{"id":4152,"date":"2024-05-27T16:13:05","date_gmt":"2024-05-27T15:13:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=4152"},"modified":"2024-05-27T16:13:05","modified_gmt":"2024-05-27T15:13:05","slug":"vertreibung-verteuerung-und-widerstand-zurich-wehrt-sich-gegen-die-wohnkrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=4152","title":{"rendered":"Vertreibung, Verteuerung und Widerstand: Z\u00fcrich wehrt sich gegen die Wohnkrise"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In vielen Quartieren Z\u00fcrichs organisieren sich Mieter:innen gegen Abriss und Verdr\u00e4ngung. Auf die Sozialdemokratie und Genossenschaften k\u00f6nnen wir uns dabei aber nicht verlassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Artikel erschien im 1. Mai-Extrablatt der <a href=\"http:\/\/oa-zh.org\">Organisierten Autonomie Z\u00fcrich<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Temperaturen lagen nur knapp \u00fcber dem Gefrierpunkt und es regnete in Str\u00f6men. Trotzdem demonstrierten am 4. November 2023 \u00fcber f\u00fcnftausend Menschen gegen die Wohnungskrise. Es war der vorl\u00e4ufige H\u00f6hepunkt eines stadtpolitisch bewegten Jahres: Bereits im Februar 2023 trugen rund dreitausend Menschen ihre Wut \u00fcber die R\u00e4umung des besetzten Koch-Areals auf die Strasse. Im Zuge der Kampagne \u00aballes wird besetzt\u00bb wurden mehrere H\u00e4user besetzt. In vielen Quartieren Z\u00fcrichs organisieren sich Mieter:innen gegen den Verkauf ihrer H\u00e4user sowie gegen Mieterh\u00f6hungen und K\u00fcndigungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Krise \u2013 ihre Profite<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Stadt Z\u00fcrich betrug die Leerwohnungsziffer im Jahr 2023 nur 0.06 Prozent \u2013 das sind 144 Wohnungen. Die Mieten stiegen allein im letzten Jahr um sechs Prozent an. Seit 2005 sind sie geradezu explodiert: Bei bestehenden Mietvertr\u00e4gen stiegen sie um 15 Prozent, bei Neumieten sogar um 39 Prozent. Die immens h\u00f6heren Preise bei den Neumieten betreffen vor allem diejenigen, die sich aufgrund von Sanierungen ihre ehemalige Wohnung nicht mehr leisten k\u00f6nnen und keine neue Bleibe in der Stadt finden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/signal-2024-05-14-112215-edited.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7554\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grossdemo gegen die Wohnungskrise am 04.11.2023. Am 25.05.2024 findet erneut eine Wohndemo statt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Immobilienkapital herrscht derweil Goldgr\u00e4berstimmung. In der ganzen Stadt wird g\u00fcnstiger Wohnraum teuer saniert oder gleich ganz abgerissen, um aus luxuri\u00f6sen Appartements und Ersatzneubauten noch mehr Kohle als zuvor rauszuholen. Immobilien gelten als \u00absichere Wertanlagen\u00bb mit Potential zur Wertsteigerung, weshalb Banken, Versicherungen und Pensionskassen gerade in Krisenzeiten ihr Kapital in diesen Sektor pumpen. Institutionelle Anleger kaufen Immobilien und sanieren, was das Zeug h\u00e4lt. So werden die Preise und Mieten nach oben getrieben. Die gr\u00f6sste Immobilien-Besitzerin der Stadt ist die UBS, gefolgt von der Swiss Life. Mit unseren Mieten bezahlen wir deren Dividenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gentrifizierung als Erfolgsmodell der Sozialdemokratie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch die linken Parteien \u2013 allen voran die SP \u2013 haben die Wohnungskrise als Wahlkampfthema entdeckt. Sie prangern die Verh\u00e4ltnisse lautstark an und haben mehrere st\u00e4dtische und kantonale Initiativen lanciert. Dabei wird die Stadt Z\u00fcrich seit dreissig Jahren von einer links-gr\u00fcnen Mehrheit regiert. Diese geht nicht gegen die Gentrifizierung vor \u2013 ganz im Gegenteil, sie ist ihr Erfolgsmodell.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 1990er und zu Beginn der 2000er Jahre befand sich die Stadt Z\u00fcrich in der Krise. Zwischen 1998 und 2002 gingen 40\u2019000 Arbeitspl\u00e4tze verloren. Wer es sich leisten konnte, zog in die Agglomeration. Zur\u00fcck blieb eine sogenannte \u00abA-Stadt\u00bb, bewohnt von Armen, Alten, Arbeitslosen und Ausl\u00e4nder:innen. F\u00fcr die Bewohner:innen bedeutete das aber auch g\u00fcnstige Mieten und viel Platz: In dieser Zeit begann auch die Hochphase der Hausbesetzer:innen-Bewegung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die rot-gr\u00fcne Stadtregierung tat einiges um Z\u00fcrich wieder hip zu machen. Sie zog Dienstleistungsunternehmen \u2013 insbesondere im Finanz- und IT-Bereich \u2013 an, welche die abgewanderte Industrie ersetzten. Bekanntes Beispiel hierf\u00fcr ist der Technopark in Z\u00fcrich-West. Auch als Standort f\u00fcr Bildung und Gesundheitsdienstleistungen gewann die Stadt an Bedeutung. Dank der entstandenen Arbeitspl\u00e4tze zogen wieder mehr gutverdienende Menschen nach Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Armen wurden dagegen aus dem Stadtbild vertrieben: \u00d6ffentliche Pl\u00e4tze wurden umgestaltet, Kamera\u00fcberwachung ausgebaut und immer mehr Sozialarbeiter:innen und Polizei auf Drogenabh\u00e4ngige, Prostituierte, Obdachlose und Bettler:innen losgelassen. Die offene Drogenszene rund um den Letten wurde geschlossen. Dort, im Kreis 5, stiegen die Immobilienpreise in den letzten 15 Jahren am St\u00e4rksten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/signal-2024-05-14-112544-edited.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7556\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Demo gegen die R\u00e4umung des besetzten Kochareals, 18.02.2023<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die SP und die Gr\u00fcnen betreiben ihre erfolgreiche Standortpolitik bis heute. Standortpolitik heisst, finanzkr\u00e4ftige Unternehmen und Bewohner:innen anzuziehen. Das zeigt sich sehr gut am Beispiel Google. Die Wirtschaftsf\u00f6rderung von Stadt und Kanton Z\u00fcrich haben einen sehr hohen Aufwand betrieben, damit sich der US-Konzern hier ansiedelt. Sie lockten mit Steuerverg\u00fcnstigungen und besonders einfachem Zugang in administrativen Fragen \u2013 etwa bez\u00fcglich Arbeitsvisa. In der Stadtverwaltung wurde dazu eigens ein \u00abGoogle-Desk\u00bb eingerichtet. W\u00e4hrend auf Gefl\u00fcchtete nur Bunker, Beh\u00f6rdenwillk\u00fcr und Bullenkontrollen warten, wird f\u00fcr die F\u00f6rderung des Wirtschaftsstandorts gerne ein bisschen an der Visa-Vergabepraxis geschraubt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Google kamen auch tausende von gutverdienenden Expats nach Z\u00fcrich, welche die Nachfrage nach teuren Wohnungen und Business-Appartements in die H\u00f6he trieben. F\u00fcr die Stadtregierung ist das eine gute Sache, es winken Einkommenssteuern und Immobilienboom. Den Preis bezahlen aber all die Mieter:innen, deren Wohnungen nun luxussaniert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sind Genossenschaften unsere Genossinnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verdr\u00e4ngung betrifft je l\u00e4nger desto mehr nicht mehr nur \u00e4rmere Menschen, zunehmend auch das mittelst\u00e4ndische sozialdemokratische und gr\u00fcne Milieu. Der Widerstand gegen die Gentrifizierung wird immer breiter, darum m\u00fcssen sich die SP und die Gr\u00fcnen etwas einfallen lassen. Sie setzen in ihrer Politik insbesondere auf den genossenschaftlichen Wohnungsbau. Dessen Anteil ist in Z\u00fcrich relativ hoch und soll noch weiter steigen. Die st\u00e4dtische Sozialdemokratie und die Genossenschaften sind eng miteinander verbunden \u2013 ein Erbe aus einer Zeit, in der die SP noch in der Arbeiter:innen-Bewegung verankert war.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Genossenschaften mischen in der Wohnungskrise ordentlich mit. Das zeigt sich etwa in Schwamendingen. In diesem Quartier am Z\u00fcrcher Stadtrand wurde in der Nachkriegszeit viel Wohnraum f\u00fcr die Arbeiter:innen gebaut, die in den Fabriken in Oerlikon schufteten. Diese H\u00e4user sind heute in die Jahre gekommen, aber die Mieten sind g\u00fcnstig. Viele arme Leute, Migrant:innen, \u00e4ltere Menschen und Familien leben hier. Die Stadt behauptet gerne, dass Gentrifizierung in Schwamendingen kein Problem sei, da viele Siedlungen Genossenschaften geh\u00f6ren. Doch die Realit\u00e4t vor Ort ist eine andere: Ganze H\u00e4userzeilen werden leergek\u00fcndigt und abgerissen. An ihrer Stelle entstehen Ersatzneubauten, die sich die jetzigen Bewohner:innen niemals leisten k\u00f6nnen. Viele wissen nicht wohin. Die Genossenschaften schreiben sich auf die Fahnen, \u00abnachhaltig\u00bb, \u00absozial\u00bb und \u00ab\u00f6kologisch\u00bb zu sein. Aber sie schmeissen ihre Mieter:innen raus und bieten ihnen keine anderen Wohnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in verschiedenen anderen Stadtteilen wehren sich die Menschen auch in Schwamendingen gegen diese Entwicklungen und organisieren sich \u2013 etwa im Mietenplenum. Im April nahmen \u00fcber hundert Personen an einer Kundgebung auf dem Schwamendingerplatz teil. Es kursierten verschiedene Ideen, was gegen steigende Mieten und Wohnungsnot unternommen werden kann: Gegenseitige Unterst\u00fctzung bei der Wohnungssuche, symbolische Massenbewerbungen oder Petitionen an die Politik. Da und dort war auch zu h\u00f6ren, dass man die Immobilienkonzerne doch einfach enteignen und leerstehende H\u00e4user besetzen sollte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/signal-2024-05-06-212222_006-1-600x450.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7538\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kundgebung gegen die Wohnungskrise in Z\u00fcrich Schwamendingen, 06.04.2024<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Widerst\u00e4ndige Quartiere schaffen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die selbstst\u00e4ndige Aneignung von Wohnraum \u2013 also das Besetzen von H\u00e4usern \u2013 ist ohnehin eines der besten Mittel gegen Wohnungsnot. Doch gerade in letzter Zeit versch\u00e4rft die Stadt ihre R\u00e4umungspraxis und betreibt einen grossen Aufwand, um Hausbesetzungen zu verhindern. Auch hier sieht man, auf welcher Seite die SP und die Gr\u00fcnen stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Formen des Widerstands, die in Z\u00fcrich noch nicht erprobt wurden, sind Mietstreiks. Dabei entschliessen sich die Mieter:innen, die Mieten ganz oder teilweise nicht zu bezahlen. In den 1970erJahren wurde in Italien die Praxis der \u00abautoriduzione\u00bb angewandt, bei der die Nebenkosten quasi selbstst\u00e4ndig gesenkt wurden. In einigen europ\u00e4ischen St\u00e4dten gibt es zudem B\u00fcndnisse, die versuchen, Zwangsr\u00e4umungen zu verhindern. Meist finden solche Zwangsr\u00e4umungen lautlos statt. Sie \u00f6ffentlich zu machen und die Nachbarschaft dagegen zu mobilisieren, macht sie sichtbar und erzeugt Solidarit\u00e4t im Quartier.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den Erfahrungen der vielen Initiativen und K\u00e4mpfe, die momentan in Z\u00fcrich stattfinden, kann die Bewegung wichtige Erkenntnisse ziehen. Der Widerstand gegen die Wohnungskrise wird sich weiter zuspitzen und die K\u00e4mpfe werden intensiver werden. Wir wollen dabei immer die Selbstorganisierung der Proletarisierten ins Zentrum stellen. Denn damit sich irgendwas grundlegend \u00e4ndert, muss sich die Bewegung zu einer Klassenbewegung ausweiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ajourmag.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/signal-2024-05-14-112124-1-edited.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7561\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Gentrifizierung ist ein Angriff des Kapitals auf die proletarische Bev\u00f6lkerung. Wir d\u00fcrfen aber nicht vergessen: Die Wohnkrise steht nicht f\u00fcr sich alleine. Sie ist ein Ausdruck des krisenhaften Kapitalismus. Die Wohnungskrise ist Teil der Krise der sozialen Reproduktion. Die steigenden Mieten gehen mit steigenden Preisen f\u00fcr Lebensmittel, h\u00f6heren Energiekosten und teureren Krankenkassenpr\u00e4mien einher. Dazu kommen die Flexibilisierung und Prekarisierung der Arbeitsverh\u00e4ltnisse. Immer mehr von uns haben Schwierigkeiten, ihr Leben zu bestreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00e4mpfe gegen steigende Mieten geh\u00f6ren also zusammen mit den K\u00e4mpfen um h\u00f6here L\u00f6hne, f\u00fcr bezahlbare Lebenshaltungskosten, f\u00fcr den Zugang zu sozialer und medizinischer Versorgung, f\u00fcr k\u00f6rperliche Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit und Bleiberecht f\u00fcr alle. Es liegt auf der Hand, dass wir uns nicht auf die Versprechen der Politik verlassen, mag sie noch so sozial und gr\u00fcn daherkommen. Vielmehr m\u00fcssen wir in allen Bereichen des Lebens auf unsere eigenen Kr\u00e4fte setzen. Auf ihre Wohnungskrise antworten wir mit unserer Klassensolidarit\u00e4t und kollektivem Widerstand!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Demo: Eine andere Stadt ist m\u00f6glich!, 25.05.2024, 14 Uhr, Landesmuseum Z\u00fcrich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufruf in verschiedenen Sprachen: <a href=\"http:\/\/www.wohndemo.ch\">www.wohndemo.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielen Quartieren Z\u00fcrichs organisieren sich Mieter:innen gegen Abriss und Verdr\u00e4ngung. Auf die Sozialdemokratie und Genossenschaften k\u00f6nnen wir uns dabei aber nicht verlassen. Dieser Artikel erschien im 1. Mai-Extrablatt der Organisierten Autonomie Z\u00fcrich. 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