{"id":1738,"date":"2013-03-11T16:04:36","date_gmt":"2013-03-11T15:04:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=1738"},"modified":"2013-03-11T16:04:36","modified_gmt":"2013-03-11T15:04:36","slug":"schwarzer-block-gegen-lange-barte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=1738","title":{"rendered":"Schwarzer Block gegen lange B\u00e4rte"},"content":{"rendered":"<p><strong>In \u00c4gyptens St\u00e4dten reagieren militante Jugendliche auf die Gewalt von  Polizei und IslamistInnen mit Gegengewalt. Unterwegs mit Ibrahim Daoud  und dem Schwarzen Block auf Kairos Strassen.<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>black<a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/blackblockegypt2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1739\" title=\"blackblockegypt2\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/blackblockegypt2-300x213.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/blackblockegypt2-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/blackblockegypt2.jpg 380w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ibrahim Daoud* erinnert sich noch genau an die Nacht im letzten  November, als sein Freund Christi erschossen wurde: Die beiden schoben  Wache vor den Zelten auf dem Tahrirplatz in Kairo. Stundenlang warteten  sie, dass die M\u00e4nner mit den B\u00e4rten wieder kommen w\u00fcrden, um wie in den  N\u00e4chten zuvor die Zelte mit Messern aufzuschlitzen und mit Kn\u00fcppeln \u00fcber  die AktivistInnen herzufallen. Ibrahim und Christi rauchten Kette, um  wach zu bleiben. Pl\u00f6tzlich n\u00e4herte sich ein Auto. Obwohl es k\u00fchl war in  dieser Novembernacht, waren die Scheiben heruntergekurbelt. Das Auto  bremste, Ibrahim sah einen Blitz, dann fiel sein Freund um wie eine  Schiessbudenfigur. Sein Blut f\u00e4rbte den Staub auf dem Tahrirplatz rot.<\/p>\n<p>An diesem Abend grub sich der Hass so tief in Ibrahims Seele wie die  Kugeln in den K\u00f6rper seines Freunds. Wochen sp\u00e4ter holt Ibrahim Daoud  sein Handy aus der Hosentasche. Irgendwo zwischen \u00abEminem\u00bb und \u00abFC  Barcelona\u00bb hat er die Bilder gespeichert. Eines zeigt ein  blut\u00fcberstr\u00f6mtes Gesicht, an dem kaum noch etwas zu erkennen ist. Dann  ein zweites Bild: Es zeigt den gewaschenen Leichnam mit zwei  Schussl\u00f6chern am Hals und an der Stirn auf einer Bahre. Christi wurde  nur achtzehn Jahre alt.<\/p>\n<p>Zu viele Bilder vom Tod hat Ibrahim Daoud seit dem Aufstand von 2011  auf seinem Handy gespeichert. Sie zeugen vom Terror gegen die jungen  Revolution\u00e4rInnen auf dem Tahrirplatz. Ibrahim ist neunzehn Jahre alt  und war in den letzten zwei Jahren auf zwanzig Beerdigungen. \u00abDie  Repression gegen Demonstranten hat sich zu purer Mordlust gesteigert,  seit der Muslimbruder Mohammed Mursi im Sommer 2012 an die Macht  gekommen ist\u00bb, sagt Daoud. \u00abJetzt sind es nicht mehr nur die Polizisten,  die Jagd auf die Jugendlichen machen, sondern auch die B\u00e4rtigen.\u00bb Er  spielt auf seinem Handy ein Video ab: Es zeigt DemonstrantInnen, die  inmitten von \u00e4tzenden Tr\u00e4nengaswolken Schutz suchen; sie \u00fcbergeben sich,  einige werden bewusstlos. Dann fallen wieder Sch\u00fcsse. \u00abAn dem Tag haben  sie Gika auf der Mohammed-Mahmoud-Strasse umgebracht\u00bb, sagt er. Zwei  seiner Freunde, erschossen an zwei Tagen: Der 19. und der 20. November  2012 haben Ibrahim Daoud f\u00fcr immer ver\u00e4ndert. Und offenbar nicht nur  ihn.<\/p>\n<h4>Fertig friedlich<\/h4>\n<p>Seit Mitte November 2012 ist in Alexandria, Kairo und Port Said  einiges anders: Die jugendlichen Anh\u00e4ngerInnen der Revolution schlagen  zur\u00fcck. Schwarzmaskierte greifen die Polizei an, wann immer sich die  Gelegenheit bietet. Sie z\u00fcnden die Parteizentralen der Muslimbr\u00fcder oder  der SalafistInnen an und schlagen alles kurz und klein, was  islamistisch ist. Wenn sich \u00abdie B\u00e4rtigen\u00bb versammeln, sind die  Schwarzmaskierten schon da. Auch sie haben mittlerweile Kn\u00fcppel und  Messer.<\/p>\n<p>Kairos Altstadt gleicht teilweise einer von den IslamistInnen  befreiten Zone. Hier hat die Jugend die Macht \u00fcbernommen. B\u00e4rte  schm\u00fccken in der n\u00e4heren Umgebung des Tahrirplatzes nur noch Puppen, die  an Ampeln und B\u00e4umen baumeln. \u00abDer Muslimbruder an den Galgen, der  Salafist in die H\u00f6lle\u00bb, steht auf den Puppen geschrieben. \u00dcber den  Tahrirplatz wabert nicht mehr Tr\u00e4nengas; stattdessen kommt aus den  Zelten ein anderer Duft in Form einer s\u00fcsslichen Marihuanawolke. P\u00e4rchen  halten H\u00e4ndchen, und Jugendliche sch\u00e4kern in aller \u00d6ffentlichkeit, als  wollten sie allen Anh\u00e4ngerInnen der Geschlechtertrennung sagen: \u00abIhr  k\u00f6nnt uns mal.\u00bb Auch die Homosexuellenbewegung hat sich mit einem  Graffiti an der Mohammed-Mahmoud-Strasse\u00a0\u2013 sie m\u00fcndet auf den  Tah\u00adrirplatz\u00a0\u2013 verewigt: \u00abSchwulenfeindlichkeit ist antirevolution\u00e4r\u00bb  verk\u00fcnden zwei auf Beton gepinselte M\u00e4nner, die sich k\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ibrahim Daoud ist stolz auf das, was die Regierung Anarchie nennt.  Das ist nicht erstaunlich, denn er nennt sich selbst einen muslimischen  Anarchisten. Darin liegt f\u00fcr ihn kein Widerspruch, denn die  Islamist\u00adInnen w\u00fcrden den wahren Islam nicht ver\u00adstehen: \u00abMohammed und  Jesus waren selber Revolution\u00e4re, die f\u00fcr Gerechtigkeit k\u00e4mpften\u00bb, sagt  er. Ende November sicherten zum ersten Mal vermummte Jugendliche mit  schwarzen Masken den Tahrirplatz mit Barrikaden. Die Polizei und die  IslamistInnen halten sich seitdem fern, weil sie entschiedene Gegenwehr  f\u00fcrchten m\u00fcssen. \u00abDas war unsere Idee\u00bb, sagt Ibrahim. W\u00e4re er nicht so  bescheiden, k\u00f6nnte er auch sagen, dass es seine Idee war.<\/p>\n<p>Wenige Tage nach dem Tod von Christi und Gika traf sich ein harter  Kern von 22 jungen M\u00e4nnern und Frauen aus der Zeltstadt am Tahrir. Sie  hatten zum Ziel, die alte Strategie komplett zu \u00e4ndern. Statt weiter  \u00abfriedlich, friedlich\u00bb zu rufen, w\u00e4hrend Polizei und IslamistInnen  drauflos pr\u00fcgelten, sollte von nun an Gleiches mit Gleichem vergolten  werden. Nur ein Name fehlte der neuen Bewegung zum Schutz des  Tahrirplatzes noch. \u00abIch habe auf YouTube Videos von einem Schwarzen  Block in Berlin gesehen. Sie trugen schwarze Masken und schlugen sich am  1.\u202fMai mit den Bullen und den Faschisten\u00a0\u2013 genau wie wir\u00bb, sagt Daoud.<\/p>\n<h4>Fast noch Kinder<\/h4>\n<p>Schwarze Wollm\u00fctzen gibt es in Kairo im Winter an jeder Ecke zu  kaufen und schwarze T-Shirts oder dunkle Hosen sowieso. Es braucht nicht  viel, um dabei zu sein beim \u00abBlack Block\u00bb. Zun\u00e4chst waren es die 22  FreundInnen um Ibrahim Daoud. W\u00e4hrend der K\u00e4mpfe um den Tahrirplatz im  Dezember 2012 sprach sich herum, dass geheimnisvolle Schwarzmaskierte  nicht nur ab und an einen Stein in Richtung Sicherheitskr\u00e4fte werfen,  sondern gezielt angreifen, sobald die Polizei oder die Anh\u00e4nger der  Muslimbr\u00fcder anr\u00fccken. \u00dcber Facebook und Twitter verbreitete sich die  Nachricht \u00fcber die \u00abjungen Helden\u00bb wie ein Lauffeuer in \u00c4gypten. Im  Januar\u00a0\u2013 nach den Todesurteilen gegen Fussballultras in Port Said\u00a0\u2013  bildete sich in der aufs\u00e4ssigen Hafenstadt eine besonders aggressive  Zelle des Schwarzen Blocks (vgl. \u00abBrennpunkt Port Said\u00bb im Anschluss an  diesen Text). Und auch in Alexandria, wo die IslamistInnen viele  Anh\u00e4nger hatten, brannten nun Parteib\u00fcros der Muslimbr\u00fcder. Ibrahim  Daoud spricht von 40\u2009000 K\u00e4mpferInnen, die sich auf einer geheimen  Facebook-Seite eingetragen haben. Jungen und M\u00e4dchen, alles Jugendliche  unter oder Anfang zwanzig.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnten sogar mehr sein. Mittlerweile verkaufen die  Strassenh\u00e4ndler in der Kairoer Altstadt schwarze Wollm\u00fctzen mit  Augenschlitz und sogenannte Guy-Fawkes-Masken. F\u00fcr ein paar \u00e4gyptische  Pfund und mit dem Willen zur Gewalt werden junge DemonstrantInnen so zu  Mitgliedern des Schwarzen Blocks. \u00abSelbst wenn die Polizei oder die  Muslimbr\u00fcder die geheime Seite auf Facebook knacken und alle 40\u2009000  festnehmen, w\u00e4re der Black Block noch lange nicht am Ende\u00bb, sagt Ibrahim  Daoud und zitiert aus dem Film \u00abV wie Vendetta\u00bb, den er auswendig zu  kennen scheint: \u00abSie k\u00f6nnen uns t\u00f6ten, aber nicht unsere Idee.\u00bb In  seiner Vorstellung sieht er bereits die \u00c4gypterInnen, die wie in der  letzten Szene des Films mit Guy-Fawkes-Masken auf die Strasse rennen und  dem Diktator eine einzige M\u00f6glichkeit lassen: zu kapitulieren.<\/p>\n<p>Molotow-Cocktails sind schnell gemixt: Es braucht ein paar leere  Colaflaschen, Lappen und einen Kanister Benzin von der Tankstelle.  Ibrahim Daoud f\u00fcllt sie ab in seiner kleinen Wohnung im Kairoer  Armenviertel Bulaq. Er steckt sie dann in seinen Rucksack, zusammen mit  der Wollm\u00fctze und einem Halstuch, das ihn gegen Tr\u00e4nengas sch\u00fctzen soll.  Mit seinen Rastalocken und den abgeschnittenen Baggyhosen f\u00e4llt Daoud  hier auf. Manche rufen ihm \u00abSchwuler\u00bb hinterher. In der U-Bahn spielt er  nerv\u00f6s mit seinem \u00adHandy herum. Vor dem Sitz der Lokalregierung in  Gizeh\u00a0\u2013 eine Nachbarstadt Kairos\u00a0\u2013 ist ein Flashmob geplant. Passiert  etwas oder nicht? Niemand weiss es. \u00abIch f\u00e4nde es gut, wenn es richtig  knallen w\u00fcrde\u00bb, sagt Daoud und meint es ernst.<\/p>\n<p>Vor dem Regierungsgeb\u00e4ude stehen seit Monaten Sicherheitskr\u00e4fte in  Bereitschaft. Gepanzerte Einsatzwagen sichern das Tor zum Gel\u00e4nde. Sie  seien ein Geschenk der italienischen Regierung an Mursi, heisst es. Auf  dem Gehsteig passiert zun\u00e4chst wenig. Eine kleine Gruppe steht  beieinander und skandiert Parolen gegen Mursi und die Muslimbr\u00fcder. Dann  tauchen immer mehr Leute auf: Sie steigen aus Bussen oder parken ihre  Motorr\u00e4der am Strassenrand. Eine Menschenmasse quillt auf die Strasse  und behindert den Verkehr. Das Hupkonzert der AutofahrerInnen ist aber  kein Zeichen der Missbilligung. Sie nicken den jungen DemonstrantInnen  zu, die ihnen Flugbl\u00e4tter zuwerfen. Viele klatschen und stimmen ein in  die Ges\u00e4nge gegen die Regierung. Aber die Wollm\u00fctze bleibt in Ibrahim  Daouds Rucksack: Der Krawall bleibt aus, weil die Sicherheitskr\u00e4fte  passiv bleiben und die IslamistInnen nicht auftauchen.<\/p>\n<h4>Totenkopf statt Comics<\/h4>\n<p>Eine grosse Bewegung teilt nun den Hass mit Ibrahim Daoud. Dennoch  ist er einsam geworden. Seine Freundin hat ihn verlassen, weil sie nach  wie vor an die friedliche Revolution glaubt und Gewalt ablehnt. Auch  einige Freunde, die mit ihm demonstrieren gehen, belassen es bei  Flashmobs und Aufrufen zum zivilen Ungehorsam. Die gewaltlose  Demokratiebewegung will das Volk bis zu den Parlamentswahlen im Fr\u00fchjahr  auf diese Weise gegen Mohammed Mursi mobilisieren. Abends treffen sie  sich zum Shisharauchen und Diskutieren in einer Teestube in der N\u00e4he vom  Tahrirplatz. Als StudentInnen k\u00f6nnen sie sich die Preise in dem  einfachen Caf\u00e9 gerade noch leisten.<\/p>\n<p>Mohammed Mohsen* nennt seinen alten Freund Ibrahim scherzhaft \u00abChe  Guevara\u00bb. \u00abWas willst du mit deiner bewaffneten Revolution? Die Kubaner  sind doch heute genauso unfrei wie fr\u00fcher\u00bb, sagt er. Er halte es nach  wie vor lieber mit Gandhi: \u00abIndien ist eine Demokratie, und alle  Religionen werden dort respektiert\u00bb, glaubt er. Der 22-J\u00e4hrige vermisst  den alten Ibrahim, der wie er 2011 auf dem Tahrirplatz Gandhi  nacheiferte. Ein Junge mit Rastalocken und sanften Augen, der gerne  Comics zeichnete und ab und zu einen Joint rauchte. Der neue Ibrahim mit  dem Totenkopffeuerzeug und dem Anarchoarmband gef\u00e4llt ihm dagegen gar  nicht.<\/p>\n<h4>Mit Ultras verb\u00fcndet<\/h4>\n<p>Sie haben sich \u00fcber den Fussball kennengelernt; beide geh\u00f6rten den  Ultras des Kairoer Klubs Al Ahly an. An Fussballspielen ist m\u00f6glich, was  junge M\u00e4nner in \u00c4gyptens konservativer Gesellschaft ansonsten  vergeblich suchen: ein Ausser-Rand-und-Band-Sein. Das sucht der Freund  jetzt beim Schwarzen Block. \u00abManchmal mache ich mir Sorgen\u00bb, sagt  Mohammed Mohsen. \u00abIbrahim lebt gef\u00e4hrlich, und es scheint ihm Spass zu  machen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Ultras sind die wichtigsten Verb\u00fcndeten des Schwarzen Blocks im  Kampf gegen die IslamistInnen. Sie k\u00f6nnen schnell Anh\u00e4nger mobilisieren  und agierten schon im Januar 2011 beim Sturz Hosni Mubaraks als  Speerspitze der Revolution. In ihren Reihen sammeln sich junge  \u00e4gyptische M\u00e4nner ohne Perspektiven, die immer gegen diejenigen sind,  die gerade an der Macht sind. Die Islamist\u00adInnen sind seit den  Todesurteilen von Port Said zum Todfeind der Ultras geworden. So sind  sie gerne bereit, den Schwarzen Block zu unterst\u00fctzen, und es ist schwer  zu sagen, wo die Ultraszene aufh\u00f6rt und wo der Schwarze Block beginnt.<\/p>\n<p>Am Ende kann Ibrahim Daoud dann doch noch seine schwarze M\u00fctze  \u00fcberziehen: Die DemonstrantInnen ziehen aus Gizeh ab, in der Nacht  kommen dann die Ultras und der Schwarze Block. Die Strasse wird  blockiert. Steine fliegen, und Ibrahim Daoud ist ganz vorne mit dabei.  Die Augen blitzen vor Erregung aus dem Schlitz der Wollm\u00fctze. Es  scheint, als w\u00fcrde er das Tr\u00e4nengas herbeisehnen, das seine Augen und  den Rachen in Brand setzt. \u00abIch habe keine Angst zu sterben\u00bb, sagt er.  Ebenso sagt er, dass er mittlerweile auch bereit sei zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1310\/aegypten\/schwarzer-block-gegen-lange-baerte\" target=\"_blank\">http:\/\/www.woz.ch\/1310\/aegypten\/schwarzer-block-gegen-lange-baerte<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In \u00c4gyptens St\u00e4dten reagieren militante Jugendliche auf die Gewalt von Polizei und IslamistInnen mit Gegengewalt. 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