{"id":432,"date":"2011-02-09T10:58:40","date_gmt":"2011-02-09T08:58:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=432"},"modified":"2011-02-09T10:58:40","modified_gmt":"2011-02-09T08:58:40","slug":"dies-ist-der-bemerkenswerteste-regionale-aufstand-an-den-ich-mich-erinnere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=432","title":{"rendered":"&#8220;Dies ist der bemerkenswerteste regionale Aufstand, an den ich mich erinnere &#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Interview mit Democracy Now!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>In den vergangenen Wochen ist es in der arabischen Welt zu mehreren Volksaufst\u00e4nden gekommen. Einer davon hat zum Sturz des tunesischen Diktators Zine El Abidine Ben Ali gef\u00fchrt. Das Ende des Regimes des \u00e4gyptischen Staatspr\u00e4sidenten Hosni Mubarak scheint unmittelbar bevorzustehen. Jordanien hat eine neue Regierung, und der altgediente Diktator des Jemen hat geschworen, mit dem Ende seiner Amtszeit abzutreten. Am Mittwoch sprachen wir in unserem Live-Programm mit Noam Chomsky (emeritierter Professor des Massachusetts Institute of Technology (MIT)) \u00fcber die Situation in \u00c4gypten. Nach der Sendung f\u00fchrten wir das Interview noch 50 Minuten weiter. Wir sprachen dar\u00fcber, was dieser Volksaufstand f\u00fcr den Nahen\/Mittleren Osten und die amerikanische Au\u00dfenpolitik in der Region bedeutet. Wir sprachen dar\u00fcber, ob die Angst der USA vor den \u00e4gyptischen Moslembr\u00fcdern nicht vielmehr Angst vor &#8216;Demokratie in der arabischen Welt&#8217; ist, und wir sprachen dar\u00fcber, was die \u00e4gyptischen Proteste f\u00fcr die Menschen in den USA bedeuten.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr eine Analyse des Aufstandes in \u00c4gypten und der Auswirkungen auf die Region Naher\/Mittlerer Osten und \u00fcber diese Region hinaus sind wir nun mit dem weltber\u00fchmten politischen Dissidenten und Linguisten Noam Chomsky verbunden (&#8230;) Er hat mehr als 100 B\u00fccher verfasst. Sein neues Buch hei\u00dft &#8216;Hopes and Prospects&#8217;.<\/em><\/p>\n<p><em>Willkommen, Noam, bei Democracy Now!. Bitte, Ihre Analyse zu den Ereignissen in \u00c4gypten und zu deren Bedeutung f\u00fcr die Region Naher\/Mittlerer Osten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Noam Chomsky:<\/strong><\/p>\n<p>Nun, zun\u00e4chst einmal will ich sagen, was hier passiert, ist absolut spektakul\u00e4r. Der Mut, die Entschlossenheit und das Engagement der Demonstranten ist bemerkenswert. Was immer geschehen wird &#8211; diese Momente werden nicht in Vergessenheit geraten. Und sie werden mit Sicherheit langfristige Konsequenzen haben. Ich denke da an die Tatsache, dass sie (die Demonstranten) auf dem Tahrir-Platz die Polizei besiegt und den Platz erobert haben und dort bleiben &#8211; unter den Augen von Mubaraks Stra\u00dfenmob, der von der Regierung organisiert wurde, um sie (die Demonstranten) entweder zu vertreiben oder um eine Situation zu schaffen, in der die Armee behaupten wird, sie m\u00fcsse einschreiten, um die Ordnung wiederherzustellen und um wom\u00f6glich eine Art Milit\u00e4rherrschaft einzuf\u00fchren. Es ist \u00e4u\u00dferst schwer vorherzusagen, was passieren wird. Doch die Ereignisse sind tats\u00e4chlich spektakul\u00e4r. Nat\u00fcrlich hat dies Auswirkungen auf die gesamte Region Naher\/Mittlerer Osten: im Jemen, in Jordanien &#8211; praktisch \u00fcberall sind die Folgen gravierend.<\/p>\n<p>Die USA halten sich bislang an das \u00fcbliche Drehbuch. Ich meine, es ist schon h\u00e4ufiger vorgekommen, dass ein von den USA favorisierter Diktator die Kontrolle verlor oder in Gefahr geriet, diese zu verlieren. Es gibt da eine gewisse routinem\u00e4\u00dfige Standardvorgehensweise &#8211; siehe Marcos (Philippinen), Duvalier (Haiti), Ceausecu (Rum\u00e4nien) oder Suharto in Indonesien\/Osttimor (der von den USA und Gro\u00dfbritannien massiv unterst\u00fctzt wurde). Diese routinem\u00e4\u00dfige Standardvorgehensweise lautet: Unterst\u00fctzt sie, solange es geht. Wenn es sich nicht mehr lohnt (typischer Weise ist das der Fall, wenn die Armee die Seiten wechselt), dreht euch um 180 Grad und behauptet, ihr h\u00e4ttet schon immer aufseiten des Volkes gestanden. Vergesst die Vergangenheit und unternehmt alle m\u00f6glichen Schritte, um das alte System, unter neuer Bezeichnung, wiedereinzuf\u00fchren. Ob das gelingt, h\u00e4ngt von den jeweiligen Umst\u00e4nden ab.<\/p>\n<p>Ich denke, das wird nun eintreten. Sie (die Mitglieder der US-Regierung) warten ab, ob Mubarak es schaffen wird (was er offensichtlich will). Solange er sagen kann: &#8220;Nun, wir m\u00fcssen uns f\u00fcr Gesetz und Ordnung einsetzen sowie f\u00fcr einen geregelten, verfassungsm\u00e4\u00dfigen \u00dcbergang&#8221; und so weiter, wird man abwarten. Gelingt ihm das nicht mehr, sagen wir, falls die Armee sich gegen ihn stellt, wird Amerika sicherstellen, dass die \u00fcbliche Routine abgespult wird. Der einzige F\u00fchrer in der Region, der wirklich Klartext spricht, ist der t\u00fcrkische Premierminister Erdogan. Er wird immer popul\u00e4rer; vielleicht ist er bereits die popul\u00e4rste Figur in der Region. Erdogan ist sehr direkt und spricht offen.<\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>Noam, ich m\u00f6chte Ihnen nun einspielen, was Pr\u00e4sident Obama gestern gesagt hat.<\/em><\/p>\n<p>(Einspielung)<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Barack Obama:<\/p>\n<p>Wir haben uns daf\u00fcr ausgesprochen, dass ein Wandel notwendig sei. Nach seiner Rede heute Abend habe ich direkt mit Pr\u00e4sident Mubarak gesprochen. Er hat erkannt, dass der Status quo unhaltbar ist und ein Wandel erfolgen muss. Wir alle, die wir das Privileg haben, in einer politischen Machtposition zu dienen, tun dies, weil (unser jeweiliges) Volk es so will. W\u00e4hrend seiner Geschichte hat \u00c4gypten &#8211; in Tausenden von Jahren &#8211; viele Momente der Transformation durchlaufen. Die Stimmen aus dem \u00e4gyptischen Volk sagen uns, dass nun wieder ein solcher Moment gekommen ist, eine solche Zeit. Nun &#8211; es steht keinem anderen Volk zu, zu bestimmen, wer die F\u00fchrer \u00c4gyptens sein sollen. Diese Rolle hat nur das \u00e4gyptische Volk. Es ist jedoch klar &#8211; und das habe ich heute Abend auch gegen\u00fcber Pr\u00e4sident Mubarak angedeutet -, dass meiner Meinung nach ein geregelter \u00dcbergang erfolgen muss, der echt und friedlich sein muss und jetzt einsetzen muss. (Ende)<\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>Das hat Pr\u00e4sident Obama gestern im Wei\u00dfen Haus gesagt. Noam Chomsky, was halten Sie von Obamas Worten? Viele sind ja entt\u00e4uscht, dass er von Mubarak nicht den sofortigen R\u00fccktritt gefordert hat. Noch wichtiger ist allerdings die Frage nach der Rolle der USA. Warum sollte Amerika hier irgendetwas zu sagen haben, angesichts der Unterst\u00fctzung, die es diesem Regime gew\u00e4hrt hat?<\/em><\/p>\n<p><strong>Noam Chomsky:<\/strong><\/p>\n<p>Nun, Obama hat auf sehr vorsichtige Weise &#8211; nichts gesagt. Mubarak ist sicher damit einverstanden, dass der \u00dcbergang geregelt ablaufen soll &#8211; aber was f\u00fcr ein \u00dcbergang soll das sein? Soll es ein neues Kabinett geben? Oder sollen nur ein paar unwesentlichen Stellen der verfassungsm\u00e4\u00dfigen Ordnung ge\u00e4ndert werden? (Es waren) leere Worte. So gesehen hat er das getan, was US-Pr\u00e4sidenten regelm\u00e4\u00dfig tun. Wie gesagt, es gibt da ein Drehbuch: Wann immer ein Lieblingsdiktator in Schwierigkeiten ger\u00e4t, soll man versuchen, ihn zu halten. Ist dies, ab einem bestimmten Punkt, nicht mehr m\u00f6glich, soll man die Seiten wechseln.<\/p>\n<p>Die Rolle der USA ist unglaublich gewichtig. \u00c4gypten ist das Land, das &#8211; nach Israel &#8211; die meiste amerikanische Milit\u00e4r- und Wirtschaftshilfe erh\u00e4lt und zwar schon sehr lange. Obama hat Mubarak auch pers\u00f6nlich massiv unterst\u00fctzt. Man sollte nicht vergessen, dass Obama auf dem Weg nach Kairo, wo er seine ber\u00fchmte angebliche &#8220;Vers\u00f6hnungsrede&#8221; an die arabische Welt hielt, von der Presse gefragt wurde (ich glaube, es war die BBC), ob er auch etwas \u00fcber die &#8216;autorit\u00e4re Regierung Mubarak&#8217; (so deren Worte) sagen werde. Obama verneinte dies. Er sagte: &#8220;Ich mag es nicht, wenn man Leuten Etiketten verpasst. Mubarak ist ein guter Mann. Er hat gute Dinge getan. Er hat die Stabilit\u00e4t aufrechterhalten. Wir werden ihn weiter unterst\u00fctzen. Er ist ein Freund.&#8221; Und so weiter. Dabei ist er (Mubarak) einer der brutalsten Diktatoren in der Region. Es mutet schon ein wenig seltsam an, dass manche Leute Obamas Kommentare zum Thema Menschenrechte danach nach wie vor ernstnehmen konnten. In diplomatischer Hinsicht war die Unterst\u00fctzung (f\u00fcr Mubarak) sehr wirkungsvoll. Zum milit\u00e4rischen Bereich ist zu sagen, dass es sich bei den Flugzeugen, die \u00fcber den Tahrir-Platz (in Kairo) fliegen, nat\u00fcrlich um amerikanische handelt. Die USA sind &#8211; und waren &#8211; der m\u00e4chtigste, konstanteste und wichtigste Unterst\u00fctzer dieses Regimes. Mit Tunesien kann man das nicht vergleichen. Hauptunterst\u00fctzer Tunesiens war Frankreich. Es tr\u00e4gt in diesem Fall die Hauptschuld. Im Falle \u00c4gyptens allerdings ist Amerika, ganz klar, der Hauptschuldige &#8211; und nat\u00fcrlich Israel. Von allen L\u00e4ndern in der Region hat Israel &#8211; und ich glaube Saudi-Arabien &#8211; das Mubarak-Regime am unverbr\u00e4mtesten unterst\u00fctzt. Die F\u00fchrer Israels waren w\u00fctend &#8211; zumindest gaben sie sich w\u00fctend -, weil Obama sich nicht st\u00e4rker f\u00fcr ihren Freund Mubarak eingesetzt hat.<\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>Noam Chomsky, sprechen wir nun dar\u00fcber, was dies alles f\u00fcr die Region Naher\/Mittlerer Osten bedeuten wird. Ich meine, denken wir an die gro\u00dfen Proteste in Jordanien. Es ist sogar so weit gekommen, dass K\u00f6nig Abdullah sein Kabinett entlassen und einen neuen Premierminister ernannt hat. Auch im Jemen gibt es massive Proteste, und f\u00fcr Syrien ist eine gro\u00dfe Protestveranstaltung angek\u00fcndigt. Welche Auswirkungen hat dies alles &#8211; haben diese Aufst\u00e4nde, von Tunesien bis \u00c4gypten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Noam Chomsky:<\/strong><\/p>\n<p>Nun, das ist der bemerkenswerteste regionale Aufstand, an den ich mich erinnern kann. Ich meine, man k\u00f6nnte es mit Osteuropa vergleichen, aber das w\u00e4re kein sehr guter Vergleich. Erstens gibt es niemanden wie Gorbatschow unter den&#8230; Keine Gro\u00dfmacht &#8211; wie die USA oder eine andere gro\u00dfe Macht &#8211; hat die Diktaturen im Osten unterst\u00fctzt. Hier besteht ein gewaltiger Unterschied. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die USA und deren Verb\u00fcndete im Falle Osteuropa nach einem ziemlich ausgeleierten Prinzip gehandelt haben. Es lautete: Demokratie sch\u00f6n und gut &#8211; zumindest solange sie mit unseren strategischen und \u00f6konomischen Zielen einhergeht. Wir akzeptieren sie in der Dom\u00e4ne des Feindes, jedoch nicht in unserer eigenen Dom\u00e4ne. Dieses Prinzip hat sich seit langem etabliert. Das hei\u00dft nat\u00fcrlich, dass ein wesentlicher Unterschied zwischen der Situation im damaligen Osteuropa und der Situation im heutigen \u00c4gypten besteht. Der einzig sinnvolle Vergleich &#8211; mit Einschr\u00e4nkungen &#8211; w\u00e4re ein Vergleich mit Rum\u00e4nien unter Ceausescu. Er war der b\u00f6sartigste Diktator in der Region und wurde von den USA bis zum Schluss massiv unterst\u00fctzt. Als er&#8230; In den letzten Tagen vor seinem Sturz und seiner T\u00f6tung ging die damalige Regierung Bush I im Sinne der \u00fcblichen Regeln vor: Sie tat so, als w\u00e4re sie schon die ganze Zeit \u00fcber aufseiten des (rum\u00e4nischen) Volkes gewesen und gegen den Diktator gestanden. Sie versuchte, die guten Beziehungen zu Rum\u00e4nien aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Doch hier haben wir es mit einen v\u00f6llig anderen Fall zu tun. Wie wird es weitergehen? Niemand wei\u00df es. Ich meine, die Probleme, gegen die diese Demonstranten versuchen anzugehen, sind tief verwurzelt, extrem tief. Sie werden nicht einfach zu l\u00f6sen sein. In \u00c4gypten herrscht immense Armut und Unterdr\u00fcckung. Es ist nicht nur die fehlende Demokratie, es ist auch ein Mangel an Entwicklung, an echter Entwicklung. \u00c4gypten &#8211; und  andere L\u00e4nder in der Region &#8211; haben gerade eine neoliberale Phase durchlaufen. Auf dem Papier hat dies zu Wachstum gef\u00fchrt &#8211; und zu den \u00fcblichen Folgen. So kam es zu einer massiven Konzentration extremen Reichtums und extremer Privilegien (in den H\u00e4nden Weniger), w\u00e4hrend weite Teile der Bev\u00f6lkerung verelendeten und in Not gerieten. Diese Verarmung hat ungeheure Ausma\u00dfe angenommen. Ver\u00e4nderungen werden daher nicht leichtfallen. Und wir sollten nicht vergessen, dass solche Geschehnisse &#8211; was Amerika angeht -, nicht neu sind. Schon in den 50ger Jahren, unter US-Pr\u00e4sident Eisenhower&#8230;<\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>Wir haben noch 10 Sekunden, Noam.<\/em><\/p>\n<p><strong>Noam Chomsky:<\/strong><\/p>\n<p>Wie bitte?<\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>10 Sekunden f\u00fcr diesen Teil (der Sendung).<\/em><\/p>\n<p><strong>Noam Chomsky:<\/strong><\/p>\n<p>Oh.<\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>Bringen Sie die Sache mit Eisenhower noch zu Ende.<\/em><\/p>\n<p><strong>Noam Chomsky:<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Soll ich weiterreden?<\/p>\n<p><strong>Amy Goodman:<\/strong><\/p>\n<p><em>Noch 5 Sekunden.<\/em><\/p>\n<p>Anmerkung d. \u00dcbersetzerin<\/p>\n<p>*Dieser Kommentar ist ein Auszug aus einem Video-Interview von Democracy Now! mit Noam Chomsky. Alle 7 Teile des Interviews finden Sie, \u00fcber Links, die sich im englischsprachigen Artikel (&#8216;This ist the Most Remarkable Regional Uprising that I Can Remember&#8217;) auf ZCommunications\/ZNet befinden.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.linkezeitung.de\/cms\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=10311&amp;Itemid=1\" target=\"_blank\">http:\/\/www.linkezeitung.de\/cms\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=10311&amp;Itemid=1<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Wochen ist es in der arabischen Welt zu mehreren Volksaufst\u00e4nden gekommen. Einer davon hat zum Sturz des tunesischen Diktators Zine El Abidine Ben Ali gef\u00fchrt. Das Ende des Regimes des \u00e4gyptischen Staatspr\u00e4sidenten Hosni Mubarak scheint unmittelbar bevorzustehen. Jordanien hat eine neue Regierung, und der altgediente Diktator des Jemen hat geschworen, mit dem Ende seiner Amtszeit abzutreten. 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