{"id":3712,"date":"2021-08-01T16:05:59","date_gmt":"2021-08-01T15:05:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=3712"},"modified":"2021-08-01T16:05:59","modified_gmt":"2021-08-01T15:05:59","slug":"genua-2001-aufstandische-ereignisse-statt-ende-der-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=3712","title":{"rendered":"Genua 2001: Aufst\u00e4ndische Ereignisse statt \u00abEnde der Geschichte\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Genua1-1600x680.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n<p>Mitte Juli j\u00e4hren sich die Ereignisse rund um den G8-Gipfel in Genua zum zwanzigsten Mal. Lia Kl\u00e4ber, die im Juli 2001 durch die Strassen von Genau zog, blickt zur\u00fcck und damit auch nach vorne. Vieles was damals im chaotischen Handgemenge noch nicht zu erkennen war, was halb verstanden als \u00abGlobalisierung\u00bb kritisiert und bek\u00e4mpft wurde, ist mittlerweile mit all seinen Konsequenzen zu begreifen. Die Einordnung eines st\u00fcrmischen Moments.<\/p>\n<p>Ende der 1990er Jahre w\u00e4hnte man sich am postulierten \u00abEnde der Geschichte\u00bb, Kapitalismus und Mittelstand f\u00fcr alle und immer, begrifflich verpackt als \u00absoziale Marktwirtschaft\u00bb und \u00abDemokratie\u00bb. Die Menschen sollten sich im einzigen und besten aller vorstellbaren Gesellschaftssysteme glauben, begleitet von einem postmodernen Soundtrack, der soziale Fragen \u2013 von Klassen ganz zu schweigen \u2013 als \u00fcberholt deklarierte und das Ende aller politischen Subjektivit\u00e4t als radikale Theorie feierte. Immerhin, Karriere machen wollte kaum jemand \u2013 oder wer es wollte, wurde bemitleidet, so viel Inspiration war von 1968 und 1980 geblieben. Wer sich politisierte, tat es damals vor allem mit Blick auf andere L\u00e4nder, wo sich Verwerfungen und Krisen sch\u00e4rfer zeigten.<\/p>\n<p>Und doch befanden wir uns mitten in einem Prozess, der sp\u00e4testens in den 2000er Jahren auch die Verh\u00e4ltnisse in der Schweiz umkrempelte. In der Maschinen- und Pharmaindustrie wurden unsere Verwandten und Nachbar:innen \u00abwegrationalisiert\u00bb \u2013 Arbeitspl\u00e4tze und soziale Sicherheiten wichen einer vermeintlich h\u00f6heren, unantastbaren Vernunft der Synergien und Standortlogiken. Die \u00e4ltere Generation traf das unterschiedlich: In den pharmazeutischen Labors und Forschungseinrichtungen protestierten nur wenige, viele freuten sich bereits mit 55 oder 60 Jahren auf die Pension. Und doch, im Zuge der Fusion von Sandoz und Ciba-Geigy zu Novartis wurde in Basel demonstriert. In der Maschinen- und Metallindustrie sowie im Eisenbahnbau verliefen die \u00abRestrukturierungen\u00bb jedoch nicht \u00fcberall gleich still und leise; bei Adtranz Pratteln, bei Swissmetal im jurassischen R\u00e9convilier, bei Bombardier, ABB und der SBB k\u00e4mpften Menschen um ihre Existenzen, besetzten und bestreikten ganze Fabriken. Linke Gewerkschafter wie der verstorbene Nicolas Vuillemin, Sprecher der Swissmetal-Belegschaft in R\u00e9convilier, oder Gianni Frizzo aus der SBB-Werkstatt in Bellinzona widersprachen den politischen und \u00f6konomischen Entscheidungstr\u00e4gern; Frizzo stellte sich an einer legend\u00e4ren Pressekonferenz gegen den ebenfalls anwesenden Bundesrat Moritz Leuenberger und liess den sozialdemokratischen Verkehrsminister als den technokratischen Karrieristen dastehen, der er war.<br \/>Demonstration f\u00fcr die Streikenden der SBB-Werkst\u00e4tte in Bellinzona um 2008.<\/p>\n<p>Von diesen K\u00e4mpfen liess sich lernen, warum Globalisierungskritik nicht allein der Kampf gegen Windm\u00fchlen war, als der er h\u00e4ufig dargestellt wurde. Der Arbeitskampf in Bellinzona endete erfolgreich mit dem Erhalt der SBB-Werkstatt, und in jener Zeit wurden in der Schweiz breite B\u00fcndnisse gebildet, die von der antikapitalistischen Linken bis zur Gewerkschaftsbewegung reichten. Vielleicht gelang damals ein kleines bisschen, was linke Kr\u00e4fte seither herausfordert: \u00dcberzeugend mit jenen zu k\u00e4mpfen, deren neuerdings \u00absystemrelevante\u00bb k\u00f6rperliche, materielle Arbeit \u00f6konomisch und gesellschaftlich entwertet ist. Ein R\u00fcckblick auf den globalisierungsbedingten Strukturwandel in der Schweiz k\u00f6nnte insofern auch Anlass sein, sich vermehrt mit der Marginalisierung und den Organisierungsans\u00e4tzen des Dienstleistungsproletariats zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Von der zeitgen\u00f6ssischen Presse wurden die K\u00e4mpfe in der \u00abalten\u00bb Industrie selten zur Kenntnis genommen, wie seit je kam in ihr die Welt der Arbeit so gut wie nicht vor. Lieber kaprizierte man sich auf die Stigmatisierung und Abwertung eines Teils der globalisierungskritischen Demonstrant:innen, des so genannten Black Block.<\/p>\n<p>Globale Erhebungen gegen Eigentumsrechte, Finanzkapital und freie M\u00e4rkte<\/p>\n<p>In die solcherart unterschiedlich ausgepr\u00e4gten Formen und Gesichter der Globalisierung hinein kamen Ereignisse, die in anderen L\u00e4ndern passierten und unsere Aufmerksamkeit bannten. Unberechenbare, in die Wirklichkeit hereinbrechende Ereignisse, deren Widerspr\u00fcchlichkeiten und Dynamiken niemand absch\u00e4tzen konnte. Auch brachte sie kaum jemand auf Anhieb in Verbindung mit den K\u00e4mpfen bei ABB oder in der Metallverarbeitung. Heute verstehen wir genauer, was die damaligen Bewegungen in Analyse und Praxis zu erfassen versuchten. Wir befanden uns mitten in der forciert betriebenen Neoliberalisierung des Kapitalismus; es fand eine ideologische Offensive statt, gem\u00e4ss der Wohlstand am besten zu erreichen sei, indem Institutionen geschaffen werden, die weltweit Eigentumsrechte, freien Handel und freie M\u00e4rkte durchsetzen \u2013 grosse Firmen verlegten ihre Produktion zunehmend an die profitabelsten Standorte und der globale S\u00fcden versank in Schuldenbergen und Strukturanpassungsprogrammen, statt vom behaupteten Trickle-Down-Effekt zu profitieren. Auch Staaten sind in dieser Logik allein dem Ziel verpflichtet, den ungehinderten Fluss von Finanzkapital und unbeschr\u00e4nkte Marktaktivit\u00e4ten zu garantieren.<br \/>Via Montevideo in Genua am 20. Juli 2001. Foto: Ares Ferrari unter CC 2.5<\/p>\n<p>In diese von vielen noch nicht wirklich begriffenen, sondern eher diffus abgelehnten Globalisierungsprozesse hinein platzten die oben erw\u00e4hnten Ereignisse, z. B. die \u00abBattle of Seattle\u00bb, die durch militante Demonstrationen und politische Widerspr\u00fcche verhinderte Tagung der Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 1999. Indymedia, die unabh\u00e4ngige linke Internetplattform, trat erstmals international in Erscheinung. Fortan konnte man sich auf den meist im nationalen oder regionalen Rahmen gegr\u00fcndeten Ablegern \u00fcber Aktionen informieren und erhielt Tipps zu Anreise und \u00dcbernachtung sowie zum Umgang mit staatlicher Repression. (Indymedia wurde leider zu einem fr\u00fchen Beispiel der Janusk\u00f6pfigkeit von digitalem Aktivismus; es starb in kleinteiligen identit\u00e4ren Diskussionen, die an heutige Twitter-Unkulturen erinnern.)<\/p>\n<p>Heterogenit\u00e4t als St\u00e4rke der Bewegung<\/p>\n<p>Im Juli 2001 stellte dann zweifellos Genua ein herausragendes Ereignis dar. Je nach Angaben demonstrierten vom 20. bis 22. Juli bis zu 300\u2019000 Menschen gegen das Treffen der Regierungschefs der G8 \u2013 der reichsten Industriel\u00e4nder und Russlands. Es gab mehrere Demonstrationen, Konzerte von 99 Posse und Manu Chao, einen \u00abglobal action day\u00bb sowie einen Gegengipfel. Organisatorischer Fluchtpunkt war das Genueser Sozialforum (GSF), getragen wurden die Gipfelproteste von unz\u00e4hligen linken Organisationen, Parteien und Zusammenh\u00e4ngen, in deren Protestzentrum unterschiedliche Themen standen. Etablierte Nichtregierungs- und christliche Organisationen demonstrierten gegen einzelne negative Aspekte der Globalisierung, zum Beispiel gegen die Verschuldung der Entwicklungsl\u00e4nder, die Verhandlungsrunden der WTO oder die zunehmende Ungleichheit der Reichtumsverteilung. Andere Organisationen und Gruppen aus dem antikapitalistischen, kommunistischen und anarchistischen Spektrum fokussierten eher auf die Kritik an der Totalit\u00e4t der gesellschaftlichen (Re-)Produktion im Kapitalismus.<\/p>\n<p>Neben der Ablehnung der undemokratischen \u00abGlobalisierung von oben\u00bb hatte die Bewegung indessen kein einigendes Band. Differenzen galt es auszuhalten, in der bewegungsinternen und -externen Argumentation wurde offensiv damit umgegangen und die Heterogenit\u00e4t der Bewegung zu ihrer St\u00e4rke erkl\u00e4rt. (Dem soll nicht widersprochen werden; zum damaligen Zeitpunkt war es eine sehr gute, realistische L\u00f6sung f\u00fcr breite B\u00fcndnisse mit einem pragmatischen gemeinsamen Ziel, der Gipfelblockade. Mit Blick auf aktuelle soziale Auseinandersetzungen und gesellschaftspolitisch alternative Perspektiven sei aber doch die Frage nach auf Dauer angelegten organisatorischen Zentren angesprochen.)<br \/>W\u00e4hrend draussen das Tr\u00e4nengas und die Kn\u00fcppel flogen, sch\u00fcttelte drinnen das gute Gewissen der Welt in Gestalt von Bono viele H\u00e4nde. Hier: Tony Blair und Wladimir Putin. Foto: Kremlin unter CC3.0<\/p>\n<p>Die Heterogenit\u00e4t vermochte auch der Frage der Militanz standzuhalten. Sicherlich, den maximal voneinander entfernten Positionen fiel der Umgang miteinander nicht unbedingt leicht. Hunderte, zum Zeichen der Friedlichkeit in die H\u00f6he gestreckte, weiss bemalte H\u00e4nde waren f\u00fcr manche angesichts der in Genua herrschenden, potenzierten gewaltf\u00f6rmigen staatlichen Repression schwer zu ertragen. Schon im Vorfeld fand eine beispiellose (auch nachfolgende Proteste behindernde) grenz\u00fcberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit und Vernetzung statt. W\u00e4hrend des Gipfels wurden Demonstrant:innen am Strassenrand und in der Polizeikaserne Bolzaneto misshandelt bis hin zu systematischer Dem\u00fctigung und Folter; in der Nacht vom 21. Juli 2001 zwischen 22 Uhr und Mutternacht st\u00fcrmte die Polizei die Diaz-Schule, einen \u00dcbernachtungsort der Medien kollektive und Demonstrant:innen, und pr\u00fcgelte unz\u00e4hlige Aktivist:innen ins Krankenhaus.<\/p>\n<p>Respectability Politics \u2013 der aus der US-B\u00fcrgerrechtsbewegung bekannte Ansatz \u00abwir bleiben friedlich und exponieren damit eure Gewalt\u00bb \u2013 vermochte angesichts der Gewalt vor Ort und der internationalen Marktgewalt, gegen die demonstriert wurde, nicht zu \u00fcberzeugen. Nicht unproblematisch war aber auch das Auftreten und Verhalten einiger schwarz Vermummter, die kaum von zivilen Mitgliedern der Polizei zu unterscheiden waren. (Womit nicht gesagt ist, dass sie den Strohmann \u00abBlack Block\u00bb zu verantworten h\u00e4tten.) Die weissen H\u00e4nde st\u00f6rten sich daran, aber auch Feminist:innen mit Kritik an gewaltf\u00f6rmigem und oft stereotyp maskulinem Auftreten sowie andere Aktivist:innen mit einem Interesse an einer zwar militanten, aber doch f\u00fcr breite Teile offenen Bewegung.<\/p>\n<p>Ziel: Sturm der Roten Zone<\/p>\n<p>Dennoch waren die Differenzen untergeordnet. Wie auch immer man sich die Blockade des Gipfels im einzelnen vorstellte, erkl\u00e4rtes Ziel war das Eindringen in die Rote Zone. Also in jenen polizeilich komplett abgeriegelten Bereich der Innenstadt, in dem die Gipfelmitglieder tagten. Stimmen, die sich von militanten Demonstrant:innen abgrenzen wollten, gab es zwar. Ihnen wurde jedoch am Nachmittag des 20. Juli 2001 die Legitimit\u00e4t entzogen: Carlo Giuliani, ein junger Demonstrant aus einer kommunistischen Familie, wurde auf der Piazza Gaetano Alimonda von einem im Polizeifahrzeug sitzenden Polizisten erschossen. Dies, nachdem Demonstrant:innen den Jeep attackierten. Vor Ort stand die Zeit f\u00fcr einen Moment still. Polizist:innen und Demonstrant:innen standen im Kreis um den unter einem weissen Tuch liegenden Toten und schwiegen unter Schock.<\/p>\n<p>Es dominierten fortan von Tausenden getragene Sprechch\u00f6re: \u00abVergogna\u00bb (Schande) und \u00abAssassini\u00bb (M\u00f6rder). In Genua herrschten Zust\u00e4nde, die dem Selbstbild jeder parlamentarisch-b\u00fcrgerlichen Demokratie spotteten. Nur z\u00f6gerlich und teils gar nicht wurde die lange Liste der Taten aufgearbeitet, durch die die Staatsapparate ihre eigenen Regeln gebrochen hatten. Prozesse gegen Verantwortliche seitens des Staates wurden verschleppt oder fanden wegen Verj\u00e4hrung gar nie statt.<br \/>Schon Wochen im Voraus war klar: Es gibt eine unbetretbare rote und eine schwer kontrollierte gelbe Zone. Viele Bewohner*innen Genuas hatten im Juli 2001 die Stadt verlassen, viele der Gebliebenen zeigten sich solidarisch mit dem Protest. Grafik: Genoa Legal Forum unter CC 3.0<\/p>\n<p>Die Demonstrant:innen verhielten sich w\u00e4hrend des Ereignisses weitgehend nach eigenen Vorstellungen. Insofern war Genua ein riesiges Labor, um politische Erfahrung zu sammeln. So zentral die Auseinandersetzung mit Theorie und Analyse ist, die Gipfelerfahrung vermittelte eine Vorstellung von der Macht kollektiver Handlungen und zeigte, dass der Gegner nicht unangreifbar war. Die Herrschenden in der Roten Zone hatten berechtigte Angst, und allein das war ein Erfolg. Zudem gab es Momente von Klassensolidarit\u00e4t, die schon damals (zumindest f\u00fcr eine Demonstrantin aus der Schweiz) selten waren: Demonstrant:innen wurden in proletarischen Quartieren mit Wasser und Zuspruch versorgt. Hand- und Kopfarbeiter:innen waren gleichermassen Teil der Bewegung, es gab kaum Show und Working Horses. Ein internationalistischer Spirit wehte durch Genua, man wusste von K\u00e4mpfen in Lateinamerika und den Demonstrant:innen aus Griechenland, die an der Anreise nach Genua gehindert wurden und schliesslich doch eintrafen.<\/p>\n<p>Wer Mut brauchte, erhielt ihn. Die Schreibende auf der Suche nach ihren verloren gegangenen Genoss:innen, als Helikopter \u00fcber Genuas Strandquai flogen und sich zum Abwurf von Tr\u00e4nengas vorbereiteten. Unerwartet in eine Menschenkette von Basisgewerkschafter:innen (COBAS) aufgenommen, zwischen zwei \u00e4lteren Frauen, wusste ich, dass auch ich trotz mehr Angst als Mut in physischen Konfrontationen den Sturm auf die Rote Zone \u00fcberstehen w\u00fcrde. Doch der Sturm blieb letztlich leider aus.<\/p>\n<p>Zwei Monate sp\u00e4ter, am 11. September wurde das World Trade Center von zwei Flugzeugen getroffen, dann folgten die Angriffskriege gegen Afghanistan und den Irak und es best\u00e4tigte sich, dass auch das Argument des Welthandels, der den Weltfrieden f\u00f6rdern soll, der Realit\u00e4t nicht standh\u00e4lt.<br \/><br \/>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/genua-2001-aufstaendische-ereignisse-statt-ende-der-geschichte\/\">https:\/\/www.ajourmag.ch\/genua-2001-aufstaendische-ereignisse-statt-ende-der-geschichte\/<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitte Juli j\u00e4hren sich die Ereignisse rund um den G8-Gipfel in Genua zum zwanzigsten Mal. Lia Kl\u00e4ber, die im Juli 2001 durch die Strassen von Genau zog, blickt zur\u00fcck und damit auch nach vorne. Vieles was damals im chaotischen Handgemenge &hellip; <a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=3712\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1025,49,14,10,242,18],"tags":[1309,1308,55,109,32],"class_list":["post-3712","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-anarchismus-2","category-antirep","category-arbeitskampf","category-aus-aller-welt","category-emanzipation","category-squat-the-world","tag-1309","tag-carlo-giuliani","tag-genua","tag-italien","tag-revolution"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3712"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3712\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3713,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3712\/revisions\/3713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}