{"id":1593,"date":"2012-10-22T13:11:44","date_gmt":"2012-10-22T12:11:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=1593"},"modified":"2012-10-22T13:11:44","modified_gmt":"2012-10-22T12:11:44","slug":"griechenlands-schande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1593","title":{"rendered":"Griechenlands Schande"},"content":{"rendered":"<div id=\"articleBodyText\">\n<div>\n<h5>Brutale \u00dcbergriffe auf Ausl\u00e4nder geh\u00f6ren in Griechenland zur  Tagesordnung. Auf die Polizei k\u00f6nnen die Opfer selten hoffen. Die  Regierung \u00fcbt sich in Vogel-Strauss-Politik.<\/h5>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/neonazisgriechenland.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1594\" title=\"Greece Elections Far Right\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/neonazisgriechenland-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/neonazisgriechenland-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/neonazisgriechenland.jpg 643w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Szenen, die sich k\u00fcrzlich vor dem  Hytirion-Theater in Athen abspielten, waren furchteinfl\u00f6ssend. Bieder  gekleidete Frauen sowie Mitglieder der rechtsextremen Partei Chryssi  Avgi (Goldene Morgenr\u00f6te), unter ihnen mehrere Parlamentsabgeordnete,  beschimpften die Zuschauer und Darsteller des St\u00fcckes Corpus Christi von  Terrence McNally auf das \u00dcbelste. Rasender H\u00f6hepunkt des Spuks war ein  orthodoxer Priester, der ein Kreuz schwang und w\u00fctend zusammen mit den  andern randalierte. Dem Mob gelang es, die Auff\u00fchrung zu verhindern \u2013  die Polizei schien nicht willens, dem Treiben Einhalt zu gebieten. Im  Gegenteil, der Chryssi-Avgi-Abgeordnete Christos Pappas konnte, wie die  Aufnahmen der Nachrichtensender zeigen, ungehindert einen Polizeibus  betreten und einen der Festgenommenen aus dem Bus holen.<\/p>\n<h4>\u00abWeimarer Verh\u00e4ltnisse\u00bb<\/h4>\n<p>K\u00fcnstler  und auch Journalisten zeigten sich entsetzt. Die Moderatorin der  Abendnachrichten des staatlichen Senders ERT war sichtlich ersch\u00fcttert,  als sie \u00fcber den Vorfall berichtete. Im privaten TV-Sender Skai brachte  ein erregter Journalist das Zitat des von den Nationalsozialisten  internierten Theologen Martin Niem\u00f6ller: \u00abAls die Nazis die Kommunisten  holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. (. . .) Als sie  mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.\u00bb<\/p>\n<p>Protest  gegen die t\u00e4glichen \u00dcbergriffe vor allem gegen Migranten durch Anh\u00e4nger  der rechtsradikalen Chryssi Avgi h\u00e4lt sich in Griechenland tats\u00e4chlich  in Grenzen. Das Uno-Fl\u00fcchtlingshilfswerk (UNHCR) meldete Ende August  \u00abbeunruhigende Ausmasse\u00bb rassistisch motivierter Gewalt im Land. Im  August wurde ein junger Iraker in Athen erstochen. Vor kurzem verletzten  Rechtsradikale einen 21-j\u00e4hrigen griechischen Studenten \u00e4gyptischer  Herkunft an der belebten Plateia Attikis so schwer, dass dieser wohl  sein Augenlicht verlieren wird. Doch Chryssi Avgi, die bei den Wahlen  vom Juni auf fast sieben Prozent kam und mit 18 Abgeordneten im  Parlament vertreten ist, kann sich in ihrem Treiben best\u00e4tigt sehen:  Nach j\u00fcngsten Umfragen w\u00fcrde sie gar drittst\u00e4rkste Kraft im Parlament.<\/p>\n<p>Die  wenigsten Politiker scheinen den Ernst der Lage begriffen zu haben.  Zwar sprechen die Politiker der demokratischen Parteien von einer  \u00abSchande\u00bb, wenn sie sich zu Chryssi Avgi \u00e4ussern. Der ehemalige  Vizeministerpr\u00e4sident Pangalos forderte k\u00fcrzlich im Radiosender Vima FM,  die Partei f\u00fcr illegal zu erkl\u00e4ren. Beim Besuch der deutschen  Bundeskanzlerin Merkel in Athen warnte Ministerpr\u00e4sident Samaras vor  \u00abWeimarer Verh\u00e4ltnissen\u00bb. Die griechische Gesellschaft sei bedroht  \u00abdurch etwas, was es in unserem Land noch nie zuvor gegeben hat: den  Aufstieg einer rechtsextremistischen, man k\u00f6nnte auch sagen  faschistischen Neonazi-Partei\u00bb.<\/p>\n<p>Der Vergleich mit der Weimarer  Republik trifft jedoch noch in anderer Hinsicht zu, n\u00e4mlich in der  Unf\u00e4higkeit der Regierung und der Staatsorgane, ad\u00e4quat auf die  rechtsextreme Bedrohung zu reagieren. Evangelos Venizelos, der  Vorsitzende der sozialistischen Pasok, die Juniorpartnerin der  Koalitionsregierung ist, konzentrierte sich bei der Antwort auf die  Frage dieser Zeitung, was man gegen Chryssi Avgi unternehmen k\u00f6nne,  vornehmlich darauf, dass Griechenland die Aussengrenze mit Hilfe der  Europ\u00e4ischen Kommission besser sichern m\u00fcsse. Zudem m\u00fcsse das  Dublin-II-System neu verhandelt werden, welches vorsieht, dass derjenige  EU-Staat f\u00fcr ein Asylgesuch zust\u00e4ndig ist, in dem der Fl\u00fcchtling zuerst  in die EU eingereist ist. An innenpolitischen Strategien mangelt es  dagegen.<\/p>\n<p>Ohnehin ist es illusorisch zu glauben, wenn nur die  Migranten verschwinden, verschw\u00e4nde auch Chryssi Avgi. Diese ist l\u00e4ngst  nicht mehr ein Ph\u00e4nomen des Athener Stadtzentrums, wo viele Migranten  leben und sich viele alteingesessene Einwohner vom Staat vernachl\u00e4ssigt  f\u00fchlen, sondern ist im ganzen Land pr\u00e4sent.<\/p>\n<h4>Berichte \u00fcber Polizeigewalt<\/h4>\n<p>Von  der Polizei k\u00f6nnen sich die Opfer rassistisch motivierter Gewalt in den  seltensten F\u00e4llen Hilfe erhoffen. Dass diese oft erst gar nicht anr\u00fcckt  oder tatenlos dabeisteht, wenn die Rechtsextremen ihre Opfer  maltr\u00e4tieren, dar\u00fcber ist inzwischen mehrmals berichtet worden. Solche  F\u00e4lle sind von Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch  dokumentiert. Zuletzt sorgte ein Bericht des englischen \u00abGuardian\u00bb f\u00fcr  Aufmerksamkeit. So soll die Polizei Ende September antifaschistische  Demonstranten verhaftet und \u00fcber mehrere Stunden entw\u00fcrdigenden  Prozeduren ausgesetzt haben, die von den Anw\u00e4lten der jungen Leute als  Folter bezeichnet wurden. Zudem soll die Polizei gedroht haben, die  Linksaktivisten Chryssi Avgi zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Auch Muhammad Yunous,  der Vorsitzende der afghanischen Gemeinde in Athen, sieht die  Gleichg\u00fcltigkeit des Staates und der Polizei gegen\u00fcber den Angriffen der  Rechtsextremen als Problem. Der Arzt, der seit 2001 in Griechenland  lebt, sitzt in einem winzigen B\u00fcro beim Omonia-Platz. Die physische  Gewalt von Chryssi Avgi sei nicht das prim\u00e4re Problem, erkl\u00e4rt Yunous.  Auch fr\u00fcher habe es schon Polizeigewalt gegen Migranten gegeben. \u00abEs ist  der Staat, der die Gesetze nicht umsetzt. Wenn du Anzeige erstatten  willst, bedrohen sie dich.\u00bb F\u00fcr die Menschen, die aus Kriegsgebieten wie  Afghanistan und Somalia vor der Gewalt geflohen seien, sei dies ein  dramatischer psychologischer Effekt, nun wieder hilflos der Gewalt  ausgeliefert zu sein.<\/p>\n<p>Die Anh\u00e4nger der Chryssi Avgi f\u00fchren sich  mittlerweile wie ein Staat im Staate auf. So durchsuchen sie zum  Beispiel Ausl\u00e4nder nach Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen. Im  September kontrollierten sie Kleinh\u00e4ndler in der Hafenstadt Rafina bei  Athen und in Messolongi im Westen des Landes. Auch demolierten sie  St\u00e4nde von Migranten. Ihre Schandtaten hielten sie auf Video fest.<\/p>\n<p>Die  griechische Regierung versucht St\u00e4rke zu demonstrieren, jedoch nicht  indem sie gegen die rechtsextremen Kr\u00e4fte vorgeht oder in den Reihen der  Polizei aufr\u00e4umt, sondern indem sie gegen Ausl\u00e4nder vorgeht. So warnte  zwar der B\u00fcrgerschutzminister Dendias im August vor der \u00abGefahr eines  sozialen Umsturzes\u00bb. Doch setzte er daraufhin die unkontrollierte  Migration und rassistische Gewalt gleich, die beide nicht geduldet  werden k\u00f6nnten. Seit August sind unter dem zynischen Namen \u00abXenios Zeus\u00bb  (Gastfreundschaft des Zeus) Aktionen im Gange, bei denen die Polizei  medienwirksam Razzien im ganzen Land veranstaltet und Migranten ohne  g\u00fcltige Papiere verhaftet. Ohne Papiere kann in Griechenland auch  heissen, dass es jemand nicht geschafft hat, einen Asylantrag zu  stellen, weil die Beh\u00f6rden heillos \u00fcberfordert sind und es oft eine  Frage des Gl\u00fccks oder Schmiergelds ist, in die Beh\u00f6rde vorzudringen.  Laut dem Ministerium f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung sind bereits mehr als 2600  Migranten ohne Papiere festgenommen worden.<\/p>\n<h4>Warten auf die Abschiebung<\/h4>\n<p>Die  Festgenommenen werden in die eilig dazu geschaffenen \u00abZentren der  geschlossenen Gastfreundschaft\u00bb gebracht. Das erste und bisher gr\u00f6sste  dieser Art wurde im Fr\u00fchjahr in Amygdaleza im Norden Athens er\u00f6ffnet.  Eine k\u00fcrzlich ausgestrahlte Reportage des griechischen Privatsenders  Alpha zeigte die Zust\u00e4nde in Amygdaleza. Das \u00abZentrum der geschlossenen  Gastfreundschaft\u00bb ist von einem doppelten Stacheldrahtzaun und  Wacht\u00fcrmen umgeben. Der B\u00fcrgerschutzminister Dendias sagte, dass das  ganze Zentrum nach europ\u00e4ischem Standard gebaut sei und sich im Rahmen  des 2010 von Griechenland und der EU-Kommission unterzeichneten  nationalen Aktionsplans befinde.<\/p>\n<p>Der Journalist Andonis Sroider  befragte die Internierten. Bei vielen handelte es sich um Migranten, die  sich sehr gut in Griechisch ausdr\u00fccken konnten, da sie seit mehreren  Jahren \u2013 illegal \u2013 in Griechenland gearbeitet hatten, wie sie sagten.  Auch dies ist eine weitere Facette der Problematik: Arbeiter, von denen  griechische Arbeitgeber jahrelang profitieren konnten, indem sie unter  anderem keine Sozialabgaben entrichteten, werden nun wie  Schwerverbrecher interniert und warten auf ihre Abschiebung. Die M\u00e4nner  berichteten davon, wie die Polizei nachts in die Container eindringe und  die M\u00e4nner schikaniere. Die sanit\u00e4ren Anlagen funktionierten nicht, das  Essen sei ungen\u00fcgend.<\/p>\n<p>Muhammad Yunous von der afghanischen  Gemeinde weist auf ein weiteres Problem hin: Die Zahl minderj\u00e4hriger  Fl\u00fcchtlinge, die auf sich allein gestellt seien, steige, da V\u00e4ter oder  andere m\u00e4nnliche Bezugspersonen einfach auf der Strasse aufgegriffen und  interniert w\u00fcrden. Auch Frauen, die meist kein Griechisch spr\u00e4chen,  blieben hilflos zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Eine Anfrage bei den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden,  wie man auf diese Problematik zu reagieren gedenke, blieb bis heute  unbeantwortet. Ebenso die Frage, ob man den Schutz der Internierten des  Abschiebelagers in Paranesti im Nordosten des Landes garantieren k\u00f6nne.  In dem Dorf wurde praktisch \u00fcber Nacht eine verlassene Milit\u00e4rkaserne  zum Internierungslager erkl\u00e4rt und wurden am letzten Septemberwochenende  die ersten Migranten und Fl\u00fcchtlinge dorthin gebracht. Am 1. Oktober  kam es zu w\u00fcsten Ausschreitungen von Einwohnern und Rechtsextremen der  Umgebung. Die w\u00fctenden Demonstranten versuchten, das Kasernengel\u00e4nde zu  st\u00fcrmen. Die aus Thessaloniki beorderte Sonderpolizei setzte Tr\u00e4nengas  ein.<\/p>\n<p>Im Nordosten Griechenlands lebt zudem auch die autochthone  muslimische Bev\u00f6lkerung. In D\u00f6rfern mit gemischter christlicher und  muslimischer Bev\u00f6lkerung sei es zu Einsch\u00fcchterungen durch Rechtsextreme  gekommen, sagt die Redaktorin Eleni Diafonidou der Lokalzeitung \u00abEmbros  in Xanthi\u00bb. K\u00fcrzlich wurde ein muslimischer Lehrer, der Mitglied der  antirassistischen Bewegung \u00abSchafft den Rassismus ab\u00bb in Xanthi ist, von  Rechtsextremisten zusammengeschlagen.<\/p>\n<h4>Hoffnungsschimmer<\/h4>\n<p>Doch  es gibt auch ein wenig Hoffnung. Ende September fand in Athen ein  antirassistisches Fest statt, das unter anderem von der Bewegung  \u00abSchafft den Rassismus ab\u00bb organisiert wurde. Dort schilderten die  Lehrerin Anna Zogaki und ein Sch\u00fcler von der \u00abInitiative gegen  Faschismus und rassistische Gewalt Kallithea\u00bb, wie sich die Mitglieder  gegen braunes Gedankengut zur Wehr setzten. Im Athener Stadtteil  Kallithea war es seit dem Fr\u00fchjahr 2011 vermehrt zu rassistischen  \u00dcbergriffen gekommen, Gebetsr\u00e4ume von Muslimen wurden angez\u00fcndet, die  \u00dcbergriffe hatten sich im Winter versch\u00e4rft, vor allem \u00c4gypter wurden  angegriffen. Durch Aufkl\u00e4rungsarbeit und Pr\u00e4senz gelang es den  Mitgliedern der Initiative, die Rechtsextremen aus Kallithea zu  verdr\u00e4ngen. Solchen Mut und Einsatz w\u00fcnscht man sich auch von den  Politikern des Landes.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/griechenlands-schande-1.17699383\" target=\"_blank\">http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/griechenlands-schande-1.17699383<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brutale \u00dcbergriffe auf Ausl\u00e4nder geh\u00f6ren in Griechenland zur Tagesordnung. Auf die Polizei k\u00f6nnen die Opfer selten hoffen. 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