che un meccanismo di regolazione. L\u2019economia e i governi, facendo  parte di questo sistema, lottano con veemenza per la sua sopravvivenza,  incuranti delle devastanti conseguenze. Il prossimo collasso del sistema  capitalista \u00e8 prevedibile. Il solo indignarsi ormai non basta pi\u00f9!<\/p>\n<p>Indignarsi ieri \u2013 resistenza oggi<br \/>\nUn  governo deve essere al servizio del popolo e non viceversa. E come  governo ha da rappresentare gli interessi di tutto il popolo. Non \u00e8  assolutamente di nostro interesse che esistano posti di lavoro mal  retribuiti e miserabili condizioni di lavoro nonostante guadagni da  primato, che ci sia penuria di alloggi pagabili nonostante il boom delle  costruzioni, che facilitazioni tributarie per le cosiddette elite  portino allo smantellamento nell\u2019assistenza sociale e nell\u2019educazione.<\/p>\n<p>Giorno  per giorno possiamo notare quali sono gli interessi che sono  effettivamente salvaguardati, e quali rapporti di dipendenza sono nati a  causa della neoliberalizzazione degli ultimi decenni. Prendiamo come  esempio lo spostamento della produzione verso paesi non aventi leggi  protettive del lavoro e leggi per la tutela dell\u2019 ambiente. Minacce di  spostamento della produzione da parte di grandi consorzi fanno gi\u00e0 da  molto tempo parte del loro repertorio di argomentazione. O le enormi  somme di denaro pubblico stanziate a favore di istituti finanziari  internazionali. Come conseguenza la guerra condotta contro lo stato  sociale ha raggiunto nuove dimensioni, mentre i diritti costituzionali  sono messi allo sbaraglio. I responsabili di tutto ci\u00f2 invece continuano  ad approfittare delle sofferenze e della povert\u00e0 altrui.<\/p>\n<p>La  deregolarizzazione dei mercati si combina con una regolarizzazione  eccessiva della vita pubblica. Si va installando un ordinamento politico  di sorveglianza e di sicurezza che va oltre le pi\u00f9 spaventose fantasie  di un George Orwell. Nello stesso momento ha luogo una discriminazione  di persone socialmente svantaggiate. Profughi sono criminalizzati in  blocco. Gruppi di migranti sono diffamati. Campagne diffamatorie di  questo genere producono volutamente paure per mettere gli uni contro gli  altri. Chi oppone resistenza e bolla gli abusi \u00e8 a sua volta diffamato e  criminalizzato. Pi\u00f9 la dignit\u00e0 umana \u00e8 calpestata, pi\u00f9 la stabilit\u00e0  politica \u00e8 in pericolo!<\/p>\n<p>Individualismo ieri \u2013 collettivismo oggi<br \/>\nE  inquietante vedere con quale indifferenza l\u2019opinione pubblica tratti  questi sviluppi distruttivi. L\u2019individualismo in senso capitalista ha  portato alla scomparsa di ogni senso di solidariet\u00e0 ed \u00e8 corresponsabile  dell\u2019esodo di milioni di persone in tutto il mondo, della povert\u00e0 che  produce fiumane di profughi e della continua precarizzazione che porta  alla rovina di sempre pi\u00f9 gente.<\/p>\n<p>Quello di cui abbiamo bisogno \u00e8  una percezione collettiva. Una percezione che, facendo parte del mondo  intero, abbiamo delle responsabilit\u00e0. Una percezione che un modo di vita  basato sul consumo e su una tacita complicit\u00e0 porta alla rovina  sistematica degli ambienti naturali in tutto il mondo. Una percezione  che porti a una consapevolezza collettiva. Una percezione che possiamo  metter fine alla distruzione delle strutture sociali solo  intromettendoci collettivamente. Una percezione da cui possa nascere  un\u2019ovvia azione collettiva. Un\u2019azione che non permette di spingere  persone nell\u2019illegalit\u00e0 e che fa sentire tutta la sua solidariet\u00e0  incondizionata. Un\u2019azione infine che lotta contro lo sfruttamento e  l\u2019oppressione.<\/p>\n<p>Senza questo senso di collettivit\u00e0 e senza  un\u2019azione solidale di tutti noi non ci sar\u00e0 cambiamento. Per ci\u00f2  dobbiamo essere pronti a mettere in discussione le cosiddette  \u201cdifferenze\u201d e a fare autocritica in quanto al nostro ruolo nel sistema.  La collettivit\u00e0 \u00e8 composta di molti aspetti. Uniamoci, cerchiamo cause  comuni, siamo solidali, organizziamoci, sosteniamoci a vicenda! Esigiamo  una giustizia sociale durevole in tutto il mondo!<\/p>\n<p>Per queste  rivendicazioni andiamo sulle strade e sulle piazze il 5 maggio a  Lucerna. Alziamoci e gridiamo: Non c\u2019\u00e8 futuro per il capitalismo! Tutti  insieme al ballo anticapitalista!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>>>Auf zum antikapitalistsichen Tanz am 05\/05! (-jeder mai ist ein erster mai)>Demo um 16 Uhr<<\n\nab 18 Uhr Abschlusskundgebung beim Pavillon <a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1349\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,6,16,18,4,108],"tags":[66,297,1148,68],"class_list":["post-1349","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-luzern","category-news","category-schweiz","category-squat-the-world","category-veranstaltung","category-wirtschaftskrise","tag-demo","tag-emporung","tag-luzern","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1349"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1356,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1349\/revisions\/1356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}