{"id":396,"date":"2011-01-26T13:22:26","date_gmt":"2011-01-26T11:22:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=396"},"modified":"2011-01-26T13:22:26","modified_gmt":"2011-01-26T11:22:26","slug":"tunesien-ein-interview-mit-juan-cole","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=396","title":{"rendered":"Tunesien &#8211; ein Interview mit Juan Cole"},"content":{"rendered":"<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-397 alignright\" title=\"democracy now!\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/dn.png\" alt=\"\" width=\"165\" height=\"109\" \/>Juan Cole &#8211; Geschichtsprofessor an der University of Michigan. Sie finden seine Blogs (&#8220;Informed Comments&#8221;) unter <a href=\"http:\/\/www.juancole.com\/\" target=\"_blank\">JuanCole.com<\/a> Sein akutelles Buch  hei\u00dft: &#8216;Engaging the Muslim World&#8217;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Kurz nach dem Sturz des tunesischen Pr\u00e4sidenten, Zine El Abidine Ben Ali, sprechen wir nun mit Juan Cole, Professor f\u00fcr Geschichte an der University of Michigan: &#8220;Dies ist die erste Revolution des Volkes seit 1979 (in Tunesien)&#8221;, sagt Prof. Cole. &#8220;Bislang stehen die Gewerkschaften, Landarbeiter und Internet-Aktivisten an der Spitze der Revolution&#8221;, sagt er. &#8220;Es ist eine Volksrevolution. Islamische Themen spielen keine, wie auch immer geartete dominante Rolle. Es scheint, als handle es sich um eine vorwiegend s\u00e4kulare Bewegung.&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Interview von Amy Goodman \/ <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/\" target=\"_blank\">Democracy Now!<\/a><br \/>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zmag.de\/artikel\/tunesien-ein-interview-mit-juan-cole\" target=\"_blank\">Zmag<\/a> \/ <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/2011\/1\/18\/juan_cole_tunisia_uprising_spearheaded_by\" target=\"_blank\">Orginalartikel<\/a><\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nWir widmen die folgende Stunde dem Thema: &#8216;Revolution in Tunesien&#8217; &#8211; eine Revolution, die noch im Gange ist. Soeben haben wir erfahren, dass drei Mitglieder der Regierung der Nationalen Einheit (Repr\u00e4sentanten der Demonstranten auf den Stra\u00dfen) die Einheitsregierung verlassen haben. Wir schalten nun zu Juan Cole, Professor f\u00fcr Geschichte an der University of Michigan.<\/p>\n<p><em>Juan Cole:<\/em><br \/>\nNun, was wir hier sehen, ist der erste Volksaufstand seit 1979. Das Besondere daran ist, dass diese Revolution bis jetzt von Gewerkschaftsbewegungen, Internetaktivisten und Landarbeiter angef\u00fchrt wird &#8211; im Gegensatz zur Iranischen Revolution 1979, die umgehend von von den Ajatollahs, der klerikalen Elite also, vereinnahmt wurde, sodass eine demokratische Entwicklung erst gar nicht m\u00f6glich war. Doch dies hier ist eine Volksrevolution, bei der islamische Themen nicht sonderlich im Vordergrund stehen. Es scheint sich um eine vorwiegend s\u00e4kulare Bewegung zu handeln. Hinzu kommt, dass dies eine Revolution in einem  arabischen Sunnitenstaat ist &#8211; auch das ist ein Unterschied zum Iran. Der Iran ist schiitisch bzw. persisch gepr\u00e4gt. Die aktuelle Revolution ereignet sich in einem Land, das mit anderen Gesellschaften, die unter der Knute eines autorit\u00e4ren Regimes stehen, vieles gemein hat. In diesen L\u00e4ndern herrscht Unterbesch\u00e4ftigung und langfristige wirtschaftliche Stagnation. Wir sehen hier also eine interessante Entwicklung. Sie k\u00f6nnte eine Inspiration f\u00fcr andere arabische Staaten sein (zumindest f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit dieser Staaten).<\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nWie sieht es mit der Berichterstattung aus: Ich habe mich dieses Wochenende durch s\u00e4mtliche TV-Kan\u00e4le gezappt, um etwas \u00fcber Tunesien zu erfahren. Es erwies sich als extrem schwierig, auf eine Berichterstattungen zum Thema &#8216;Revolution in Tunesien&#8217; zu sto\u00dfen.<\/p>\n<p><em>Juan Cole:<\/em><br \/>\nOh, das U.S. 24-hour cable news networks hat den Job vermasselt, was Tunesien betrifft. Ben Wiedeman, ein erfahrener CNN-Reporter, hat sich heroisch bem\u00fcht, bis Tunis durchzukommen und hat es auch geschafft. Ich hatte allerdings das Gef\u00fchl, dass seine Redakteure im fernen Atlanta seine Berichte nicht sendeten. Aus dem amerikanischen Fernsehen, aus dem amerikanischen Kabelfernsehen &#8211; mit seinen massenhaften Kan\u00e4len &#8211; war nicht zu erfahren, was in Tunesien vor sich ging. Dazu musste man schon ins Internet. Es gibt einen Twitter-Kanal &#8211; &#8220;SidiBouzid&#8221; &#8211; der einfach exzellent ist. Es gibt auch entsprechende Sparten auf Facebook. Die franz\u00f6sische Presse war wesentlich besser &#8211; allerdings muss man dazu Franz\u00f6sisch k\u00f6nnen. Doch die amerikanischen Konzern-Nachrichtenmedien haben die Story einfach vermasselt. F\u00fcr sie ist sie uninteressant. Sie k\u00f6nnen sich nicht vorstellen, dass sie interessant sein k\u00f6nnte. Vielleicht spielt Angst eine kleine Rolle. Schlie\u00dflich haben wir es mit einer Revolution der Arbeiter zu tun. Konzernamerika wird bei diesem Thema immer etwas nerv\u00f6s.<\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nJuan Cole &#8211; und wenn es sich nun doch um eine islamische Revolution handelt?<\/p>\n<p><em>Juan Cole.<\/em><br \/>\nNun, wenn es tats\u00e4chlich eine Revolution unter F\u00fchrung der islamischen Partei &#8216;Ennahda&#8217; des langj\u00e4hrigen Oppositionsf\u00fchrers Rashid Ghannoushi w\u00e4re, w\u00fcrde bestimmt 7 Tage die Woche und 24 Stunde am Tag dar\u00fcber berichtet, davon bin ich \u00fcberzeugt. Viele dieser Pseudo-Stories w\u00e4ren aus den Nachrichtenprogrammen geflogen, damit DAR\u00dcBER berichtet werden k\u00f6nnte. Doch da es sich um eine Revolution der Gewerkschaftbewegung und der Internet-Aktivisten handelt, sah man keinen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und dem Leitmotiv der amerikanischen Au\u00dfenpolitik. Dieses Leitmotiv ist nach wie vor der &#8216;Krieg gegen den Terror&#8217;. Nat\u00fcrlich nenen sie es anders.<\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nWas sagen Sie zu Al Dschasierahs Tunesien-Berichterstattung, Juan Cole? In den USA ist es \u00e4u\u00dferst schwierig, Al Dschasierah reinzubekommen. Das geht nat\u00fcrlich nur \u00fcber das terrestrische Fernsehen. Ich glaube, nur in Vermont, Toledo und Burlington kann man Al Dschasierah \u00fcber Kabelfernsehen empfangen.<\/p>\n<p><em>Juan Cole:<\/em><br \/>\nJa und in Dearborn. Ich glaube, das war&#8217;s. \u00dcbrigens, in der Region &#8216;Washington D.C.&#8217; kann man es \u00fcber den Sender Verizon rein bekommen. Al Dschasierah English ist schwer zu bekommen. Aus irgendeinem Grund bekommt man es auch mit Satellitensch\u00fcssel nicht rein &#8211; obwohl man andere ausl\u00e4ndische Sender reinbekommt. Al Dschasierah auf Arabisch ist viel leichter rein zu bekommen, weil es \u00fcber DISH ausgestrahlt wird. Al Dschasierahs Berichterstattung \u00fcber das Thema (Tunesien) war einfach gro\u00dfartig. Allerdings ist anzumerken, dass viele Tunesier sauer auf Al Dschasierah sind, weil Al Dschasierah den muslimischen Aktivisten angeblich zuviel Sendezeit einger\u00e4umt habe. Schlie\u00dflich vertr\u00e4ten diese nicht die Bewegung, hei\u00dft es. Al Dschasierah sei ein wenig voreingenommen, zugunsten islamischer Bewegungen.<\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nK\u00f6nnen Sie uns sagen, welche Auswirkungen diese Ereignisse auf die Gesamtregion haben werden? Sie haben ja die Berichterstattung und die Reaktionen auf der ganzen Welt mit verfolgt. Ich denke da vor allem an Saudi-Arabien. Muss sich das dortige autokratische Regime, das seit Jahrzehnten an der Macht ist, jetzt Sorgen machen?<\/p>\n<p><em>Juan Cole:<\/em><br \/>\nIch denke, angesichts der Entwicklung sind alle Regime in der arabischen Welt sehr nerv\u00f6s. Hier passiert etwas Neues. Ich habe die Reaktionen mit verfolgt. Ich fand es interessant, dass sich auch der stellvertretende israelische Premierminister besorgt ge\u00e4u\u00dfert hat: Wer wei\u00df, ob sich die Sache nicht ausbreitet; demokratischere Regime k\u00f6nnten an die Macht kommen &#8211; das hei\u00dft, demokratische Regime, die feindseliger gegen\u00fcber Israel eingestellt w\u00e4ren. Man denke zum Beispiel nur an \u00c4gypten und Jordanien. Es ist auch interessant, dass Libyens langj\u00e4hriger Diktator, Muammar Gaddafi, der selbst einst als Revolution\u00e4r angefangen hat, die Tunesier jetzt als unreif und ungeduldig verurteilt. Vor kurzem sagte er: &#8220;Ihr h\u00e4ttet Ben Ali einfach aussitzen sollen. Warum seid ihr denn so scharf darauf, einen neuen Pr\u00e4sidenten zu bekommen?&#8221; Er klang wie ein verwirrter Alter, und ich glaube, er hat sich damit keinen gro\u00dfen Gefallen getan. Nat\u00fcrlich waren seine Worte in erster Linie an das eigene Volk gerichtet. Er bat sie um etwas Geduld. Andere L\u00e4nder habe es etwas indirekter ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Die Araber in Kirkuk, die in immer st\u00e4rkerem Ma\u00dfe unter kurdischer Vorherrschaft stehen, drohen mit einem \u00e4hnlichen Aufstand wie dem tunesischen &#8211; sollte man ihnen ihre Rechte vorenthalten. Unterdr\u00fcckte Menschen, wie die Menschen von Gaza, demonstrierten aus Solidarit\u00e4t mit. Unterdr\u00fcckte Gemeinden in der ganzen Region sind begeistert. L\u00e4nder, in denen ein Status quo herrscht &#8211; seien es Revolutionsregime, wie Libyen oder Status-quo-M\u00e4chte wie Israel -, sind \u00e4u\u00dferst nerv\u00f6s angesichts der Entwicklungen.<\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nHinzu kommt nat\u00fcrlich, dass Ben Ali nach Saudi-Arabien geflohen ist. Sie haben vielleicht geh\u00f6rt, was Fares Mabrouk (tunesischer Oppositionspolitiker) gesagt hat. Sie fordern, dass Ben Ali nach Tunesien ausgeliefert wird, um vor Gericht gestellt zu werden.<\/p>\n<p><em>Juan Cole:<\/em><br \/>\nNun, Saudi-Arabien ist schon lange ein Refugium f\u00fcr abgesetzte Politiker. Nawaz Sharif aus Pakistan ging nach Saudi-Arabien, als er von General Pervez Musharraf gest\u00fcrzt wurde. Auch Idi Amin (Uganda) ging damals nach Saudi-Arabien. Das ist nichts Neues.<\/p>\n<p>Eines d\u00fcrfen wir nicht vergessen: Tunesien ist kein \u00d6lstaat. Das Land hat unter einem Nepotismus extremster Art gelitten. Ich denke an die US-Telegramme, die WikiLeaks durchsickern lie\u00df. Darin steht, dass in Tunesien 50% der Wirtschaftseliten irgendwie mit dem Pr\u00e4sidenten oder seiner First Lady, Leila Ben Ali und deren Clan (Trabelsi), verwandt seien. Tunesien hat keine besonderen Ressourcen, mit denen es Leute bestechen und mit Geld ruhigstellen k\u00f6nnte. Das zum einen. Hinzu kommt, dass die Ressourcen des Landes in den H\u00e4nden einiger weniger Mitglieder einer Familie konzentriert sind. Beides zusammen macht Tunesien einmalig. Ich meine, es gibt vergleichbare Beispiele, aber es war einfach extrem&#8230;<\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nDennoch sagen Sie, es sei nicht&#8230;<\/p>\n<p><em>Juan Cole:<\/em><br \/>\n&#8230; was das tunesischen Regime gemacht hat.<\/p>\n<p><em>Amy Goodman:<\/em><br \/>\nDennoch sagen Sie, dies sei keine WikiLeaks-Revolution, sondern eine Hungerrevolte?<\/p>\n<p><em>Juan Cole:<\/em><br \/>\nNun, es ist eine Revolution. Wissen Sie, alle Revolutionen sind im Grunde Mehrfach- Revolutionen. Der \u00f6konomische Protest ist ein wichtiger Faktor, und es gibt auch einen Klassen-Faktor. 20% der College-Absolventen sind arbeitslos. In den l\u00e4ndlichen Gebieten herrscht extreme Armut. Hinzu kommt, dass das Regime Dinge getan hat, die der wirtschaftlichen Entwicklung sehr abtr\u00e4glich waren. So benutzten sie Banken, um Kredite an ihre G\u00fcnstlinge zu vergeben. Doch diese G\u00fcnstlinge zahlten den Banken die Kredite nicht zur\u00fcck. Das hat nat\u00fcrlich das Finanzsystem untergraben. Der Extremismus der Diktatur, der st\u00e4ndige Bedarf an Bestechungsgeldern &#8211; das alles wirkte abschreckend auf ausl\u00e4ndische Investoren. Zum Schluss stand das Regime alleine da. Sie taten Dinge, die kontraproduktiv waren und den Interessen vieler sozialer Gruppen in der tunesischen Gesellschaft &#8211; wie den College-Absolventen oder den Arbeitern &#8211; geschadet haben. Die drei Minister, die sich heute aus der Einheitsregierung zur\u00fcckgezogen haben, sind aus der Gewerkschaft (General Union of Tunisian Workers), einer traditionsreichen, altgedienten Arbeiterorganisation. Wir haben es hier also mit einer Massenbewegung zu tun, und Menschen aus allen Lebensbereichen beteiligen sich daran.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Amy Goodman ist eine US-amerikanische Journalistin und Buchautorin. Bekanntheit erlangte sie durch die von Pacifica Radio WBAI gehostete Sendung Democracy Now! Amy Goodman setzt sich vor allem f\u00fcr Demokratie und Menschenrechte ein, sowie f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit der Medien. Sie hat 1984 ihren Abschluss von der Harvard University erhalten. Amy Goodman war zehn Jahre lang News-Direktorin von Pacifica Radio WBAI in New York City und Mitbegr\u00fcnderin von Democracy Now! im Jahre 1996.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amy_Goodman\" target=\"_blank\">Wikipedia Seite \u00fcber Amy Goodman<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Dies ist die erste Revolution des Volkes seit 1979 (in Tunesien)&#8221;, sagt Prof. Cole. &#8220;Bislang stehen die Gewerkschaften, Landarbeiter und Internet-Aktivisten an der Spitze der Revolution&#8221;, sagt er. &#8220;Es ist eine Volksrevolution. Islamische Themen spielen keine, wie auch immer geartete dominante Rolle. 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