{"id":2078,"date":"2014-04-21T22:22:46","date_gmt":"2014-04-21T21:22:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=2078"},"modified":"2014-04-21T22:22:46","modified_gmt":"2014-04-21T21:22:46","slug":"bombe-in-der-berner-reithalle-indizien-belasten-seelander-neonazi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=2078","title":{"rendered":"Bombe in der Berner Reithalle: Indizien belasten Seel\u00e4nder Neonazi"},"content":{"rendered":"<p><strong>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\">www.woz.ch<\/a><\/p>\n<p>Vor sieben Jahren ging bei der Berner Reitschule ein Sprengsatz hoch, nur durch Gl\u00fcck gab es kein Blutbad. Akten zeigen: Es gibt einen \u00abdringend Tatverd\u00e4chtigen\u00bb, aber die Bundesanwaltschaft will das Verfahren gegen den Neonazi einstellen.<\/strong><\/p>\n<p>Es ist Samstag, der 4. August 2007, sp\u00e4tabends. An einem antifaschistischen Festival in der Grossen Halle des Berner Kulturzentrums Reitschule spielt eine Punkrockband vor etwa 1500 BesucherInnen. Ein Besucher entdeckt beim Mischpult, zehn Meter von der B\u00fchne entfernt, einen nach Benzin riechenden herrenlosen Rucksack. Ein herbeigerufener Sicherheitszust\u00e4ndiger bringt den Rucksack durch einen Notausgang ins Freie, schaut hinein, sieht Flaschen und Kabel, die zu einem grauen Gegenstand f\u00fchren. Der Mann realisiert, dass er einen Sprengsatz vor sich haben k\u00f6nnte, und bringt sich und andere in Sicherheit. Wenige Minuten sp\u00e4ter geht die Bombe hoch.<\/p>\n<h4>Der Feuerball<\/h4>\n<p>Der Wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Z\u00fcrich rekonstruiert, was im Innern des Rucksacks passiert sein d\u00fcrfte: Ein Zeitz\u00fcnder, der aus einem Reisewecker, einer Batterie und einer \u00abkleinen selbstgefertigten Elektronik\u00bb besteht, z\u00fcndet eine \u00abklassische Rohrbombe\u00bb, eine mit Pulvern aus Feuerwerksk\u00f6rpern gef\u00fcllte graue Plastikr\u00f6hre. Die Splitter des detonierten Rohrs reissen drei mit Benzin gef\u00fcllte 1,5-Liter-PET-Flaschen auf, was zu einer \u00abschlagartigen Verteilung des Benzins und einer Verwirbelung mit der sauerstoffhaltigen Umgebungsluft\u00bb f\u00fchrt. Dieses Gemisch entz\u00fcndet sich sofort. AugenzeugInnen sprechen von einem Feuerball von drei bis f\u00fcnf Metern H\u00f6he und mehreren Metern Durchmesser. Nicht auszudenken, was dieser Feuerball inmitten der KonzertbesucherInnen angerichtet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Das Berner Untersuchungsrichteramt stellt im M\u00e4rz 2008 die Ermittlungen ein. Begr\u00fcndung: \u00abDie T\u00e4terschaft konnte nicht ermittelt werden.\u00bb<\/p>\n<h4>Das Waffenarsenal<\/h4>\n<p>Eineinhalb Jahre nach dem Anschlag, im Dezember 2009, stellt K.\u00a0S., ein damals 21-j\u00e4hriger Mann aus dem Berner Seeland, bei der Kantonspolizei ein Gesuch f\u00fcr einen Waffenerwerbsschein. Die zust\u00e4ndigen Polizisten machen ihre Arbeit gewissenhaft und bitten den Nachrichtendienst des Bundes (NDB) um eine Einsch\u00e4tzung zu K.\u00a0S. Der Nachrichtendienst schreibt: \u00abK.\u00a0S. bewegt sich seit 2006 im Umfeld von gewaltt\u00e4tigen Personen und rechtsextremen Gruppierungen.\u00bb 2008 sei er wegen rassistischer Textpassagen im Internetforum des Neonazinetzwerks Blood and Honour angezeigt worden, es bestehe eine Anklage wegen K\u00f6rperverletzung und T\u00e4tlichkeiten, begangen zusammen mit einem \u00abrechtsextremen Kollegen\u00bb. Als die Kantonspolizei dann auch noch herausfindet, dass K.\u00a0S. Anfang 2009 einen Milit\u00e4rkarabiner gekauft hat, lehnt sie das Gesuch von K.\u00a0S. ab und beantragt stattdessen eine Hausdurchsuchung.<\/p>\n<p>Am 30. M\u00e4rz 2010 ist es so weit: Das Waffenarsenal, das die PolizistInnen bei K.\u00a0S., finden, ist beeindruckend: zwei Langgewehre, vier Karabiner, eine Kalaschnikow AK-47, ein Sturmgewehr 57, eine Pump-Action, vier Pistolen, zwei Schreckschusspistolen, zwei Elektroschockger\u00e4te, ein Schlagring, ein Teleskopschlagstock sowie Magazine, Munition und Zubeh\u00f6r aller Art (inklusive Schalld\u00e4mpfer und Ziellaser).<\/p>\n<p>In einer Kiste findet die Polizei zudem \u00abdiverse pyrotechnische Sprengk\u00f6rper\u00bb und \u00abdrei Wecker\u00bb, in einem Tresor einen \u00abBeh\u00e4lter, angeschrieben mit Ammoniumnitrat\u00bb und \u00abdiverses elektronisches Zubeh\u00f6r\u00bb. Ein handschriftlich geschriebenes Rezept zur Herstellung des Plastiksprengstoffs Semtex beschlagnahmen die PolizistInnen ebenfalls.<\/p>\n<h4>Der DNA-Volltreffer<\/h4>\n<p>K.\u00a0S. wird eine DNA-Probe genommen. Der Abgleich mit der DNA-Datenbank liefert einen Volltreffer. Das DNA-Profil stimmt mit DNA-Spuren \u00fcberein, die an den \u00dcberresten des detonierten Sprengsatzes in der Reitschule gefunden worden waren. Die konkreten Fundstellen: das Plastikrohr, ein Kabel und ein Klebeband.<\/p>\n<p>Antifaschistische Kreise hatten K.\u00a0S. schon fr\u00fch der Tatbeteiligung verd\u00e4chtigt. Er habe n\u00e4mlich am Tag nach dem Anschlag und noch bevor die Medien dar\u00fcber berichteten im Internetforum von Blood and Honour auf eine Medienmitteilung der Festivalorganisationen verlinkt und seiner Freude \u00fcber den Anschlag Ausdruck verschafft.<\/p>\n<p>Es beginnt nun die \u00abOperation Feuerball\u00bb, wie die Berner Beh\u00f6rden die Ermittlungen nennen. Der Wissenschaftliche Forschungsdienst der Stadtpolizei Z\u00fcrich meldet nach Bern, das bei K.\u00a0S. beschlagnahmte Material enthalte \u00aballe n\u00f6tigen Komponenten (Pyrotechnik, Anz\u00fcndmittel, Ausl\u00f6sevorrichtung), welche zur Herstellung einer Unkonventionellen Spreng- und\/oder Brandvorrichtung (USBV) n\u00f6tig sind\u00bb.<\/p>\n<p>Der Forschungsdienst berichtet zudem von \u00abHinweisen auf konkrete materialtechnische Zusammenh\u00e4nge zum Anschlagsversuch bei der Reitschule\u00bb. So soll etwa eine f\u00fcr die Elektronik gebrauchte Platine am detonierten Sprengsatz \u00ab\u00fcbereinstimmende Passspuren\u00bb mit einer Platine vorweisen, die bei K.\u00a0S. zu Hause beschlagnahmt wurde. In den Augen eines Laien sehen die beiden Platinen ohnehin genau gleich aus\u00a0\u2013 und passen wie Puzzleteile zusammen (vgl. Bildstrecke oben, 3. und 4. Bild).<\/p>\n<p>In einem Gutachten, das fast zwei Jahre sp\u00e4ter vom selben Forschungsdienst erstellt wird, werden \u00ab\u00fcbereinstimmende Passspuren\u00bb pl\u00f6tzlich verneint. Weiterhin gibt es aber keine signifikanten Materialunterschiede bei Platinen und einem Teil der Kabel. Ein oranges Billigkabel, das in Elektronikfachkreisen nicht sehr verbreitet sei, findet sich sowohl bei K.\u00a0S. als auch in den Sprengk\u00f6rper\u00fcberresten. Die L\u00f6tstellen wie auch den Aufbau der elektronischen Schaltungen h\u00e4lt der Forschungsdienst f\u00fcr \u00abvergleichbar\u00bb.<\/p>\n<p>Im November 2010 durchsuchen PolizistInnen die R\u00e4umlichkeiten von K.\u00a0S. erneut. Sie finden Plastikrohre und Plastikdeckel, die so verschraubt sind wie jene beim Anschlag\u00a0\u2013 der Durchmesser des beschlagnahmten Rohrs ist aber ein anderer. Diesmal nehmen die Beamten auch Computer mit. Auch die Handykommunikation von K.\u00a0S. wird f\u00fcr einen Monat \u00fcberwacht. Am Abend nach der Hausdurchsuchung schreibt dieser ein SMS, offenbar als Antwort auf die Frage eines Freundes, was denn auf den beschlagnahmten Computern gewesen sei. \u00abN\u00fct! ufem PC nix, ds isch uf dr HD.\u00bb Die erw\u00e4hnte externe Festplatte wird nie gefunden werden. Das \u00abnix\u00bb auf den beschlagnahmten Computern ist auch nicht gerade nichts: Die FahnderInnen finden Dateiordner mit Namen wie \u00abBomben\u00bb, \u00abGifte\u00bb, \u00abSprengstoffe\u00bb oder \u00abZ\u00fcnder\u00bb. Auch ein beschlagnahmter Ordner aus Karton enth\u00e4lt diverse Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoff und Rohrbomben. Und: In einer Art Dossier hat K.\u00a0S. Medienberichte zum Anschlag gesammelt. Im Verh\u00f6r darauf angesprochen, wird er sp\u00e4ter sagen, er habe die Berichte gesammelt, um rechtlich gegen Kreise vorzugehen, die ihn im Internet mit dem Anschlag in Verbindung gebracht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Nachdem K.\u00a0S. erf\u00e4hrt, dass gegen ihn Anklage erhoben wird, z\u00e4hlt er einer Frau per SMS die Anklagepunkte auf: \u00abVors\u00e4tzliche Verursachung einer Explosion, evtl. Gef\u00e4hrdung des Lebens, Brandstiftung, versuchte schwere K\u00f6rperverletzung, versuchte Sachbesch\u00e4digung, Widerhandlung gegen das Waffen-, Bet\u00e4ubungsmittel- und Sprengstoffgesetz.\u00bb Dann kommentiert K.\u00a0S.: \u00abBi ja selber schuld. Wird scho alles guet cho am Schluss.\u00bb<\/p>\n<p>K.\u00a0S., der \u00fcbrigens nie in Untersuchungshaft genommen wird, erkl\u00e4rt bei einer polizeilichen Einvernahme, es habe ihn schon immer interessiert, \u00abwenns chlepft und t\u00e4tscht\u00bb. \u00dcberhaupt sei es ihm nur darum gegangen, an Silvester oder am 1. August zeitverz\u00f6gert ein Feuerwerk zu z\u00fcnden. \u00abHaben Sie etwas mit dem Anschlag zu tun?\u00bb, wird er erstmals im Dezember 2010 gefragt. K.\u00a0S., der ansonsten alle Fragen in diesem Verh\u00f6r beantwortet hat, gibt zu Protokoll: \u00abDazu will ich im Moment nichts sagen.\u00bb Bald sollte K.\u00a0S. \u00fcberhaupt keine Aussagen mehr zur Sache machen.<\/p>\n<h4>Die Aussageverweigerung<\/h4>\n<p>K.\u00a0S. bekommt einen Pflichtverteidiger. Und der ber\u00e4t ihn gut. K.\u00a0S. macht Gebrauch von seinem Recht auf Aussageverweigerung. \u00abDazu m\u00f6chte ich nichts sagen\u00bb ist von nun an seine Standardantwort auf fast alle relevanten Fragen. Er begr\u00fcndet die Aussageverweigerung mit der Angst, \u00abvon linker und auch von rechter Seite ins Fadenkreuz\u00bb genommen zu werden, wie er auf Frage seines Anwalts sagt. Pl\u00f6tzlich ist K.\u00a0S. nicht mehr der starke Krieger, als der er sich im Internet fr\u00fcher so gerne inszenierte: Im Vernehmungsprotokoll heisst es: \u00abHerr S. beginnt zu weinen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Berner Beh\u00f6rden \u00fcbergeben den Fall im Februar 2012 der Bundesanwaltschaft. Zur Liste der Anklagepunkte kommt der Tatbestand der \u00abGef\u00e4hrdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht\u00bb hinzu.<\/p>\n<p>Dass von mehreren T\u00e4terInnen ausgegangen werden muss, ist schon l\u00e4ngere Zeit klar. An einem Klebeband, das den Sprengsatz zusammengehalten hatte, findet sich ein Fragment eines Handballenabdrucks\u00a0\u2013 allerdings ist es von schlechter Qualit\u00e4t. Die Qualit\u00e4t reicht aber aus, um K.\u00a0S. als Urheber auszuschliessen. \u00abDNA-Mischprofile\u00bb, die auf den \u00dcberresten des Reitschule-Sprengsatzes gefunden wurden, stammen in einem Fall von drei Personen, in einem Fall von zwei Personen\u00a0\u2013 nur die sogenannte Hauptkomponente stammte jeweils von K.\u00a0S.<\/p>\n<p>Die Bundesanwaltschaft befragte infolge der Handy\u00fcberwachung zwei M\u00e4nner und zwei Frauen als \u00abAuskunftspersonen\u00bb. Dies sind Personen, bei denen noch unklar ist, ob sie einer Tat beschuldigt werden oder nicht. Alle vier verweigern die Aussage. DNA-Proben werden zwar genommen, aber nach der Intervention eines Anwalts nicht ausgewertet\u00a0\u2013 w\u00e4hrend anderswo im Land Proben von Schwarzfahrern oder Hausbesetzerinnen bedenkenlos mit der DNA-Datenbank abgeglichen werden.<\/p>\n<h4>Die Einstellung<\/h4>\n<p>Dann, im Januar 2013, die grosse \u00dcberraschung: Die Bundesanwaltschaft verk\u00fcndet, das Verfahren in Sachen \u00abSprengstoff-Vorfall\u00bb einstellen zu wollen. Lediglich f\u00fcr die Verst\u00f6sse gegen das Waffen- und Bet\u00e4ubungsmittelgesetz solle K.\u00a0S. einen Strafbefehl erhalten.<\/p>\n<p>Der Rechtsbeistand der Privatkl\u00e4gerInnen aus der Reitschule ist damit nicht einverstanden und reicht elf Beweisantr\u00e4ge ein: Unter anderem sollen weitere ZeugInnen befragt und die Handballenabdr\u00fccke von Auskunftspersonen optisch mit jenem am Bombenklebeband verglichen werden. Die Bundesanwaltschaft lehnt alle Beweisantr\u00e4ge ab.<\/p>\n<p>Martin Stupf, Staatsanwalt des Bundes, verfasst im Januar 2014 die angek\u00fcndigte \u00abEinstellungsverf\u00fcgung\u00bb, in der er mehrere Tatindizien kommentiert:<\/p>\n<ul>\n<li>DNA-Spuren: Wann und wie der Kontakt mit den Gegenst\u00e4nden im Rucksack stattgefunden habe, sei nicht gekl\u00e4rt, weil K.\u00a0S. keine Aussage gemacht habe.<\/li>\n<li>Sprengstoffe: Es habe K.\u00a0S. nicht nachgewiesen werden k\u00f6nnen, dass er etwas anderes als Feuerwerksbasteleien im privaten Bereich get\u00e4tigt habe.<\/li>\n<li>Elektrobauteile (Leiterplatine): Hier h\u00e4tten die \u00abmaterialanalytischen Untersuchungen\u00bb im Vergleich zwischen den beim Anschlag benutzten und den beim Verd\u00e4chtigen beschlagnahmten Leiterplatinen zwar \u00abkeine nennenswerten Unterschiede\u00bb gezeigt, \u00abes konnte aber auch nicht mit Sicherheit festgestellt werden, dass diese vom selben Ursprung sind, da es sich um handels\u00fcbliche Ware handelt und jede beliebige Person Zugang dazu hat\u00bb.<\/li>\n<li>SMS: Das Eingest\u00e4ndnis, dass er (K.\u00a0S.) ja selber schuld sei, lasse \u00abkeine R\u00fcckschl\u00fcsse darauf zu\u00bb, dass er damit den Anschlag gemeint habe\u00a0\u2013 es sei ja auch wegen anderer Delikte ermittelt worden.<\/li>\n<li>Platzierung des Sprengsatzes: Es habe keine Person ausfindig gemacht werden k\u00f6nnen, die K.\u00a0S. mit dem Rucksack bei der Reitschule gesehen habe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Privatkl\u00e4gerInnen akzeptieren die Einstellung nicht. Ihr juristischer Vertreter, Matthias Zurbr\u00fcgg, weist in seiner Beschwerde ans Bundesstrafgericht in Bellinzona darauf hin, dass in der Voruntersuchung das Prinzip \u00abin dubio pro duriore\u00bb gelte, dass es im Zweifel also zu einer Gerichtsverhandlung kommen soll. Erst das Gericht entscheidet dann im Zweifel f\u00fcr den Angeklagten. Alle Indizien zusammen w\u00fcrden \u00abkeinen Zweifel\u00bb an der Beteiligung von K.\u00a0S. am Anschlag zulassen.<\/p>\n<p>Mit einem Entscheid aus Bellinzona ist in den n\u00e4chsten Wochen zu rechnen. K. S. wollte sich auf Anfrage nicht zu den Vorw\u00fcrfen \u00e4ussern. Er sagte einzig, er sei froh, wenn das Verfahren endlich zu Ende gehe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor sieben Jahren ging bei der Berner Reitschule ein Sprengsatz hoch, nur durch Gl\u00fcck gab es kein Blutbad. 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