{"id":4300,"date":"2025-08-27T15:21:04","date_gmt":"2025-08-27T14:21:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=4300"},"modified":"2025-08-27T15:21:04","modified_gmt":"2025-08-27T14:21:04","slug":"trumps-brandbeschleuniger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=4300","title":{"rendered":"Trumps Brandbeschleuniger"},"content":{"rendered":"\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507022.faschisten-in-den-usa-trumps-brandbeschleuniger.html\">https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507022.faschisten-in-den-usa-trumps-brandbeschleuniger.html<\/a><br><br><strong>Klein an Zahl, gro\u00df an Wirkung: Das \u00bbAryan Freedom Network\u00ab nutzt das gegenw\u00e4rtige politische Klima in den USA zur Normalisierung von Neonazismus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/212621.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"950\" height=\"453\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/212621.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4301\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/212621.jpg 950w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/212621-300x143.jpg 300w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/212621-768x366.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 950px) 100vw, 950px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><br><br>Texas, Sp\u00e4tsommer, 35 Grad Celsius im Schatten. Der Staub klebt wie Mehlteig an der Haut, aus der Ferne h\u00e4mmert es aus einem Schie\u00dfstand dumpf gegen den Himmel. Auf einer Waldlichtung pflanzen M\u00e4nner mit kahlrasierten Sch\u00e4deln Fahnen in den Boden: Runen, Hakenkreuze, ein Sch\u00e4del-Emblem. Dazwischen das Banner einer Gruppe, die sich \u00bbAryan Freedom Network\u00ab (AFN) nennt. Ein Lautsprecher kratzt. \u00bbWhite power!\u00ab, br\u00fcllt einer ins Handmikrofon; die Antwort schwappt \u00fcber die Wiese wie ein kurzer, zorniger Chor. Keine Massen. Vielleicht f\u00fcnfzig Leute, eher weniger. Aber in den Telegram-Kan\u00e4len wirkt die Szene wie ein Triumphzug: im Takt geschnittene Bilder, pr\u00e4gnante Parolen, das Video wandert in die n\u00e4chste Chatgruppe, die n\u00e4chste Timeline, das n\u00e4chste Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass solche Aufm\u00e4rsche 2025 nicht mehr wie exotische Randnotizen wirken, liegt auch an einem Mann, der 3.000 Kilometer entfernt regiert: Donald Trump. Seit seiner R\u00fcckkehr ins Wei\u00dfe Haus spricht der Pr\u00e4sident wieder von \u00bbInvasionen\u00ab \u00fcber die S\u00fcdgrenze, von \u00bbverbrecherischen Migranten\u00ab und \u00bbwestlichen Werten\u00ab, die es \u00bbzu verteidigen\u00ab gelte \u2013 Worte wie Steine, geworfen in einen Diskurs, der ohnehin unter Spannung steht. \u00bbTrump hat den wei\u00dfen Suprematismus nicht erfunden, aber er hat ihn normalisiert\u00ab, sagt Heidi Beirich, Mitgr\u00fcnderin des Global Project Against Hate and Extremism, auf Anfrage dieser Zeitung. Gruppen wie das AFN, so Beirich, profitieren davon, weil sich ihre Ideologie \u00bblegitimer\u00ab anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kaderprojekt mit Fackeln<\/h3>\n\n\n\n<p>Das \u00bbAryan Freedom Network\u00ab ist kein Massenph\u00e4nomen, sondern ein Kaderprojekt. Es rekrutiert aus einschl\u00e4gigen Milieus \u2013 darunter ehemalige Klan-Aktivisten \u2013 und organisiert sich nach dem \u00bbFamilien\u00ab-Prinzip: enger Kern, loyale Kreise, lose Sympathisanten. Die F\u00fchrung inszeniert sich als rassistisches \u00bbK\u00f6nigspaar\u00ab, das alte Symbolik \u2013 Fackeln, Swastikas, Runen \u2013 mit der \u00c4sthetik der Plattformen verbindet: knapp geschnittene Videos, martialische Musik, Memes mit Reichweite.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei \u00f6ffentlichen Aktionen wirkt das Kollektiv wie eine Mischung aus M\u00e4nnerbund und Laienspieltruppe: wei\u00dfe Masken, Tarnklamotten, choreographierte Bilder. Die Aufm\u00e4rsche umfassen selten mehr als einige Dutzend Teilnehmer, aber digital vervielfachen sich die Bilder. In den Kan\u00e4len wird aus dem Dorfaufzug eine \u00bbBewegung\u00ab. Aus dem Selfie vor dem brennenden Hakenkreuz wird ein Symbol. Aus wenigen Figuren wird ein Netzwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer behauptet, das AFN sei nur eine schrille Fu\u00dfnote, sollte die Datenspur lesen. Das Armed Conflict Location and Event Data Project (ACLED) hat die Jahre 2020 bis 2024 ausgewertet. \u00bbJa, diese Zahlen sind korrekt und Teil unseres offiziellen Datensatzes\u00ab, best\u00e4tigt Kieran Doyle, North America Research Manager bei ACLED. Er verweist auf jene Subsektion, die ex\u00adtremismusbezogene Demonstrationen und politische Gewalt erfasst \u2013 von Protesten \u00fcber Riots bis zu Angriffen auf Zivilisten \u2013 und zwar anhand der Selbstbezeichnungen der Akteure (White Supremacists, White Nationalists, National Socialists).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Proportionen zeigen eine tektonische Verschiebung: 2020 entfielen 57 von 438 extremismusbezogenen Ereignissen auf die genannte Szene (rund 13 Prozent). 2021: 110 von 502 (21,9 Prozent). 2022: 181 von 434 (41,7 Prozent). 2023: 180 von 266 (67,7 Prozent). 2024: 154 von 195 (79 Prozent). Wei\u00dfe Nationalisten r\u00fcckten im Beobachtungsfenster der extremistischen Vorf\u00e4lle vom Rand in die Mitte \u2013 nicht absolut, aber relativ zur Gesamterhebung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Trumps Verm\u00e4chtnis<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Statistik erkl\u00e4rt die Wucht, die Politik das Klima. Seit 2016 steht in den USA das Overton-Fenster \u2013 der Rahmen des Sagbaren \u2013 weiter offen als zuvor. Wo einst verschworene Foren \u00bbwhite replacement\u00ab raunten, sprechen heute Abgeordnete vom \u00bbErsetztwerden\u00ab. Prominente Moderatoren und Podcaster zogen den \u00bbGreat Replacement\u00ab in die Primetime. Die Chiffre l\u00e4uft als Dauerschleife in Talk\u00adradio, Kurzclips, Kommentarspalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Trump selbst sprach im Wahlkampf 2024 von Migranten, \u00bbderen Gewalt in den Genen liegt\u00ab. Es blieb nicht bei der Rhetorik. Exekutivma\u00dfnahmen gossen den Ton in Regelwerke: Die \u00bbRemain in Mexico\u00ab-Politik (Migrant Protection Protocols) zwang Asylsuchende, monatelang in prek\u00e4ren Grenzlagern auszuharren; unter \u00bbZero Tolerance\u00ab wurden Familien systematisch getrennt; Asylpr\u00fcfungen wurden teils in Drittstaaten externalisiert; Immigration-Razzien setzten sichtbare Drohkulissen \u2013 auch in \u00bbSanctuary\u00ab-St\u00e4dten. F\u00fcr Gruppen wie AFN ist das doppelt wirksam: Nach innen klingt die H\u00e4rte wie Best\u00e4tigung, nach au\u00dfen verschiebt sie die Normalit\u00e4tsgrenze.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr die Wirkungskette von Worten zu Taten: In Buffalo, New York, erschoss 2022 ein 18j\u00e4hriger zehn Schwarze in einem Supermarkt. In seinem Manifest berief er sich ausdr\u00fccklich auf den \u00bbGreat Replacement\u00ab. Wenn \u00e4hnliche Codes wenig sp\u00e4ter auf Parteitagen durchs Mikrofon gehen, verschmelzen Randmythos und Parteirhetorik.<\/p>\n\n\n\n<p>Radikalisierung verl\u00e4uft selten im Sprung, meist im Tritt. Die \u00bbProud Boys\u00ab funktionieren als Br\u00fcckengruppe: nach au\u00dfen patriotisch, im Kern stra\u00dfenkampferprobt. \u00bbEine Art Einstiegsdroge\u00ab, sagt Beirich. \u00bbViele landen sp\u00e4ter in den Active Clubs, die offener neonazistisch auftreten.\u00ab Zellenartig organisiert, verbinden diese Clubs Kampfsport mit Ideologieschulung. Wer dort trainiert, taucht nicht selten bei AFN- oder \u00bbPatriot Front\u00ab-Treffen auf. Das Muster ist bekannt: B\u00fcrgerwehr spielen, Gewalt normalisieren, Rassenkrieg phantasieren \u2013 in kleiner Dosis, aber regelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die \u00bbProud Boys\u00ab mitunter als \u00bbhalbwegs b\u00fcrgerlich\u00ab durchgehen, ist Teil des Problems. Ein \u00bbProud Boy\u00ab wirkt harmloser, wenn man ihn neben einen Neonazi im Hakenkreuz-Shirt stellt. Genau das ist der Effekt: Normalisierung nach rechts. Die rote Linie wird zum grauen Streifen, \u00fcber den man mit einem Achselzucken schreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das AFN marschiert nicht im politischen Vakuum. Der Resonanzboden ist amerikanisch: das Second Amendment der Verfassung \u00fcber das Recht auf Waffenbesitz als Identit\u00e4tskern; Schie\u00dfst\u00e4nde als Treffpunkte; Sheriffs, die sagen: \u00bbSolange keine Gesetze gebrochen werden, haben wir keine Handhabe.\u00ab In Teilen der white-evangelical Szene verschmelzen Bibelverse mit Nationalismus, gelegentlich mit rassischer Auserw\u00e4hlung. Historikerinnen wie Kathleen Belew sprechen von \u00bbkultureller R\u00fcckendeckung\u00ab. Dazu kommt ein Veteranenmilieu, in dem Kameradschaft, Disziplin und Sinnsuche nach Irak oder Afghanistan andocken \u2013 nicht zwangsl\u00e4ufig, aber oft genug, um Aktivisten verl\u00e4sslich rekrutieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das AFN ist klein an Zahlen, aber gro\u00df an Wirkung. Die Mischung aus Trump-Rhetorik, digitaler Inszenierung und realer Gewaltbereitschaft schafft einen Resonanzraum, in dem Neonazismus nicht mehr als Fremdk\u00f6rper wirkt. Nicht die Gr\u00f6\u00dfe der Szene ist neu \u2013 ihre Normalisierung ist es.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digitale Rekrutierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Weg nach innen beginnt oft harmlos: ein Clip mit brachialer Musik, ein Meme \u00fcber \u00bbwestliche Werte\u00ab, eine Einladung in einen Chat. Dort warten PDF-Brosch\u00fcren, Leselisten, Trainingspl\u00e4ne \u2013 und der Ton kippt schnell von kulturkritisch zu biologistisch. In den AFN-Kan\u00e4len kursieren Handreichungen, wie man nachts plakatiert, welche Parolen auf Flugbl\u00e4ttern ziehen, wie man an Schie\u00dfstandtermine kommt. Das sind keine genialen Strategen, sondern Flei\u00dfarbeiter der Agitation. Aber sie sind verl\u00e4sslich: jede Woche ein Bild, jeden Monat ein Treffen, jedes Quartal ein \u00bbAryan Fest\u00ab irgendwo im Wald.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Kommunen untersch\u00e4tzen die Szene, weil die Aufz\u00fcge klein sind und der Rest digital stattfindet. Der Schaden entsteht nicht im Scheinwerferlicht, sondern in der Routine: Wer jede Woche dieselben Feindbilder serviert bekommt, h\u00e4lt sie irgendwann f\u00fcr Alltag. Genau darauf zielt die Normalisierung \u2013 nicht auf den Schock, sondern auf die Gew\u00f6hnung. Der transatlantische Transfer l\u00e4uft dabei beidseitig: W\u00e4hrend Identit\u00e4re in Europa Memetik und Lifestyle-\u00c4sthetik einf\u00fchrten, \u00fcbernimmt das AFN deren Medienhandwerk \u2013 nur mit US-amerikanischem Pathos und Zugriff auf eine ausgebaute Waffenkultur. Ergebnis: ein Hybrid, der nach au\u00dfen schrill wirkt, nach innen aber Disziplin einfordert \u2013 erscheinen, trainieren, posten, rekrutieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht so, dass die Beh\u00f6rden blind w\u00e4ren. FBI und Department of Homeland Security vermerken seit Jahren, dass rechtsextreme \u00bbdomestic violent extremists\u00ab die persistenteste Bedrohung der inneren Sicherheit darstellen. Auf Anfrage erkl\u00e4rte die FBI-Pressestelle, man kommentiere \u00bblaufende Ermittlungen\u00ab nicht. Formal korrekt \u2013 und doch symptomatisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Teilschuld hat das f\u00f6derale System: Viele einschl\u00e4gige Delikte \u2013 Bedrohung, K\u00f6rperverletzung, Waffenrecht \u2013 liegen zun\u00e4chst bei den Bundesstaaten. County Prosecutors entscheiden, ob sie Anklage erheben, Sheriffs, ob sie Pr\u00e4senz zeigen. In konservativ regierten Staaten ist die Schwelle f\u00fcr ein hartes Vorgehen oft h\u00f6her. Zwar existieren in einigen Staaten \u00bbAnti-militia\u00ab-Bestimmungen, die private bewaffnete Verb\u00e4nde untersagen; genutzt werden sie selten \u2013 aus Rechtsunsicherheit, aus Ressourcenmangel, aus politischer Scheu.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Konflikt ber\u00fchrt Kernmilieus der Republikanischen Partei. In l\u00e4ndlichen Regionen gelten Milizen und selbsternannte \u00bbPatrioten\u00ab mancherorts als \u00fcbermotivierte Nachbarn, nicht als Staatsfeinde. Wer Trump frontal kritisiert, verliert wom\u00f6glich die Vorwahl; wer schweigt, bleibt im Spiel. So entsteht ein doppelter Standard: Linke Proteste werden streng unterbunden, rechte Milieus erhalten semantische Schonr\u00e4ume. Der 6. Januar 2021 mit dem Sturm auf das Kapitol in Washington steht als Mahnmal daf\u00fcr, wie gef\u00e4hrlich diese Schieflage ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Trumps zweite Amtszeit revidierte den Kurs der ersten nicht, sie straffte ihn: Abschreckung an der Grenze, schnellere Negativentscheidungen in Grenzverfahren, erneut Druck auf \u00bbSanctuary\u00ab-St\u00e4dte, Absprachen mit Drittstaaten, die Asylpr\u00fcfungen auslagern. F\u00fcr Szenen wie das AFN ist das ein politischer R\u00fcckenwind: Der Staat spricht die Sprache der H\u00e4rte, und H\u00e4rte, einmal zur Normalit\u00e4t geronnen, macht die Eskalation zur vermeintlichen Logik.<\/p>\n\n\n\n<p>Konservative Talkradios, Podcasts, TV-Kan\u00e4le wie OANN oder Newsmax \u00fcbersetzen Angst in Dauerton: \u00bbInvasion\u00ab, \u00bbKriminalit\u00e4t\u00ab, \u00bbGrenze\u00ab. In manchen White-Evangelical Gemeinden verschmelzen Fr\u00f6mmigkeit und Nationalismus zu einer Theologie der Auserw\u00e4hltheit. Auf Schie\u00dfst\u00e4nden wird B\u00fcrgersinn ge\u00fcbt; in Telegram-Chats die Feindbildkunde. So entsteht eine robuste Infrastruktur der Gew\u00f6hnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele: Kentucky: \u00dcber Monate tauchen \u00bbWhite Unity\u00ab-Flyer in Vorg\u00e4rten auf \u2013 nachts verteilt. Polizei ermittelt, findet aber keinen Straftatbestand: Rede, Papier, legal.<\/p>\n\n\n\n<p>Dallas-Vorort: Zwei Dutzend M\u00e4nner marschieren in Tarnkleidung und tragen Masken. Die Stadtverwaltung schweigt; erst nach gro\u00dfem Druck von Southern Poverty Law Center und Anti-Defamation League folgt ein blasses Statement.<\/p>\n\n\n\n<p>Idaho: Wiederkehrende Active-Club-Trainings. Als eine Sporthalle ihre Vermietungsregeln \u00e4ndert, rei\u00dft die Serie ab. Kleine Intervention, gro\u00dfe Wirkung: Das Netz zieht weiter \u2013 und verliert Reichweite.<\/p>\n\n\n\n<p>Demokratien sterben selten im Donner eines Putsches. Meist sterben sie leise: im Knirschen verschobener Begriffe, im R\u00e4uspern von Beh\u00f6rden, die das Wort \u00bbNazi\u00ab scheuen, im Applaus f\u00fcr \u00bbharte Politik\u00ab, die Leid zur Methode macht. Das \u00bbAryan Freedom Network\u00ab ist keine Massenbewegung; es ist ein Seismograph. Seine Fackeln leuchten nicht, sie verru\u00dfen die Luft. Wer sie f\u00fcr Folklore h\u00e4lt, wird am Ende fragen, warum die Fenster so schwarz sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/507022.faschisten-in-den-usa-trumps-brandbeschleuniger.html Klein an Zahl, gro\u00df an Wirkung: Das \u00bbAryan Freedom Network\u00ab nutzt das gegenw\u00e4rtige politische Klima in den USA zur Normalisierung von Neonazismus Texas, Sp\u00e4tsommer, 35 Grad Celsius im Schatten. 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