{"id":1688,"date":"2013-01-25T20:31:09","date_gmt":"2013-01-25T19:31:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=1688"},"modified":"2013-01-25T20:32:07","modified_gmt":"2013-01-25T19:32:07","slug":"glencore-und-credit-suisse-angegriffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1688","title":{"rendered":"Glencore und Credit Suisse angegriffen"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/ch.indymedia.org\/de\/2013\/01\/88610.shtml\" target=\"_blank\">http:\/\/ch.indymedia.org\/de\/2013\/01\/88610.shtml<\/a><\/p>\n<p><strong>In den Morgenstunden des 24.01.13 haben wir Glencore-Chef Glasenberg am Gehrimoosweg 6 in R\u00fcschlikon und die CreditSuisse in Z\u00fcrich-Hottingen in einer koordinierten Aktion mit Raketen angegriffen. WEF, Kapital und ihre Repr\u00e4sentanten sind angreifbar! <\/strong><\/p>\n<p>Findet im Januar jeweils das WEF-Treffen in Davos statt, stehen die hiesigen Militanten vor der Qual der Wahl: Tausende Bonzen und Bosse versammeln sich in den Bergen um ihre Gesch\u00e4ftli zu machen und \u00fcber die Perspektivelosigkeit ihres systems hinwegzuschreien, und jeder von ihnen h\u00e4tte mindestens einen symbolischen Angriff verdient&#8230;<\/p>\n<p>Im f\u00fcnften Jahr des l\u00e4ngst chronisch gewordenen j\u00fcngsten Kriseneinbruchs haben wir aus der F\u00fclle von klassenfeindlichen Handlungen der WEF-Repr\u00e4sentanten eine ausgew\u00e4hlt, welche die dominante Rolle von schweizer Kapital in der weltweiten Versch\u00e4rfung der Arbeits- und Lebensbedingungen besonders schlagend auf den Punkt bringt: Jene der Mega-Fusion der beiden Zuger Rohstoff- und Minen- Giganten Glencore und Xstrata, welche nach langem hin und her konkurrierender Kapital-Interessen nun tats\u00e4chlich unter Dach und Fach ist.<\/p>\n<p>Es mag uns nicht erstaunen, dass die ArbeiterInnen gerade in diesem Bereich der Rohstoffgewinnung in der Krise sch\u00e4rfsten Angriffen ausgesetzt sind. Wenn profitable Investitionsm\u00f6glichkeiten rar werden und ganze Kontinente bankrott zu gehen drohen, kommt dem versch\u00e4rften Konkurrenzkampf in diesem grundlegenden Sektor gr\u00f6sste Bedeutung zu.<\/p>\n<p>Der erste Streich traf folgerichtig den langj\u00e4hrigen CEO von Glencore Glasenberg an seinem Wohnsitz am Gehrimoosweg 6 in R\u00fcschlikon. Glencore ist seit Jahren Industrie-Partner des WEFs. Die Zuger-Krake ist bekannt besonders dreckige Arbeitsbedingungen (selbst f\u00fcr dieses Business) und kaum durchschaubare Beteiligungsstrukturen \u00fcber in den Bahamas sitzende Subunternehmen. \u00dcberall auf der Welt stehen die Minen von Glencore und deren Gatten Xstrata.<\/p>\n<p>Aber auch \u00fcberall auf der Welt finden K\u00e4mpfe gegen Glencore und Xstrata statt. Egal ob streikende ArbeiterInnen, vertreibungsbedrohte Indigenas oder &#8211; wie in Peru &#8211; bewaffnete Guerillaeinheiten: Auf der ganzen Welt k\u00e4mpfen Menschen mit verschiedensten Mitteln und Formen gegen die Pl\u00fcnderung ihrer Lebens- und Arbeitsgrundlagen, und lassen in diesem Kampf bereits eine solidarische Perspektive aufkeimen, die \u00fcber die jetzige Produktionsweise hinausweist. Es sind diese K\u00e4mpfe und es ist diese Perspektive, die wir hier in der Schweiz aufgreifen!<\/p>\n<p>Unser zweiter Streich gilt der Credit Suisse, auch diese nat\u00fcrlich prominent in Davos vertreten. Es gibt tausend Gr\u00fcnde f\u00fcr einen Angriff auf eine der gr\u00f6ssten und aggressivsten Banken der Welt.<br \/>\nNahrungsmittelspekulationen, die Entlassung tausender BankarbeiterInnen, Wetten gegen das griechische Volk sowie gegen alle anderen V\u00f6lker, usw. All diese Verbrechen gegen die arbeitende Klasse wollen wir nicht vergessen, heute aber das Schlaglicht unserer Raketen auf einen Zusammenhang im Speziellen richten.<\/p>\n<p>Die Credit Suisse war (zusammen mit Meryll Lynch und Morgan Stanley) 2011 mit einem der gr\u00f6ssten B\u00f6rseng\u00e4nge der Geschichte betraut. Jenem von Glencore. Es waren die CS-Rohstoffmarkt-Experten Thomas Gottstein, Mark Echlin und Simon Cowley, die Glencore damals beraten haben, wie die Krake sich im sch\u00f6nsten Rentabilit\u00e4ts-Kleid den l\u00fcsternen Augen von Anlage suchendem Kapital zu pr\u00e4sentieren habe. Dabei ist ein Millionengewinn f\u00fcr die CS rausgesprungen; Und offensichtlich eine innige klassenbewusste Freundschaft. Denn als esum die Mega-Fusion GlencoreXstrata ging, war es unter anderen wieder die CS, die f\u00fcr ein Entgelt von 60 Millionen Dollar die optimalen Bedingungen f\u00fcr Glencore ausarbeitete.<\/p>\n<p>Es sind genau diese &#8220;Freundschaften&#8221;, welche das WEF Jahr f\u00fcr Jahr anbietet, und welche die Eigent\u00fcmer und Manager des gesellschaftlichen Reichtums &#8211; trotz ausbleibenden Parties und fehlenden Perspektiven &#8211; auch in diesem Jahr wieder gut gelaunt nach Davos jetten l\u00e4sst. Da erstaunt es nicht, dass die CS wie schon in vergangenen Jahren zu den sogenannten strategischen Partnern des WEF-Jahrestreffens geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Hoch die internationale Solidarit\u00e4t<br \/>\nF\u00fcr eine revoution\u00e4re Perspektive!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Indymedia:<br \/>\nIn den Morgenstunden des 24.01.13 haben wir Glencore-Chef Glasenberg am Gehrimoosweg 6 in R\u00fcschlikon und die CreditSuisse in Z\u00fcrich-Hottingen in einer koordinierten Aktion mit Raketen angegriffen. 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