{"id":161,"date":"2010-10-26T11:09:26","date_gmt":"2010-10-26T09:09:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=161"},"modified":"2010-10-26T11:09:26","modified_gmt":"2010-10-26T09:09:26","slug":"keinen-fussbreit-den-antifeministen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=161","title":{"rendered":"Keinen Fussbreit den Antifeministen!"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.aufbau.org\" target=\"_blank\">www.aufbau.org<\/a><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/antifeministen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"border: 1px solid black;\" title=\"antifeministen\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/antifeministen-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/em>Der in Luzern wohnhafte SVP\u2010Mann Rene Kuhn und seine im April gegr\u00fcndete Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) rufen zum <strong>1. Internationalen Anti\u2010feminismus\u2010Treffen<\/strong> in Uitikon\/Z\u00fcrich im Giardino Verde am 30. Oktober 2010 auf.<br \/>\nEtliche Maskulisten* sind an diesem Treffen eingeladen, ihre r\u00fcckw\u00e4rtsgerichteten Ideen zu pr\u00e4sentieren, so MANNdat aus Hamburg, Agens e.V. aus Bremen, die M\u00e4nnerpartei Schweiz, mannschaft aus Z\u00fcrich, Maskulist aus Frankfurt, u.a.<br \/>\nDass es Leute gibt, die das Rad der Geschichte r\u00fcckw\u00e4rts drehen wollen, ist nichts Neues. Nur treten sie immer offener zu Tage, je l\u00e4nger die wirtschaftliche Krise und die allgemeine reaktion\u00e4re Entwicklung anh\u00e4lt. F\u00fcr die AntifeministInnen ist nicht nur die Gleichstellung von Frau und Mann erreicht, sie sprechen vielmehr von einer gesamtgesellschaftlichen Benachteiligung der M\u00e4nner. Vor allem die Rechtspraxis in Familien\u2010 und Scheidungsfragen ist f\u00fcr sie v\u00e4terfeindlich. Schuld daran sei vor allem der Feminismus, der mit seiner Ideologie Familien und Ehen zerst\u00f6re und s\u00e4mtliche \u00f6ffentliche Institutionen durchdringe.<br \/>\n\u00c4hnlich einer Seuche breite er sich \u00fcber den Planeten aus. Die AntifeministInnen und Maskulisten pochen auf eine biologisch gepr\u00e4gte Geschlechtsidentit\u00e4t und raditionelle Geschlechterrollen. Sie sind oft in Internetforen aktiv und schrecken selbst vor Mord\u2010 und Vergewaltigungsdrohungen nicht zur\u00fcck. Eine der gr\u00f6ssten maskulinistischen Gruppierungen d\u00fcrfte die Initiative manndat e.V. aus Deutschland sein, die am Treffen in Uitikon zu Wort kommen wird. Schon 2008 stellte die neurechte Zeitung \u201eDie junge Freiheit\u201c unter dem Titel \u201eFreiheit statt Feminismus\u201c die Organisation vor. Das ist kein Zufall: es gibt etliche \u00dcberschneidungen zwischen rechter und maskulinistischer Bewegung. Die Expertise \u201eGeschlechterkampf von Rechts\u201c von Thomas Gesterkamp weist nach, wie Maskulinisten unter dem Deckmantel der Naturwissenschaften ein neuer ideologischer Kampf gegen die Selbstbestimmung der Frau in Gang setzen.<br \/>\nVerbindungen zur \u201eOffensive Junger Christen\u201c, eine evangelikale Gruppe, die Seminare zur \u201eHeilung\u201c von Homosexualit\u00e4t veranstaltet, werden nachgewiesen. Und was einst der Verhaltensbiologe und NSDAPMitglied Konrad Lorenz vormachte, wird heute massenhaft wiederholt: die Reduktion des Menschen auf seine \u201eNatur\u201c. Beispielsweise Joachim Bauer, Professor f\u00fcr Psychosomatische Medizin, tut sich mit verf\u00fchrerischen Titeln wie \u201ePrinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren\u201c als Bestseller\u2010Autor hervor. Darin wird uns beigebracht, dass unser Bewusstsein nicht vom Sein bestimmt wird, von gegebenen sozialen oder \u00f6konomischen Umst\u00e4nden, nein, es wird zu grossen Teilen von unserer naturgegebenen Biologie gesteuert. Eine Untersuchung aktueller Ver\u00f6ffentlichungen zur Gehirnforschung kommt zu dem Ergebnis, dass sich \u201eeine bedr\u00fcckende Wiederkehr der Rassenforschung unter nationalistischen Vorzeichen\u201c abzeichnet, \u201eim Sinne eines \u00f6konomischen Kampfs ums \u00dcberleben der Nation mit den besten Gehirnen.\u201c<br \/>\nDie unverkennbare Tendenz zu reaktion\u00e4ren Ideen und Methoden l\u00e4sst sich in vielen Bereichen ablesen, von der Verfeinerung der \u00dcberwachungsstaatsmechanismen und schleichenden Aush\u00f6hlung des Demonstrations\u2010 und Asylrechts, der Stigmatisierung von \u201eSozialschmarotzern\u201c bis hin zum Angriff auf das Recht auf Schwangerschaftsabbruch.<br \/>\nBiologismus\u2010Prediger dienen dem Klassenkampf von oben, der Zementierung bestehender Herrschaftsverh\u00e4ltnisse. Dagegen helfen nur die Analyse der Klassenverh\u00e4ltnisse, verbunden mit Faschismuskritik, und unsere geschlechter\u00fcbergreifende Solidarit\u00e4t mit denen, die der brutalen, angeblich naturgewollten \u201eAuslese\u201c tagt\u00e4glich zum Opfer fallen.<br \/>\nBegegnen wir AntifeminstInnen und Maskulinisten mit Frauen\u2010 und Klassenkampf von unten.<\/p>\n<p><strong>Antifeministen vertreiben \u2013 neue Geschlechterkultur vorantreiben!<\/strong><\/p>\n<p><em>Z\u00fcrich im Oktober 2010 . Frauenstruktur . www.aufbau.org<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der in Luzern wohnhafte SVP\u2010Mann Rene Kuhn und seine im April gegr\u00fcndete Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) rufen zum 1. Internationalen Anti\u2010feminismus\u2010Treffen in Uitikon\/Z\u00fcrich im Giardino Verde am 30. Oktober 2010 auf. 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