{"id":3189,"date":"2019-04-17T13:24:00","date_gmt":"2019-04-17T12:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=3189"},"modified":"2019-04-17T13:24:00","modified_gmt":"2019-04-17T12:24:00","slug":"demo-ein-solidarisches-klima-aufbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=3189","title":{"rendered":"DEMO \u2013 ein solidarisches Klima aufbauen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<blockquote><p><strong>DEMODEMODEMO \u2014 27. April 2019 \u2014 DEMODEMODEMO<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demoluzern2019.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3190\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demoluzern2019-213x300.jpg\" alt=\"demoluzern2019\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demoluzern2019-213x300.jpg 213w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/demoluzern2019.jpg 682w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gemeinsam auf die Strasse f\u00fcr ein solidarisches Klima<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Jahresdurchschnittstemperaturen immer weiter ansteigen, wird das soziale Klima immer k\u00e4lter \u2013 weltweit, in Europa wie auch in der Schweiz: Sozialabbau, Jobverlust wegen Profitsteigerung und steigende Franchisen sind nur einige Beispiele daf\u00fcr, wie Einkommensschwache f\u00fcr das Versagen der b\u00fcrgerlichen Politik und der Reichen hierzulande bezahlen m\u00fcssen. Nur zu gut sind uns die Milliarden teuren Bankenrettungen von 2008 in Erinnerung, w\u00e4hrend sich die Arbeitssituation f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung massiv verschlechtert hat.<\/p>\n<p><strong>Gegen die Zerst\u00f6rung unserer Umwelt<\/strong><\/p>\n<p>Aber das kapitalistische System bewirkt durch seine Gier nach mehr Profit nicht nur die Not und Unterdr\u00fcckung Milliarden Menschen auf der Welt, sondern bewirkt durch seine systemimmanente Forderung nach mehr Wachstum und mehr Produktion auch die Zerst\u00f6rung der Umwelt und den Wandel des Klimas. Auftauende Permafrostb\u00f6den, D\u00fcrre und \u00dcberschwemmungen bedrohen uns Menschen. Besonders hart trifft dies die \u00c4rmsten der Welt. Auf Grund des Klimawandels werden mittelfristig zwischen 50 Mio. bis 250 Mio. Menschen zur Flucht gezwungen sein, neue Konflikte entstehen und somit Armut, Hunger und Not auf der Welt noch mehr zunehmen.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen uns nichts vormachen. Die Politik hat versagt. Sie hat die letzten Jahrzehnte nicht gehandelt und wird es auch in der Zukunft nicht freiwillig tun, da die grosse Mehrheit das System, von dem sie profitiert, unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong>Die Schweiz macht mit<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur grosse Staaten wie die USA, China oder Deutschland sind verantwortlich am sozialen und metrologischen Klimawandel. Auch die Schweiz st\u00e4rkt und forciert durch ihre Gesetze die weltweite Ausbeutung von Mensch und Natur, l\u00e4sst die hier ans\u00e4ssige R\u00fcstungsindustrie seit Jahrzehnten Waffen und Kriegsmaterialien an diktatorische Regime exportieren, bietet verbrecherischen Unternehmen einen steuerg\u00fcnstigen Ort f\u00fcr ihren Firmensitz, l\u00e4sst die Banken das Geld von korrupten Politiker*innen und Diktatoren horten und entzieht durch ihre Politik Menschen in den Staaten der so genannt Dritten Welt j\u00e4hrlich Milliarden Dollars.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr eine echte Alternative zum herrschenden System<\/strong><\/p>\n<p>Rechte Populisten versuchen, f\u00fcr bestehende Ungerechtigkeiten einfache L\u00f6sungen vorzuschlagen. Anstatt sich um Alternativen zu k\u00fcmmern, konzentrieren sie sich auf ausl\u00e4nderfeindliches Fl\u00fcchtling-Bashing und lenken so von den echten Problemen ab. Auch wenn sich SVP, AfD und Co. als Vertreter einer (immer kleiner werdenden) Mittelschicht ausgeben, erkennt man hinter ihrem Rassismus die Politik der Reichen und M\u00e4chtigen, deren einziges Ziel es ist, die herrschenden Umst\u00e4nde zu konservieren, um weiter nach ihrem pers\u00f6nlichen Profit zu gieren.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen gegen\u00fcber Personen, die Macht \u00fcber uns oder andere aus\u00fcben wollen, Personen, die den Profit \u00fcber die Unversehrtheit von Mensch und Natur stellen, kritisch sein. Wir m\u00fcssen uns zusammensetzen, echte Alternativen diskutieren und aus der Basis eine Gegenmacht aufbauen. Wir m\u00fcssen die herrschenden Verh\u00e4ltnisse \u00fcberwinden, denn das Einzige, was der Kapitalismus verl\u00e4sslich produziert, sind Armut, Krisen und Kriege.<\/p>\n<p>Gemeinsam k\u00f6nnen wir eine Welt schaffen, die frei von Unterdr\u00fcckung der Menschen und Zerst\u00f6rung der Umwelt ist, eine Welt frei von Ausbeutung. Wie diese Welt genau aussehen soll, wissen wir noch nicht. Es gab im vergangenen Jahrhundert immer wieder Versuche, eine Alternative zu leben. In der fr\u00fchen russischen Revolution, dem Aufstand der Kronst\u00e4dter Kommunarden oder im kurzen Sommer der Anarchie in Spanien erkennen wir viel versprechende Ans\u00e4tze, die leider immer wieder von macht- und profitgierigen Menschen zerst\u00f6rt wurden. Wir hoffen daher sehr, dass Rojava eine andere Zukunft verg\u00f6nnt ist.<\/p>\n<p><strong>Wir haben keine Zeit zu verlieren<\/strong><\/p>\n<p>Wir stehen vor dem point of no return. Die gesetzten Klimaziele der Politik sind unzureichend und werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten wird, sogar noch verfehlt. Ja, wir alle k\u00f6nnen etwas gegen den Klimawandel unternehmen, aber machen wir uns nichts vor: Solange sich die Energieindustrie gegen erneuerbare Energien und die Autoindustrie gegen die Abschaffung fossiler Brennstoffe str\u00e4ubt, solange die Profitmaximierung das Agieren der Wirtschaft bestimmt, solange also der Kapitalismus mit seiner Forderung nach mehr Wachstum und mehr Produktion nicht \u00fcberwunden wird, kann der Klimawandel nicht aufgehalten werden. Wir m\u00fcssen uns daher umso vehementer f\u00fcr die \u00dcberwindung des herrschenden Systems einsetzen und eine solidarische Gesellschaft erk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>Wer wenn nicht du, wann wenn nicht jetzt!<\/strong><\/p>\n<p>Schliesst euch uns an, lasst uns am 27. April 2019 gemeinsam auf die Strasse gehen! Treffpunkt ist um 14:00 Uhr beim Kurplatz\/Pavillon in Luzern. Der Umzug startet um 15:30. Vor und nach dem Umzug wird es Konzerte, Essen und Getr\u00e4nke geben.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Jahresdurchschnittstemperaturen immer weiter ansteigen, wird das soziale Klima immer k\u00e4lter \u2013 weltweit, in Europa wie auch in der Schweiz: Sozialabbau, Jobverlust wegen Profitsteigerung und steigende Franchisen sind nur einige Beispiele daf\u00fcr, wie Einkommensschwache f\u00fcr das Versagen der b\u00fcrgerlichen Politik und der Reichen hierzulande bezahlen m\u00fcssen. 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