{"id":4093,"date":"2023-11-29T09:55:26","date_gmt":"2023-11-29T08:55:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=4093"},"modified":"2023-11-29T09:55:26","modified_gmt":"2023-11-29T08:55:26","slug":"sie-wollen-dass-man-nzoy-vergisst-das-werden-wir-nicht-zulassen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=4093","title":{"rendered":"\u00abSie wollen, dass man Nzoy vergisst. Das werden wir nicht zulassen!\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Vor zwei Jahren erschoss ein Polizist den Z\u00fcrcher Nzoy. Seither fordern Angeh\u00f6rige und Aktivist:innen, dass er zur Rechenschaft gezogen wird. Doch der Kampf um Gerechtigkeit f\u00fcr Nzoy geht \u00fcber den Einzelfall hinaus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist der 21. August 2021. Auf dem Perron des Bahnhofs Morges (VD) stehen vier Polizisten einem Mann gegen\u00fcber. Der Mann geht auf sie zu, ein Polizist z\u00fcckt seine Waffe und dr\u00fcckt zweimal ab. Der Mann geht zu Boden, richtet sich wieder auf, der Polizist schiesst erneut. Der Mann bleibt liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Polizist legt dem Mann Handschellen an. Rund vier Minuten stehen die Beamten anschliessend tatenlos um ihn herum. Der Mann stirbt noch am Tatort. Roger \u00abNzoy\u00bb Wilhelm aus Z\u00fcrich wurde 37 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/photo_2023-10-15_20-14-46-600x338.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7369\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/justice4nzoy.org\/demonstration-rassismus-toetet-21-10-2023\/\">Aufruf zur Demonstration am Samstag 21.10.2023 in Z\u00fcrich<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>L\u00fcgen und Schweigen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen schreibt die Polizei in einer Medienmitteilung, dass Nzoy die Polizist:innen mit einem Messer bedroht habe. Die Medien nehmen die Geschichte dankbar auf, schreiben von einem \u00abMesser-Droher\u00bb und ziehen Parallelen zu einem islamistischen Mord ein Jahr zuvor. Was keine Erw\u00e4hnung fand: Nzoy war schwarz. <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2021\/09\/27\/der-tote-von-morges\">Und er war bereits der vierte schwarze Mann, der innerhalb von viereinhalb Jahren von der Waadtl\u00e4nder Polizei get\u00f6tet wurde.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nach und nach tauchen Handyvideos und Augenzeugenberichte auf, die die Version der Polizei in Zweifel ziehen. Nzoy hatte kein Messer in der Hand. Eine Tatsache, die der Polizist, der die t\u00f6dlichen Sch\u00fcsse abgab, gegen\u00fcber der Staatsanwalt bekr\u00e4ftigte: Er habe kein Messer gesehen. In ihrer ersten Medienmitteilung behauptete die Polizei zudem, dass die Beamten sofort Erste Hilfe leisteten \u2013 auf Videos sieht man sie unt\u00e4tig rumstehen. Als sie den Krankenwagen riefen, beschrieb einer von ihnen Nzoy als \u00abhomme de couleur\u00bb, gab aber keine Informationen \u00fcber seinen Gesundheitszustand durch.<\/p>\n\n\n\n<p>Staatsanwalt Laurent Maye leitete gegen den Sch\u00fctzen ein Verfahren wegen vors\u00e4tzlicher T\u00f6tung ein. Sein Ermittlungseifer h\u00e4lt sich jedoch in Grenzen. Auch \u00fcber zwei Jahre nach der Tat ist unklar, ob er \u00fcberhaupt Anklage erheben wird. Der M\u00f6rder von Nzoy ist bis heute im Dienst und tr\u00e4gt eine Waffe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/230826110218_bos.600x400.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7346\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Innerhalb von viereinhalb Jahren hat die Waadtl\u00e4nder Polizei vier Menschen get\u00f6tet. Transpikation am 26. August 2023 in Bern.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nirgendwo Aufkl\u00e4rung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dass vom Rechtsstaat nicht viel zu erwarten ist, zeigte sich dieses Jahr im Juli in einem anderen Fall. <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2023\/06\/21\/am-gericht-und-der-polizist-schwieg-eisern\">In Lausanne standen sechs Polizisten vor Gericht, die sich f\u00fcr den Tod von Mike Ben Peter im Jahr 2018 verantworten mussten.<\/a> Sie knieten minutenlang auf dem Nigerianer, sodass er kurz darauf verstarb. Angeklagt wurden sie von ebenjenem Laurent Maye.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Prozesses schwiegen die Angeklagten eisern, konnten sich an kaum etwas erinnern und zeigten keinerlei Empathie f\u00fcr das Opfer und die anwesenden Angeh\u00f6rigen. <a href=\"https:\/\/www.babanews.ch\/tod-von-mike-ben-peter-dieser-prozess-ist-ein-paradebeispiel-von-cop-culture\/\">Richter und Staatsanwalt ignorierten offensichtliche Widerspr\u00fcche und verhinderten, dass der Anwalt der Angeh\u00f6rigen Beweise einbringen oder den Polizisten die entscheidenden Fragen stellen konnte.<\/a> Der Gerichtssaal wurde von einem Polizisten mit dem rechtsextremen \u00abThin Blue Line\u00bb-Symbol auf der Uniform bewacht. Medien ver\u00f6ffentlichten ein Foto aus einem polizeiinternen Whatsapp-Chat, auf dem ein Polizist mit erhobenem Daumen vor einem \u00abRIP Mike\u00bb-Tag posiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Farce fand ihren H\u00f6hepunkt im Pl\u00e4doyer von Staatsanwalt Maye: Er forderte einen Freispruch. Das Gericht folgte ihm.<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin: Als zwei Wochen sp\u00e4ter der Mord an Nahel durch die Pariser Polizei in ganz Frankreich Riots ausl\u00f6ste, versammelten sich auch in Lausanne \u00fcber hundert Jugendliche zu einem Krawall.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMAGE-2023-02-21-200247-1024x696-1-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7349\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>\u00abNzoy war ein bekanntes Gesicht im Kreis 4. Sein Tod bewegt noch heute.\u00bb \u2013 Wandbild auf dem Z\u00fcrcher Kanzleiareal<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Angeh\u00f6rige k\u00e4mpfen f\u00fcr Gerechtigkeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die F\u00e4lle von Mike und Nzoy haben viel gemeinsam. Nur wegen des unerm\u00fcdlichen Engagements der Angeh\u00f6rigen bekamen die F\u00e4lle \u00fcberhaupt eine gewisse \u00d6ffentlichkeit. Sie m\u00fcssen selber Untersuchungen anstellen. Sie sammeln Beweise, bezahlen Anw\u00e4lte und Gutachten. Der Staat bleibt nicht nur unt\u00e4tig, sondern legt ihnen Steine in den Weg, wo er nur kann. So mussten die Geschwister von Nzoy zuerst nachweisen, dass sie ein enges Verh\u00e4ltnis hatten, um \u00fcberhaupt als Nebenkl\u00e4ger:innen zugelassen zu werden. Als sie schliesslich dem Verh\u00f6r der Polizisten beiwohnen konnten, weigerte sich der Staatsanwalt, einen Dolmetscher zuzulassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/photo_2023-10-15_20-14-09-600x399.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7339\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alles muss man selber machen \u2013 mittels Plakat am Bahnhof Morges werden Zeug:innen gesucht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Angeh\u00f6rigen stehen einem Staatsapparat gegen\u00fcber, der sie mit Schikanen und Dem\u00fctigungen zu zerm\u00fcrben versucht. Doch sie geben nicht auf, sondern organisieren sich: \u00abWir vernetzen uns mit den Angeh\u00f6rigen anderer Opfer und mit Aktivist:innen. Das ist wichtig, weil es das Einzelfall-Narrativ durchbricht und die Systematik des staatlichen Vertuschens aufzeigt\u00bb, erz\u00e4hlt Janet vom B\u00fcndnis \u00abJustice4Nzoy\u00bb. <a href=\"https:\/\/justice4nzoy.org\/\">Im B\u00fcndnis organisieren sich Freund:innen von Nzoy und antirassistische Aktivist:innen<\/a>, um die Angeh\u00f6rigen zu unterst\u00fctzen und \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit auf den Fall zu lenken. Mehrmals organisierte das B\u00fcndnis Demonstrationen und Kundgebungen in Z\u00fcrich, Morges und Lausanne. \u00d6ffentliche Aufmerksamkeit sei unerl\u00e4sslich f\u00fcr F\u00e4lle von Polizeigewalt, erkl\u00e4rt Janet: \u00abStaatsanwalt und Polizei wollen, dass man Nzoy vergisst, damit sie einfach weitermachen k\u00f6nnen. Doch das werden wir nicht zulassen!\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum steht die Kritik an Racial Profiling, also die polizeiliche Praxis, People of Color \u00fcberm\u00e4ssig oft und verdachtsunabh\u00e4ngig zu kontrollieren. Dass die vier Polizist:innen in Morges einen Mann, der sich offensichtlich in einem psychisch aufgew\u00fchlten Zustand befand, f\u00fcr eine Gefahr hielten, lag an seiner Hautfarbe. Ebenso, dass sie ihm zuerst Handschellen anlegten, nachdem sie ihn niedergeschossen hatten und dass sie tatenlos rumstanden bis nach mehreren Minuten ein zuf\u00e4llig vorbeikommender Krankenpfleger darauf bestand, Erste Hilfe zu leisten. Sie interessierten sich nicht daf\u00fcr, ihrem Opfer das Leben zu retten, sondern nur, dass es sich um einen \u00abhomme de couleur\u00bb handelte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei Mike und Nahel war es auch bei Nzoy der Rassismus, der daf\u00fcr verantwortlich war, dass ein Mensch wegen einer Bagatelle get\u00f6tet wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/photo_2023-10-15_20-14-36-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7341\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>\u00abDie Vernetzung mit anderen Angeh\u00f6rigen und Aktivist:innen gibt Kraft und durchbricht das Einzelfall-Narrativ, weil es die Systematik des staatlichen Vertuschens aufzeigt\u00bb. Justice4Nzoy an der internationalen Demonstration zum Tag gegen Polizeigewalt in Paris, M\u00e4rz 2023<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Spitze des Eisbergs<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Doch die Kritik an Racial Profiling geht weiter. Der Fall Nzoy kann nicht auf eine fatale Schussabgabe an jenem Augustabend in Morges reduziert werden. \u00abNzoy hatte Angst vor der Polizei\u00bb, erz\u00e4hlt Janet, die seit vielen Jahren mit Nzoy befreundet war, \u00abEr wurde in seinem Leben so oft kontrolliert und schikaniert. Kein Wunder reagierte er panisch, als die Polizisten auf ihn zukamen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Nzoy war oft im Z\u00fcrcher Kreis 4 unterwegs. Hier kennt man sein Gesicht und seine Geschichte. \u00abBeim Plakatieren werden wir oft angesprochen. Leute fragen nach Plakaten und erz\u00e4hlen Geschichten von ihm. Sein Tod bewegt die Menschen im Quartier noch heute,\u00bb berichtet Diego, der ebenfalls in der Justice4Nzoy-Kampagne aktiv ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kreis 4 kann man als Person of Color kaum durch die Strassen spazieren, ohne von der Polizei kontrolliert oder zumindest kritisch gemustert zu werden. Die Beamt:innen des lokalen Polizeireviers sind ber\u00fcchtigt daf\u00fcr, dass sie Verhaftete schikanieren, rassistisch beleidigen und gewaltt\u00e4tig vorgehen. \u00abHier brauchen wir niemandem zu erkl\u00e4ren, was Racial Profiling ist. Und es fragt auch niemand, welchen Grund die Polizisten hatten, Nzoy zu erschiessen\u00bb, sagt Diego.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber den Einzelfall hinaus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Justice4Nzoy-Kampagne wurde zu einem wichtigen Bezugspunkt f\u00fcr die antirassistische Bewegung in Z\u00fcrich. Beinahe an jeder Ecke h\u00e4ngen Konterfeis von Nzoy, sie zieren Pullis, T-Shirts und Taschen. Die Schriftart der Plakate wurde von einem PoC-Kollektiv entworfen. Am antifaschistischen Unite!-Festival traten mehrere Freund:innen von Nzoy auf, wie Janet erz\u00e4hlt: \u00abDie Kampagne bringt uns, die Freund:innen, Familie und antirassistische Aktivist:innen immer wieder zusammen. Die Vernetzung die dabei entsteht, wirkt \u00fcber die verschiedenen Anl\u00e4sse hinaus. Das ist unglaublich wichtig.\u00bb Wichtig nicht nur f\u00fcr Angeh\u00f6rige und Betroffene von Polizeigewalt, wie Diego erg\u00e4nzt, sondern auch f\u00fcr die antirassistische und antifaschistische Bewegung: \u00abDer Tod von Nzoy zeigt uns, dass Rassismus kein abstrakter Begriff, sondern eine konkrete Realit\u00e4t ist. Darum muss Antirassismus mehr als ein Bekenntnis sein, es geht um praktische Solidarit\u00e4t. Diese Solidarit\u00e4t wollen wir ausweiten. Wir wissen, dass die Cops gewaltt\u00e4tig sind und Menschen t\u00f6ten. Doch sie sollen damit in Zukunft nicht mehr so einfach davonkommen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/nzoy\/\">https:\/\/www.ajourmag.ch\/nzoy\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren erschoss ein Polizist den Z\u00fcrcher Nzoy. Seither fordern Angeh\u00f6rige und Aktivist:innen, dass er zur Rechenschaft gezogen wird. Doch der Kampf um Gerechtigkeit f\u00fcr Nzoy geht \u00fcber den Einzelfall hinaus. Es ist der 21. August 2021. 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