{"id":3117,"date":"2018-12-20T08:34:01","date_gmt":"2018-12-20T07:34:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=3117"},"modified":"2018-12-20T08:34:01","modified_gmt":"2018-12-20T07:34:01","slug":"es-weihnachtet-sehr-die-stadt-luzern-stellt-eine-wg-mit-kind-auf-die-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=3117","title":{"rendered":"Es weihnachtet sehr \u2013 die Stadt Luzern stellt eine WG mit Kind auf die Strasse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die zehnk\u00f6pfige Wohngemeinschaft mit Kind hat eigentlich bis Ende Jahr einen Mietvertrag. Da die Stadt Luzern die jungen Untermieter*innen am Murmattenweg in die Hausbesetzer*innen-Ecke stellt, hat sie den Vertrag gek\u00fcndigt und will die WG mit fadenscheiniger Begr\u00fcndung \u00fcber Nacht auf die Strasse stellen. Ein Augenschein vor Ort.<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Das ehemalige Soldatenhaus am Murmattweg 2 in Luzern gleicht von Weitem einem konventionellen Quartierzentrum. Durch die grossen, beleuchteten Fenster im Erdgeschoss sieht man Leute um einen langen Tisch sitzen. Ein paar Fahrzeuge stehen vor dem Haus, auf der kleinen Veranda rauchen ein paar Leute in dicke Decken eingemummt Zigaretten. Der grosse Gemeinschaftssaal ist erf\u00fcllt von ged\u00e4mpftem Murmeln, ein Brief macht die Runde unter den Anwesenden: Die Stadt Luzern fordert die zehn Mieter*innen auf, das Haus bis morgen zu verlassen. \u00abAbsurd\u00bb, sch\u00fcttelt Andrea den Kopf, \u00ababer willst du erst was essen? Wir haben den ganzen Nachmittag Ravioli gemacht\u00bb. Andrea ist vielleicht dreissig Jahre alt, ein Mann mit ruhiger Stimme und wachen Augen. Dass sich eigentlich fremde Leute hier gemeinsam zusammensetzen und essen, sei Normalit\u00e4t geworden, erz\u00e4hlt Andrea w\u00e4hrend er einen Teller mit dampfender Pasta auf den Tisch stellt. An den w\u00f6chentlichen Mittagstisch kommen um die sechzig Menschen. Die Frau vom Kiosk gegen\u00fcber besorge sich immer eine Vertretung, damit sie hier essen kommen k\u00f6nne und die Angestellten der Stadtreinigung kommen meistens als ganze Gruppe. Auch an diesem Abend ist die Tischrunde bunt gemischt. Der Brief mit dem offiziellen Logo der Stadt Luzern wird mir in die Hand gedr\u00fcckt. \u00abKomm, lass uns oben quatschen\u00bb, meint Andrea und \u00f6ffnet die T\u00fcre neben der kleinen Bar, an der ein paar Leute anlehnen.<\/p>\n<p><strong>Kriminalisierung als Pr\u00e4vention<\/strong><\/p>\n<p>Der Holzboden ist uneben, an den einen Stellen senkt er sich um einige Zentimeter ab. Sonst aber erkenne ich wenig von den angeblichen Baum\u00e4ngeln. Die W\u00e4nde sind mit weisser und hellblauer Farbe frisch gestrichen, die Fenster machen einen soliden Eindruck. Wir gehen ein enges Treppenhaus entlang, viele kleine Zimmer zweigen vom Gang ab. Simone kommt dazu, eine junge Frau mit langen Haaren und breitem Luzerner Dialekt. Wir setzen uns auf ein Sofa und ich lese den Brief:<\/p>\n<p><em>\u00abAb sofort sind im gesamten Geb\u00e4udekomplex gr\u00f6ssere Menschenansammlungen, insbesondere im Zusammenhang mit Veranstaltungen, zu vermeiden. Diese k\u00f6nnen Ersch\u00fctterungen verursachen, die sich negativ auf die Stabilit\u00e4t auswirken. Durch eine Verkettung von ung\u00fcnstigen Ereignissen wie zus\u00e4tzlichem starkem Schneefall oder st\u00fcrmischen Winden k\u00f6nnte die Gesamtstabilit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt und demzufolge auch Personen, die sich im Geb\u00e4ude aufhalten, einem Risiko ausgesetzt werden\u00bb<\/em><\/p>\n<p><strong>What the fuck, wir werden gleich weggepustet?<\/strong><\/p>\n<p><em>Simone (lacht):<\/em> Der Winter l\u00e4sst ja bisher noch auf sich warten. Und was ist schon eine Veranstaltung? Sind wir vier, die hier sitzen und reden, schon eine Veranstaltung? Ich verstehe das nicht.<\/p>\n<p><strong>Wie kam es denn dazu, dass ihr dieses bauf\u00e4llige Haus bewohnt?<\/strong><\/p>\n<p><em>Simone:<\/em> Das Haus weist tats\u00e4chlich einige M\u00e4ngel auf. Aber da es nun mal vom Denkmalschutz als sch\u00fctzenswert eingestuft wurde und keine Abrissbewilligung vorliegt, muss die Stadt evaluieren, wie viel eine Instandhaltung oder allenfalls eine Sanierung kosten w\u00fcrde. Und dann m\u00fcssen sie entscheiden, ob sich das \u00ablohnt\u00bb, diese Kosten zu tragen, oder nicht. Eingezogen sind wir als Untermieter*innen im Sommer 2018, damals waren wir neun Personen. Wir haben der Stadt eigentlich gleich angeboten, die n\u00f6tigen Sanierungen selber zu finanzieren.<\/p>\n<p><em>Andrea:<\/em> Also eigentlich sind wir nicht offiziell Untermieter*innen, oder?<\/p>\n<p>Eine junge Frau steckt den Kopf ins Zimmer. Sie heisst Oli.<\/p>\n<p><em>Oli:<\/em> Naja, aber ihr habt doch die Eigent\u00fcmerin \u00fcber das Untermietverh\u00e4ltnis informiert, oder? Und die haben euch dann auch als solche angesprochen? Das nennt man konkludente Zustimmung, wenn die von der Untermieter*innenschaft wissen und das dulden.<\/p>\n<p>Oli setzt sich. Sie hat Jus studiert und besucht regelm\u00e4ssig die Veranstaltungen im Haus am Murmattweg. Mit ihrem Patenkind wollte sie kommenden Donnerstag eigentlich die Zaubershow sehen. Doch diese soll nie stattfinden, geht es nach dem Willen der Stadt. Was sagt Oli zur Einsturzgefahr?<\/p>\n<p><em>Oli:<\/em> Dieses Gutachten ist doch tendenzi\u00f6s. Was, wenn es die n\u00e4chsten Tage gar nicht schneit oder windet? Wieso d\u00fcrfen denn nur noch einzelne Menschen rein? Das riecht nach einem Gef\u00e4lligkeitsgutachten. Ihr habt doch viele Veranstaltungen geplant diesen Monat oder? Vielleicht will die Stadt einfach nicht, dass da was l\u00e4uft.<\/p>\n<p><em>Andrea:<\/em> Da steht, wir sollen unterschreiben, dass wir das Haus bis morgen verlassen werden. Und man habe dann den Tag durch Zeit, um \u00abeinige Gegenst\u00e4nde\u00bb zu entfernen. Aber man d\u00fcrfe nicht mehr als zwei Personen sein. Das ist doch absurd!<\/p>\n<p><strong>Was will denn die Stadtverwaltung mit dieser Strategie erreichen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Andrea:<\/em> Wir haben den Verdacht, dass sie uns pr\u00e4ventiv und pauschal kriminalisieren wollen. Wenn wir es n\u00e4mlich jetzt nicht schaffen, rechtzeitig zu gehen, k\u00f6nnen sie uns mit der Polizei drohen. Dann sind wir die Kriminellen, wegen denen die Polizei kommen musste. Und wie Bittesch\u00f6n soll ein ganzes Kulturzentrum mit zehn Bewohner*innen \u00fcber Nacht das Haus verlassen?<\/p>\n<p><em>Simone<\/em>: Die von der Stadt haben sich zwar pers\u00f6nlich besorgt gezeigt, ob wir w\u00e4hrend der eigentlichen Dauer des Mietverh\u00e4ltnisses bis Ende Jahr irgendwo unterkommen w\u00fcrden, aber sie haben uns nie konkrete Alternativen geboten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.ajour-mag.ch\/content\/images\/2018\/12\/eichwald.jpg\" alt=\"\" width=\"814\" height=\"1085\" \/> <em>Der Eichenwald neben dem Haus zeichnet f\u00fcr den Namen des Projekts<\/em><\/p>\n<p><strong>Luzern hat ja auch eine sehr aktive Besetzer*innen-Kultur. Die <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/-7c55\">Gundula 1 und 2,<\/a> <a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/schweiz\/zentralschweiz\/story\/Hausbesetzung-der-Stella-Matta-endet-friedlich-14348504\">die Stella,<\/a> <a href=\"https:\/\/barrikade.info\/Guterstrasse-7-in-Luzern-wiederbelebt-698\">die Rosa la Vache<\/a> und <a href=\"https:\/\/barrikade.info\/%EF%BB%BFPulp-geniesst-die-Aussicht-1000\">die Pulp@\u2026<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em>Andrea:<\/em> \u2026ja, und immer wurden die Besetzungen gleich ger\u00e4umt.<\/p>\n<p><em>Oli:<\/em> Ihr habt zwar einen Mietvertrag, aber weil euer Projekt ein selbstorganisierter Raum ist, stellt euch die Stadt in die selbe Ecke wie die Besetzungen. Und sie schicken sogar die gleichen Beamten, die sie sonst in die besetzten H\u00e4user schicken.<\/p>\n<p><strong>Wieso ist die Stadt so repressiv?<\/strong><\/p>\n<p><em>Andrea:<\/em> Das w\u00fcssten wir auch gerne. Interessant war ja auch der Fall der <a href=\"https:\/\/www.zentralplus.ch\/de\/news\/gesellschaft\/5571835\/Gundula-Prozess-F\u00fcr-Anwalt-eine-\u00abHexenjagd\u00bb-gegen-linke-Aktivistin.htm\">Besetzung der Villa der schwerreichen Bodum Invest AG im Jahr 2016, als 27 Personen mit Geldstrafen von bis zu 2000.- Fr. gedroht wurde.<\/a> Und drei Journalisten, die \u00fcber die Besetzung berichteten, bekamen ebenfalls eine Strafanzeige. Ich glaube Bodum h\u00e4tte es am liebsten gehabt, wenn seine beiden Villen ganz aus den Medien verschwunden w\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Beide Villen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Andrea:<\/em> Ja, J\u00f8rgen Bodum hat 2013 die zwei sch\u00fctzenswerten Villen an der Obergrundstrasse gekauft. Aber er liess die beiden H\u00e4user verlottern. Beide Villen wurden \u00fcbrigens mal besetzt.<\/p>\n<p><em>Oli:<\/em> Das kann nat\u00fcrlich auch eine Strategie sein. Wenn ein Geb\u00e4ude als sch\u00fctzenswert eingesch\u00e4tzt wird, dann gibt es nat\u00fcrlich strengere Auflagen. Dann gibt es aber auch gewisse Ausnahmen, die in etwa sagen, dass ein Abriss nur zul\u00e4ssig ist, wenn eine Sanierung aus statischen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich oder aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig w\u00e4re. Wenn man H\u00e4user willentlich verlottern l\u00e4sst, kann man so einen profitablen Neubau m\u00f6glich machen.<\/p>\n<p><em>Simone:<\/em> Aber die Besetzungen haben schon auch etwas bewirkt. Die Stadtr\u00e4tin Manuela Jost beispielsweise musste \u00f6ffentlich zugeben, dass Bodum bereits vor der Besetzung eine Abrissbewilligung in Aussicht gestellt wurde. Und es gab strengere Auflagen gegen Bodum, dass die jetzt neu ein \u00abbewilligungsf\u00e4higes und qualitativ hochstehendes Bauprojekt\u00bb vorweisen m\u00fcssen, wenn sie abreissen wollen.<\/p>\n<p><em>Andrea:<\/em> Ja, aber ge\u00e4ndert hat sich nicht viel. Beide H\u00e4user sind nach wie vor leer. Und auch hier: Wo bis jetzt zehn Menschen wohnen, soll h\u00f6chstens noch ein Materiallager hin.<\/p>\n<p><strong>Faber und Whirlpool<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem Nebenzimmer ert\u00f6nt ein Kinderschreien. Andrea steht auf und kommt mit dem drei Monate alten Baby im Arm zur\u00fcck. Er wiegt es hin und her. \u00abLass uns eine Runde durchs Haus machen\u00bb, meint er. In Gemeinschaftsraum spielt unterdessen ein junger Mann Gitarre, einige Scheinwerfer und ein Vorhang trennen eine B\u00fchne vom Rest des Raumes ab. \u00abHier hat letzte Woche Faber gespielt\u00bb, meint Andrea. \u00abDa waren vielleicht so zweihundert Leute. Vielleicht sind es diese Veranstaltungen, die die Stadt meint. Aber wie du siehst, das Haus steht noch\u00bb. Im Garten ein grosser Bauwagen, den Eingang zu einer Werkstatt und ein kleiner Pool, der mit einer grossen, hellblauen Plastikblache abgedeckt ist. Ein kleiner Holzofen ist an den Pool angeschlossen und heizt das Wasser bei Bedarf auf.<\/p>\n<p><strong>Kollektive Entscheidungsprozesse \u2013 der Albtraum der Stadt<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Gemeinschaftsraum. Eine junge Frau kommt mit einem Laptop in der Hand die Treppe runter. \u00abWir m\u00fcssen denen von der Stadt ja irgendwas antworten!?\u00bb, sagt sie und verschwindet mit einem Gr\u00fcppchen in der K\u00fcche. \u00abEs sind nicht mal alle Mieter*innen hier\u00bb, meint Andreas und sch\u00fcttelt den Kopf. \u00abDas ist auch witzig, das kannst du schreiben. Die von der Stadt hassen kollektive Entscheidungsprozesse. Das haben sie bei unseren Bem\u00fchungen, mit ihnen an einen Tisch zu sitzen und geregelte Mietkonditionen zu diskutieren, immer durchblicken lassen. Keine Hierarchien, keine delegierten Verantwortlichkeiten. Das ist nat\u00fcrlich anstrengender f\u00fcr sie, weil sich die Leute wirklich mit den Themen auseinandersetzen und das macht es f\u00fcr sie kompliziert. Gleichzeitig verlangen sie, dass alle zehn Mieter*innen \u00fcber Nacht das Papier unterschreiben, das Haus verlassen und sich mitten im Dezember irgendwie neu organisieren\u00bb. Wir gehen durch das Treppenhaus zur\u00fcck, vorbei an einem riesigen Plakat, auf dem das Monatsprogramm aufgelistet ist. Morgen sollte es Yoga geben, am Wochenende ein Theater f\u00fcr Kinder ab zwei Jahren. Immer donnerstags Mittagstisch und ein Liedermacherkonzert am Freitag. Andrea ereifert sich: \u00ab\u00dcber die letzten Wochen hinweg kamen fast t\u00e4glich Beamte, Ingenieure und Handwerker, um das ganze Haus bez\u00fcglich Bausubstanz und Statik zu untersuchen. Aber stell dir vor, die haben dann tats\u00e4chlich auch alle Steckdosen \u00fcberpr\u00fcft. Laut denen soll ab morgen gar niemand mehr hier wohnen, weshalb m\u00fcssen die dann jede einzelne Steckdose pr\u00fcfen? Da ist doch was faul!\u00bb<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.ajour-mag.ch\/content\/images\/2018\/12\/IMG_5319.JPG\" alt=\"\" width=\"529\" height=\"397\" \/> <em>Das Programm im Eichw\u00e4ldli<\/em><\/p>\n<p><strong>Habt ihr extra ein Kinderprogramm zusammengestellt, um euch beliebt zu machen?<\/strong><\/p>\n<p>Simone: Ja klar\u2026 Nein Bl\u00f6dsinn. Wir sind nunmal zum Quartiertreff geworden. Es gibt zum Beispiel auch einen kleinen Gratisladen. Die Kids aus der Umgebung stehen da total drauf. Schliesslich ist ja das Tolle an diesem Raum, dass wir ihn so gestalten k\u00f6nnen, wie wir wollen. Und wir wollen nun mal in einer offenen Nachbarschaft leben.<\/p>\n<p>Die junge Frau mit dem Computer kommt zur\u00fcck. \u00abWir haben eine Architektin gefunden. Die wird ein unabh\u00e4ngiges Gutachten erstellen. Das k\u00f6nnen wir jetzt denen von der Stadt schreiben\u00bb, meint sie und setzt sich in eine Ecke des Zimmers, um den Brief fertig zu schreiben. Das Kind von Andrea ist mittlerweile eingeschlafen. Er geht nach draussen auf die Veranda und lehnt sich ans Gel\u00e4nder. Es ist kalt, sein Atem hinterl\u00e4sst kleine W\u00f6lkchen in der Luft. \u00abWenn die unser Wohnprojekt beenden, zerst\u00f6ren sie meine ganze momentane Lebensgrundlage. Der Ort, wo ich wohne, arbeite, lebe, wo mein Kind geboren wurde. Da versuchen Beh\u00f6rden st\u00e4ndig Quartiere zu beleben und zu durchmischen. Sie schreiben irgendwelche Konzepte und handeln Stellenprozente f\u00fcr soziokulturelle Animation aus. Das ist doch alles eine Farce. Und wenn es einfach so passiert, wie hier, dann m\u00fcssen sie es kaputt machen. Aus Prinzip.\u00bb<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ajour-mag.ch\/es-weihnachtet-sehr-wie-die-stadt-luzern-eine-wohngemeinschaftmit-kind-auf-die-strasse-stellt\/?fbclid=IwAR1-KPibh7fCx89Nc9znE4ckjgi_9eN7X4ROdFsD62GVJYHu9hSIoXxSvIo\">https:\/\/www.ajour-mag.ch\/es-weihnachtet-sehr-wie-die-stadt-luzern-eine-wohngemeinschaftmit-kind-auf-die-strasse-stellt\/?fbclid=IwAR1-KPibh7fCx89Nc9znE4ckjgi_9eN7X4ROdFsD62GVJYHu9hSIoXxSvIo<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zehnk\u00f6pfige Wohngemeinschaft mit Kind hat eigentlich bis Ende Jahr einen Mietvertrag. Da die Stadt Luzern die jungen Untermieter*innen am Murmattenweg in die Hausbesetzer*innen-Ecke stellt, hat sie den Vertrag gek\u00fcndigt und will die WG mit fadenscheiniger Begr\u00fcndung \u00fcber Nacht auf die Strasse stellen. 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