{"id":3867,"date":"2022-05-06T12:28:05","date_gmt":"2022-05-06T11:28:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=3867"},"modified":"2022-05-06T12:28:05","modified_gmt":"2022-05-06T11:28:05","slug":"die-schwierige-entnazifizierung-in-luzern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=3867","title":{"rendered":"Die schwierige Entnazifizierung in Luzern"},"content":{"rendered":"\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.zentralplus.ch\/blog\/damals-blog\/die-schwierige-entnazifizierung-in-luzern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.zentralplus.ch\/blog\/damals-blog\/die-schwierige-entnazifizierung-in-luzern\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir schreiben Kriegsende 1945. Die Luzerner Politik ist entzweit. W\u00e4hrend das \u00abDemokratische S\u00e4uberungskomitee\u00bb auf eine Auseinandersetzung mit den in Luzerner Nazis bestehen, teilen die Konservativen diese Dringlichkeit nicht. Sie behindern die Entnazifizierung, Demonstrationen gegen Nazis werden von der Regierung gar verboten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Kriegsende am 8. Mai 1945 beginnt in Deutschland der Prozess der Entnazifizierung. Doch dieser begrenzt sich nicht nur auf das selbst ausgerufene \u00abDritte Reich\u00bb. Auch die neutrale Schweiz ist betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nicht alle sind vom Aufarbeitungsprozess \u00fcberzeugt. B\u00fcrgerlich-konservative Kr\u00e4fte stellen sich quer und opponieren gegen die Forderungen der Sozialdemokraten und der Arbeiterparteien. In Luzern wird dies besonders deutlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umgang mit \u00abbraunen\u00bb Subjekten<\/h2>\n\n\n\n<p>Am 1. Mai 1945 l\u00e4sst der Bundesrat die \u00abNSDAP Landesgruppe Schweiz\u00bb und alle angeschlossenen Verbunde per sofort verbieten. In den n\u00e4chsten Tagen werden Razzien und Hausdurchsuchungen bei mutmasslichen NSDAP-Mitgliedern und Sympathisanten gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>In Luzern werden 16 verd\u00e4chtigte Haushalte durchsucht, zus\u00e4tzlich zu Razzien im \u00abDeutschen Heim\u00bb an der Frankenstrasse 5. Und ihre Strategie zeigt Erfolg. 63 Personen mit Verbindungen zu faschistischen Organisationen werden ausgewiesen. Doch nicht alle unterst\u00fctzen die Ausweisungspolitik.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">B\u00fcrgerliche Parteien opponieren gegen Entnazifizierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Zwischen den B\u00fcrgerlichen und den sozialen Parteien tut sich ein Graben auf, der eine geschlossene Konsenspolitik unm\u00f6glich macht. Divergierende Vorstellungen bez\u00fcglich der Aufarbeitung der Kriegsjahre sind dabei der springende Konfliktpunkt. Die Konservativ-B\u00fcrgerlichen pochen auf die Wiederherstellung der Verh\u00e4ltnisse vor dem Krieg, auf einer gesellschaftlichen und politischen Ebene.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu stehen die Sozialdemokraten und die Partei der Arbeiter, welche eine \u00abS\u00e4uberung\u00bb der ideologisch verunreinigten Stadt fordern. Dabei verlangen sie die Ausschaffung deutscher Nationalsozialisten mit Wohnsitz in Luzern. Doch auch Schweizer, welche sich mit der faschistischen Ideologie offen identifiziert hatten und eine st\u00e4rkere Anlehnung ans \u00abDritte Reich\u00bb gefordert hatten, sollen das Land verlassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das \u00abDemokratische S\u00e4uberungskomitee\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p>Um dieses Vorhaben erfolgreich durchzuf\u00fchren, bildet sich das \u00abDemokratische S\u00e4uberungskomitee\u00bb, welches besonders von Mitgliedern der neugeformten Partei der Arbeit PdA vorangetrieben wird. Die PdA ist in erster Linie ein Sammelbecken f\u00fcr Kommunisten, welche sich nach dem Verbot der Kommunistischen Partei der Schweiz neu formieren. Aber auch Sozialdemokraten und unabh\u00e4ngige Linke befinden sich in den Reihen der Mitglieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ihr Vorhaben der Entnazifizierung in Luzern stockt. Der Regierungsrat der Stadt teilt die Vorstellungen des Komitees nicht und behindert diese sogar. Am 15. Mai 1945 versucht der sozialdemokratische Grossrat Fritz Nyfeler aus Kriens, die Position des Regierungsrates einzuholen. Konkret fragt er nach Massnahmen, welche getroffen werden, um den Umtrieben der \u00abNazis und Faschisten\u00bb ein Ende zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass der Regierungsrat keine Dringlichkeit in der Auseinandersetzung mit seinen rechtsgesinnten B\u00fcrgerinnen sieht, wird in der versp\u00e4teten Antwort \u2013 am 20. Oktober \u2013 klar. Es wird nur erkl\u00e4rt, dass die vom Bundesrat veranlassten Ausweisungen im Kanton Luzern noch nicht komplett durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Luzerner Regierung behindert \u00abS\u00e4uberungskomitee\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Zwischenzeit verh\u00e4rten sich die Fronten zwischen b\u00fcrgerlichen und linken Parteien in Luzern immer mehr. Das \u00abS\u00e4uberungskomitee\u00bb ruft per Flugblatt zu einer Demonstration gegen die noch immer in Luzern verbleibenden Nationalsozialisten auf. Ende Juni 1945 findet die Veranstaltung statt. Jedoch nicht in aller \u00d6ffentlichkeit, wie es anf\u00e4nglich geplant war. Der Stadtrat greift ein und erl\u00e4sst ein Versammlungsverbot f\u00fcr Kundgebungen im Freien.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut ihrer Begr\u00fcndung sei eine \u00f6ffentliche Demonstration \u00abin der Stadt Luzern nicht \u00fcblich\u00bb. Die Veranstaltung findet dennoch statt. Im Kunsthaus versammelt sich die geschlossene antifaschistische Opposition. Auch das sozialdemokratische Blatt \u00abFreie Innerschweiz\u00bb wohnt der Veranstaltung bei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die B\u00fcrgerlich-Konservativen sehen Rot<\/h2>\n\n\n\n<p>Angesichts der wachsenden Einigung der linken Parteien und des Wiedererstarkens einer Arbeiterpartei wie der PdA f\u00fchlen sich die B\u00fcrgerlich-Konservativen in ihrer Machtposition angegriffen. Der Sozialismus wird als ebenso grosse, wenn nicht sogar gr\u00f6ssere Gefahr, als der Faschismus wahrgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte Juli 1945 erkundigt sich der konservative Departementssekret\u00e4r und Verantwortliche der Politischen Polizei Josef Isenschmid, ob \u00abes nun nicht auch bald an der Zeit w\u00e4re, auch S\u00e4uberungskomitees zu bilden(\u2026), die diese Linksextremisten unter die Lupe n\u00e4hmen\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nutzniesser des konservativen Aufbegehrens<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch wenn der Druck einer Ausschaffung hoch ist, so verstehen es einige Gef\u00e4hrdete geschickt, die \u00f6ffentlich-politische Wahrnehmung zu manipulieren und ihre Exilierung r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Unterst\u00fctzung einflussreicher Lokalpolitiker kann sich so mancher bekennende Nationalsozialist aus der Schlinge ziehen. Wohl wissend, dass eine Ausweisung ins besetze Deutschland Komplikationen verspricht, sind Kontakte, welche eine Verbannung r\u00fcckg\u00e4ngig machen k\u00f6nnen, heiss begehrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hans Korner hilft Faschisten bei drohender Ausweisung<\/h2>\n\n\n\n<p>Einer dieser Kontakte ist der Luzerner Anwalt und Parteisekret\u00e4r der CVP, Hans Korner. Als \u00fcberzeugter Antikommunist sieht auch er die Sozialdemokraten als Gefahr. Er vertritt exilierte&nbsp;Nationalsozialisten und kann die Ausweisungsverf\u00fcgung in einigen F\u00e4llen r\u00fcckg\u00e4ngig machen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abUnd wenn ich noch mehr S\u00f6hne h\u00e4tte, so w\u00fcrde ich auch diese dem F\u00fchrer opfern.\u00bb<\/p><cite>Margarethe Reinecke, Ortsgruppenleiterin der \u00abDeutschen Frauenschaft\u00bb in Luzern<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>&nbsp;Eine seiner Mandantinnen ist Margarethe Reinecke, NSDAP-MItglied und Ortsgruppenleiterin der \u00abDeutschen Frauenschaft\u00bb in Luzern. Bei der erdr\u00fcckenden Beweislast, welche gegen sie vorliegt, gleicht ihr Freispruch einem Wunder. Gegen Ende April 1945 hat sie auf Anweisungen der deutschen Botschaft alle potenziell belastenden Unterlagen vernichtet. Gr\u00fcndlich war sie bei der Vernichtung jedoch nicht vorgegangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-freispruch-trotz-erdruckender-beweise\">Freispruch trotz erdr\u00fcckender Beweise<\/h2>\n\n\n\n<p>So werden Briefe gefunden, welche sie mit \u00abHeil Hitler\u00bb unterzeichnet hatte. Auch tauchen insgesamt 10, mit dem Hakenkreuz verzierte Abzeichen auf. Als ob diese Memorabilien nicht gen\u00fcgen w\u00fcrden, um ihre faschistische Ideologie zu verdeutlichen, erg\u00e4nzt sie den Tatverdacht noch mit einem grotesken Zitat: \u00abUnd wenn ich noch mehr S\u00f6hne h\u00e4tte, so w\u00fcrde ich auch diese dem F\u00fchrer opfern.\u00bb Diese Aussage kreuzt sich mit ihrer Behauptung, nur Frauenschaftsleiterin in der deutschen Frauenschaft gewesen zu sein, um das Wohl ihrer S\u00f6hne zu f\u00f6rdern. WERBUNG<\/p>\n\n\n\n<p>Hier l\u00e4sst Hans Korner seinen \u00abZauber\u00bb wirken. Den Verdacht gegen Reinecke weiss er zu entkr\u00e4ften, indem er Referenzen von Regierungsr\u00e4ten, Gemeindebeh\u00f6rden und Pfarrherren einholt. Mithilfe seiner Beziehungen kann er die Ausweisungsverf\u00fcgung r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Der Bundesrat beschliesst den Freispruch im November 1945.&nbsp;Die Bundesanwaltschaft hatte bereits im August erkl\u00e4rt, dass die von Reinecke get\u00e4tigte Aussage bez\u00fcglich ihrer S\u00f6hne gegenstandslos hinsichtlich des Prozesses sei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Waldemar Pabst, Auftraggeber des Mordes an Rosa Luxemburg<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Ausmasse des \u00f6ffentlichen Diskurses um die Abschiebung bekennender Faschisten zeigt sich am Beispiel Waldemar Pabst.<\/p>\n\n\n\n<p>Pabst eine eindeutige Berufsbezeichnung zuzuschreiben, ist schwierig, \u00fcberdeutlich ist allerdings seine politische Gesinnung. Er ist \u00fcberzeugter Antidemokrat und Faschist. Als Veteran des Ersten Weltkriegs hatte er erheblichen Einfluss auf die deutsche Politik der Nachkriegszeit. Als Angeh\u00f6riger verschiedener paramilit\u00e4rischer \u00abFreikorps\u00bb, ging er gewaltsam gegen die sich entwickelnde Weimarer Republik vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Ber\u00fcchtigt wird er durch seine Teilnahme am Mord von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, den er pers\u00f6nlich in Auftrag gegeben hat, wie er sp\u00e4ter gesteht. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs \u00fcbt er verschiedene \u00c4mter aus. In der Schweiz h\u00e4lt er sich als selbstst\u00e4ndiger Waffenh\u00e4ndler auf, um R\u00fcstungsmaterialien f\u00fcr die \u00abWehrmacht\u00bb zu besorgen. 1943 emigriert Pabst endg\u00fcltig in die Schweiz und wird neben seiner Position als Aufr\u00fcster auch als Wirtschaftsspion t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zentralplus.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Bundesarchiv_Bild_183-2005-0413-500_Waldemar_Pabst.jpg\" alt=\"Pabst hatte 1919 die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht veranlasst.\" class=\"wp-image-2359305\"\/><figcaption>Pabst hatte 1919 die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht veranlasst. (Bild: Bundesarchiv_Bild_183-2005-0413-500)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prominente Unterst\u00fctzung durch Nationalrat und \u00abVaterland\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich seines offenkundigen Hasses auf jegliche sozialistische Auspr\u00e4gungen, \u00fcberrascht es kaum, dass die politische Linke in Luzern entsetzt \u00fcber seinen Aufenthalt in ihrer Stadt ist. Die bereits angesprochene sozialdemokratische Zeitung \u00abFreie Innerschweiz\u00bb berichtet: \u00abDass aber in der gleichen Stadt, wo es den Fl\u00fcchtlingen verboten wurde, an der Quaipromenade zu spazieren und sich dort auf ein B\u00e4nklein zu setzen, ein Femem\u00f6rder unter wohlwollender Billigung der Polizei frei heruml\u00e4uft, das ist ein Skandal, den sich das Luzerner Volk nicht l\u00e4nger gefallen lassen kann.\u00bb WERBUNG<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz des Dr\u00e4ngens von CVP-Regierungsrat Hans Felber und des Bundesrats Eduard von Steiniger auf eine Ausweisung Pabsts kann dieser seine Ausschaffung immer wieder hinausschieben. Denn \u00e4hnlich wie bei Margarethe Reinecke hat auch Pabst einen einflussreichen F\u00fcrsprecher. Karl Wick, katholischer Nationalrat Luzerns und Redaktor der konservativen Zeitung \u00abVaterland\u00bb setzt sich wiederholt f\u00fcr den Verbleib Pabsts ein. Zu gross sei sein Nutzen f\u00fcr die Schweiz in den Kriegsjahren gewesen. Pabst hatte ein Verfahren zur Herstellung von Stahlgranaten in die Schweiz gebracht. Eine zu w\u00fcrdigende Tat, so die Rechtfertigung Wicks.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-solidarisierung-mit-nationalsozialisten\">Solidarisierung mit Nationalsozialisten<\/h2>\n\n\n\n<p>Wick greift die Linke und ihr \u00abS\u00e4uberungskomitee\u00bb an, unterstellt ihnen \u00abgemeine Hetze\u00bb im Verfahren gegen Pabst. Im Mai 1946 kommt es im Luzerner Grossrat zur \u00abS\u00e4uberungsdebatte\u00bb. Inhalt ist der Umgang mit den verbliebenden Nationalsozialisten. Auch Pabsts Zukunft wird thematisiert. Karl Wick spielt den Advokaten und unterstreicht sein Argument, dass Pabst ein Opfer linker Hetze sei. Die Aufarbeitung&nbsp;der Geschehnisse lehnt Wick bestimmt ab, behauptet, dass diese nur ein Vorwand der Linken sei, um die staatliche Autorit\u00e4t zu untergraben und eine Staatskrise heraufzubeschw\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Methode hat Erfolg. Die b\u00fcrgerlich-konservative Ablehnung gegen eine gr\u00fcndliche Entnazifizierung fasst Fuss in der Annahme, dass die Aufarbeitung nur ein Vorwand der Sozialisten sei, um den Staat zu untergraben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-politisches-asyl-fur-nazis\">Politisches Asyl f\u00fcr Nazis<\/h2>\n\n\n\n<p>Waldemar Pabst darf in der Schweiz bleiben. Erst 1955 migriert er wieder nach Deutschland. In der Zwischenzeit f\u00fchrt er ein unbehelligtes Leben, investiert in einige Firmen und unterh\u00e4lt seine Kontakte in die Waffenindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Erm\u00f6glicht durch Menschen wie Karl Wick und Hans Korner k\u00f6nnen einige Nationalsozialisten weiterhin politisches Asyl beziehen. Angesichts des Aufarbeitungswillens der sozialistischen Parteien stellen sich die B\u00fcrgerlichen quer. Mithilfe von beachtlicher Ignoranz gew\u00e4hren sie Kriegsverbrechern Asyl. Und gestehen der Nachwelt damit ihre Schuld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: https:\/\/www.zentralplus.ch\/blog\/damals-blog\/die-schwierige-entnazifizierung-in-luzern\/ Wir schreiben Kriegsende 1945. Die Luzerner Politik ist entzweit. W\u00e4hrend das \u00abDemokratische S\u00e4uberungskomitee\u00bb auf eine Auseinandersetzung mit den in Luzerner Nazis bestehen, teilen die Konservativen diese Dringlichkeit nicht. 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