{"id":2900,"date":"2018-01-10T11:09:18","date_gmt":"2018-01-10T10:09:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=2900"},"modified":"2018-01-10T11:53:38","modified_gmt":"2018-01-10T10:53:38","slug":"no-future-for-capitalism-nowef-demo-13-01-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=2900","title":{"rendered":"NO FUTURE FOR CAPITALISM \u2013 NOWEF DEMO 13.01.2018"},"content":{"rendered":"<div id=\"js_ud\" class=\"_5pbx userContent\" data-ft=\"{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}\">\n<p>\u201eGemeinsame Zukunft entwickeln in einer br\u00fcchigen Welt\u201c etwa so l\u00e4sst sich das diesj\u00e4hrige Motto des Weltwirtschaftsforum in Davos \u00fcbersetzen. Einmal mehr inszenieren sich einige wirtschaftliche und politische F\u00fchrer*innen als Retter*innen der Welt.<br \/>\nFl\u00fcchtlingsbewegungen, Krise der Demokratie, Unterdr\u00fcckung der Frau und die Gefahr wachsenden Nationalismus werden vom WEF als Probleme erkannt. Die L\u00f6sung soll die St\u00e4rkung der globalen Weltpolitik sein. Kritisch wird erkannt, dass es den selbsternannten Eliten seit der letzten grossen Finanzkrise 2008 noch nicht gelungen ist, wieder Vertrauen in die Demokratie und den Kapitalismus herzustellen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/nofuckingwef.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2901\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/nofuckingwef-212x300.jpg\" alt=\"nofuckingwef\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/nofuckingwef-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/nofuckingwef-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/nofuckingwef.jpg 1169w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><br \/>\nVielmehr haben sich die Probleme versch\u00e4rft und es l\u00e4sst sich kaum mehr von ihnen ablenken. Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me nehmen unter anderem deswegen zu, weil die Ausbeutung von L\u00e4ndern im Globalen S\u00fcden kontinuierlich zunimmt. Viele der am WEF anwesenden Konzerne und Staaten sind daf\u00fcr mitverantwortlich.<br \/>\nVerschiedene Partnerorganisationen des WEFs beteiligen sich am Erwerb von Ackerfl\u00e4chen, welche den lokalen B\u00e4uer*innen weggenommen werden. Diese werden durch das sogenannte Landgrabbing vom erwirtschafteten Reichtum ausgeschlossen und verlieren ihre Lebensgrundlage.<br \/>\nAm WEF pr\u00e4sente Konzerne, welche diese Profite einstreichen, sind beispielsweise die Deutsche Bank, die Credit Suisse oder auch BlackRock. Mit Nestl\u00e9 ist auch jener Konzern vertreten, welcher mit der Privatisierung von Wasserquellen f\u00fcr das Elend vieler Menschen verantwortlich ist, die sich das Wasser anschliessend nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Allen voran investiert China, dessen Pr\u00e4sident letztes Jahr am Wef als Sprecher auftrat, durch verschiedene Staatskonzerne in neo-koloniale Projekte in Afrika und treibt die Verarmung der Betroffenen weiter voran.<br \/>\nBei diesem Elend nimmt jedoch gerade auch die Schweiz eine zentrale Rolle ein. Rohstoffkonzerne wie Glencore, der oben genannte Nahrungsmittelkonzern Nestl\u00e9 aber auch Energiekonzerne wie Addax haben ihre Hauptsitze hier. Hinzu kommen eine Vielzahl an Banken und Anlagefonds, die aus der Schweiz heraus in Landgrabbing investieren.<br \/>\nAuch vom Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) fliessen grosse Summen an Firmen, welche im Globalen S\u00fcden ihre Gesch\u00e4fte auf Kosten der lokalen Bev\u00f6lkerung machen. Der IWF ist mit Christine Lagarde gar im Co-Vorsitz des Treffens in Davos vertreten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig werden die Reicht\u00fcmer in den wohlhabenden L\u00e4ndern massiv abgeschottet. So werden die Aussengrenzen der EU, von Australien, den USA usw. milit\u00e4risch abgeriegelt, wodurch tausende Menschen sterben. Kriege werden mit grossem Einsatz und neuer technischer Perversionen vorangetrieben. Imperialistische Kriege werden im Nahen Osten ausgetragen. So finden sich beispielsweise die USA, T\u00fcrkei und Russland auf Syrischem Boden in gegnerischen Lagern wieder. Am WEF k\u00f6nnen sich Vertreter*innen von kriegstreibenden Staaten auch mit solchen von Unternehmen austauschen, welche durch die Aufr\u00fcstung mitverdienen.<br \/>\nEinige Beispiele von Partnern, die durch den Krieg profitieren, sind ABB (Instrumente zur Zielerfassung und Aufkl\u00e4rung), Volkswagen (Panzergetriebe durch Beteiligung an Renk), DHL (Logistik f\u00fcr die Bundeswehr) oder Technologiekonzerne wie Microsoft, IBM (Software zur milit\u00e4rischen Anwendung). Chinesische Konzerne haben eine grosse Menge der Waffen hergestellt, die der Islamische Staat nutzte und Saudi Arabien f\u00fchrt einen blutigen Krieg im Jemen.<br \/>\nDabei wird ersichtlich, dass niemand am WEF ein wirkliches Interesse daran hat, Krieg zu bek\u00e4mpfen. Vielmehr sind sie Mitverantwortlich f\u00fcr Elend, Vertreibung und Mord.<br \/>\nEbenso zynisch ist die Kritik des WEF am Nationalismus. Dieser keimt auf, da sich die jeweiligen Staaten im globalen Konkurrenzkampf unter Druck sehen. Es wird auf die nationale Einheit geschworen und die Grenzen dicht gemacht. Alles in der Hoffnung, der eigene Staat k\u00f6nne wirtschaftliche Krisen abwenden. Brexit, Erdogan, die AFD und die AltRight Bewegung sind nur einige Beispiele daf\u00fcr. Viele rechtspopulistische Bewegungen und Parteien wissen grosse Teile des Kapitals hinter sich und auch nationalistische Politiker*innen werden am WEF wie auch schon in den letzten Jahren anwesend sein.<\/p>\n<p>Diese Probleme k\u00f6nnen nicht von ihren Verursachern behoben werden. Kapitalismus und seine Politik stehen dem Abgrund nahe und die Staaten sind bereit, Ver\u00e4nderungen mit viel Gewalt zu verhindern. Progressive Bewegungen, welche die Probleme an ihren Wurzeln packen wollen, werden weltweit verboten und bek\u00e4mpft.<br \/>\nLasst uns also sinnlose Konkurrenzk\u00e4mpfe untereinander beenden und gemeinsam Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Es liegt an uns, Alternativen zu dieser gewaltsamen, unsolidarischen und egoistischen Gesellschaft zu schaffen!<\/p>\n<p>Es liegt an uns, revolution\u00e4re Perspektiven zu schaffen und f\u00fcr radikale Ver\u00e4nderungen einzutreten!<\/p>\n<p>NO FUTURE FOR CAPITALISM<br \/>\nUNITE GLOBAL STRUGGLES<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/revolution\u00e4r.ch\/wordpress\/\">http:\/\/revolution\u00e4r.ch\/wordpress\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eGemeinsame Zukunft entwickeln in einer br\u00fcchigen Welt\u201c etwa so l\u00e4sst sich das diesj\u00e4hrige Motto des Weltwirtschaftsforum in Davos \u00fcbersetzen. Einmal mehr inszenieren sich einige wirtschaftliche und politische F\u00fchrer*innen als Retter*innen der Welt.<br \/>\nFl\u00fcchtlingsbewegungen, Krise der Demokratie, Unterdr\u00fcckung der Frau und die Gefahr wachsenden Nationalismus werden vom WEF als Probleme erkannt. Die L\u00f6sung soll die St\u00e4rkung der globalen Weltpolitik sein. 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