{"id":2764,"date":"2017-07-02T09:00:14","date_gmt":"2017-07-02T08:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=2764"},"modified":"2017-07-02T15:07:33","modified_gmt":"2017-07-02T14:07:33","slug":"gemeinsam-nach-hamburg-ensemble-contre-le-g20-together-to-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=2764","title":{"rendered":"Gemeinsam nach Hamburg &#8211; Ensemble contre le g20 &#8211; Together to Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Vom 7. bis 8. Juli 2017 treffen sich in Hamburg die Mitglieder der G20 zum zw\u00f6lften Mal. Die G20 sind das Treffen der zwanzig gr\u00f6ssten \u00f6konomischen M\u00e4chte der Welt, w\u00e4hrend ihren Treffen einigen sich ihre Repr\u00e4sentantInnen auf die grossen Linien in der \u00f6konomischen und finanziellen globalen Agenda. Die \u201cAnf\u00fchrerInnen der Freien Welt\u201d und die Diktatoren, die sich an diesem Treffen pr\u00e4sentieren, sind f\u00fcr ihre kriminellen Taten notorisch bekannt. Sei es Donald Trump und seine Raketen, Vladimir Putin und seine bedingungslose Unterst\u00fctzung des Regimes von Bashar El-Assad oder auch Recep Tayyip Erdogan und der K\u00f6nig Salman, die Daesh unterst\u00fctzen; alle haben Blut an ihren H\u00e4nden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man im Westen zunehmend in die Falle der NationalistInnen tappt, die Wachhunde des Kapitalismus, versucht der Neoliberalismus uns glauben zu lassen, dass es keine anderen Themen g\u00e4be als die \u201cgl\u00fcckliche liberale Globalisierung\u201d. Dank diesem System k\u00f6nnen wir f\u00fcr unseren Konsum G\u00fcter bestellen, die aus jeder Ecke der Welt kommen, zeitgleich erscheint es unm\u00f6glich, anderen Menschen zu helfen und es ist normal, sie in Notunterk\u00fcnften zusammenzupferchen oder schlimmer noch, sie im Mittelmeer nicht zu sch\u00fctzen. Die Heuchelei ist absolut: Wer zwang die syrischen Fl\u00fcchtlinge zur Flucht? Wer destabilisierte Syrien, den Irak oder profitiert vom Chaos im Nahen Osten, um sich dessen Reicht\u00fcmer anzueignen? Elf Mal konnten sich diese zwanzig Staaten treffen, wir k\u00f6nnen ohne Zweifel kurz vor dem zw\u00f6lften Gipfel etwas feststellen: Das Problem ist das kapitalistische System selber sowie die Verantwortlichen, die es verteidigen und vorantreiben.<\/p>\n<p>Neben klassischen \u00f6konomischen und sicherheitspolitischen Themen werden auch viele andere Themen angepackt und es sind diverse Treffen mit der \u201cZivilgesellschaft\u201d angesetzt. Es konstituieren sich \u201cArbeitsgruppen\u201d anl\u00e4sslich des G20-Treffens zu den Themen: Arbeit, Jugend, Frauen* oder Umwelt. Die Mehrheit dieser \u201cProbleme\u201d sind dem kapitalistischen System inh\u00e4rent. Das Interesse der G20 sich diesen Themen anzun\u00e4hern, besteht darin, sich die Themen der sozialen K\u00e4mpfe wieder anzueignen und sich dessen als Ventil zu bedienen, um die Frustration der Massen zu mildern.<\/p>\n<p>Als Militante* sind wir alle von der G20 betroffen. Auch wenn die Entscheidungen der G20 wohl bereits im vornherein feststehen und der Gipfel letztlich eine Zeremonie ist, auch wenn wir wissen, dass es alles nur eine immense politische und mediale Maskerade darstellt, m\u00fcssen wir auf den Ruf aus Hamburg h\u00f6ren und unsere Solidarit\u00e4t mit den K\u00e4mpfen weltweit zeigen. Der Gipfel geht uns in unseren K\u00e4mpfen alle was an. Die Folgen dieses Treffens sind nicht nur auf internationaler Ebene, sondern wirken auch auf die K\u00e4mpfe, die lokal stattfinden. Sei es in der Unterst\u00fctzung der Gefl\u00fcchteten, in den Arbeitsk\u00e4mpfen oder in jenen der feministischen und antifaschistischen Gruppen.<\/p>\n<p>In ganz Europa treffen sich verschiedene Initiativen und organisieren den Widerstand an diesem Gipfel. Hamburg war immer eine Stadt der Auseinandersetzung und des sozialen Widerstands. Die Auswahl dieser Stadt, um den Gipfel durchzuf\u00fchren, ist eine Provokation. F\u00fcr uns wird es ein Anlass sein, an dem wir uns positions\u00fcbergreifend unter einem gemeinsamen Ziel vereinigen, und an dem wir mit verschiedenen Formen des Widerstands t\u00e4tig werden. F\u00fcr uns wird es ein Anlass sein, an dem sich Zehntausende treffen, gemeinsam neue internationale Perspektiven erschaffen und Zeug*innen ihrer eigenen Kraft und Solidarit\u00e4t werden.<br \/>\nIm Juli: ALLE NACH HAMBURG!<\/p>\n<p>Unterzeichnende Gruppen:<br \/>\nR\u00e9seau d\u2019Agitation Gen\u00e8ve (RAGE)<br \/>\nRevolution\u00e4rer Aufbau Schweiz<br \/>\nAnarchistische Gruppe Bern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 7. bis 8. Juli 2017 treffen sich in Hamburg die Mitglieder der G20 zum zw\u00f6lften Mal. Die G20 sind das Treffen der zwanzig gr\u00f6ssten \u00f6konomischen M\u00e4chte der Welt, w\u00e4hrend ihren Treffen einigen sich ihre Repr\u00e4sentantInnen auf die grossen Linien in der \u00f6konomischen und finanziellen globalen Agenda. Die \u201cAnf\u00fchrerInnen der Freien Welt\u201d und die Diktatoren, die sich an diesem Treffen pr\u00e4sentieren, sind f\u00fcr ihre kriminellen Taten notorisch bekannt. 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