{"id":633,"date":"2011-04-20T12:59:28","date_gmt":"2011-04-20T10:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=633"},"modified":"2011-04-20T12:59:28","modified_gmt":"2011-04-20T10:59:28","slug":"leben-statt-alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=633","title":{"rendered":"Leben statt Alltag"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/lebenstattalltag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-634\" title=\"lebenstattalltag\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/lebenstattalltag.jpg\" alt=\"\" width=\"453\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/lebenstattalltag.jpg 453w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/lebenstattalltag-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px\" \/><\/a>Auf zum antikapitalistischen Tanz!<br \/>\nEin breites B\u00fcndnis von Organisationen veranstaltet am Samstag, 30. April 2011, dem Vortag zum traditionellen Kampftag der Lohnabh\u00e4ngigen, ein mobiles Strassenfest wider den kapitalistischen Alltag. Ein Lebenszeichen in einem verw\u00fcsteten Alltag.<br \/>\nIm Folgenden findet ihr eine Bestandesaufnahme einer Unzufriedenheit, deren Ausmass und in Unruhe versetzt.<\/p>\n<p>****<br \/>\nTreffpunkt 14:30 Theaterplatz Luzern<br \/>\nSoundmobile mit Ostkost, G\u00f6ndmolchliab, DJ B\u00fcsi u.a.<\/p>\n<p>Platzkundgebung ab 18:00 beim Pavillon am See<br \/>\nKonzerte mit:<br \/>\nWazomba (Ska-Reggae-Klezmer-Polka\/ BE)<br \/>\nBurning Drop (Reggae-Ragga-Ska-Dub\/ ZG)<br \/>\nMer2We (Hiphop\/ LU)<br \/>\nmit Infost\u00e4nden, Reden, Essen, Bar und vielem mehr&#8230;<\/p>\n<p>Leben statt Alltag<\/strong><\/p>\n<p>Wem geh\u00f6ren die G\u00fcter dieser Erde? Was z\u00e4hlt ein Leben? In der kapitalistischen Logik ist die Antwort schnell gefunden: Wer das Verm\u00f6gen hat, definiert die Regeln. Regeln, welche den Weg ebnen, f\u00fcr eine uneingeschr\u00e4nkte Profitmaximierung in allen nur erdenklichen M\u00e4rkten, wo sich Mehrwert generieren l\u00e4sst. Wer die Regeln bestimmt, hat die Macht. Die Macht in einer globalisierten \u00d6konomie Mensch, Tier und Natur als Ressource r\u00fccksichtslos auszubeuten. Wer die Macht hat, definiert das Recht. Das Recht, Menschen zu unterdr\u00fccken und gegeneinander auszuspielen, die Zusammenh\u00e4nge zu vertuschen und jeglichen Widerstand zu diffamieren und zu kriminalisieren, w\u00e4hrend die Umverteilung von unten nach oben in unverminderter H\u00e4rte vorangetrieben wird. Das Gesamtverm\u00f6gen weltweit konzentriert sich immer mehr auf einige Wenige, w\u00e4hrend immer mehr Menschen in Pr\u00e4karit\u00e4t oder erbitterter Armut leben. Die Gewinne den Wenigen, die Konsequenzen f\u00fcr uns alle.<\/p>\n<p><strong>Leben statt freier Markt<\/strong><br \/>\nIn den letzten Jahrzehnten war der Neoliberalismus der wesentliche Motor einer \u00f6konomischen Globalisierung, deren Ausma\u00df die weltweite Ausbeutung der Ressourcen in neue Dimensionen getrieben hat. Durch Liberalisierungen, Flexibilisierungen, Privatisierung, Deregulierungen und Freihandel wird die kapitalistische Organisation der Produktion und der Kapitalfl\u00fcsse bewusst den Einfl\u00fcssen von sozialen Interessen entzogen. Weltweit traten liberalisierte M\u00e4rkte in Konkurrenz zueinander, gro\u00dfe Teile der ehemals \u00f6ffentlichen Einrichtungen und G\u00fcter wurden privatisiert. Global agierende Konzerne und Finanzinstitute diktieren die wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen, mit verheerenden Konsequenzen. Die selbsternannte Elite aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft treiben ohne R\u00fccksicht auf Verluste in einer wechselwirkenden Abh\u00e4ngigkeit diese Entwicklung voran.<\/p>\n<p><strong>Leben statt Ausgrenzung<\/strong><br \/>\nDie Politik der verbrannten Erde, zerst\u00f6rt die Lebensbedingungen, die gesellschaftlichen und sozialen Strukturen und zwingt Milliarden von Menschen in einen t\u00e4glichen \u00dcberlebenskampf. Als Folge der bedrohlichen Lebenssituation bleibt oft nur die Migration, welche wiederum mit lebensbedrohlichen Risiken verbunden ist. Die Festung Europa ist nur ein Beispiel daf\u00fcr, dass die Globalisierung eben nur \u00f6konomisch zu verstehen ist. Menschen mit Migrationshintergrund sind einer rassistischen Hetze ausgesetzt, die \u00c4ngste der Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Doch die Grenzen verlaufen nicht von Nord nach S\u00fcd, von West nach Ost. Die Grenzen verlaufen von unten nach oben.<\/p>\n<p><strong>Leben statt Vertreibung<\/strong><br \/>\nDie neoliberalen Konzepte gehen weiter, \u00fcber die Wirkungsebene der klassischen Wirtschaft hinaus. So greift der \u00f6konomische Druck der Wirtschaft auch auf soziale Einrichtungen und \u00f6ffentliche Dienste \u00fcber, ganze Regionen treten miteinander in Konkurrenz, st\u00e4dtische Verwaltungen werden zu Managementagenturen und stellen sich in den Dienst der Wirtschaftlichkeit, mit tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung von meist b\u00fcrgerlich dominierten politischen Institutionen. Kurzum, nahezu s\u00e4mtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sollen dem Markt untergeordnet und so auch f\u00fcr den kapitalistischen Wettbewerb zug\u00e4nglich gemacht werden. Der Spardruck bei \u00f6ffentlichen Ausgaben wie Bildung und Gesundheitswesen ist nur ein Beispiel, andere betreffen den st\u00e4dtischen Wohnungsbau oder die Sicherheitspolitik. Privatisierungen von \u00f6ffentlichen Einrichtungen und von Allgemeingut und der massive Umbau (\u201eAufwertung\u201c) von ganzen Quartieren mit dem Effekt der Gentrifizierung waren nicht selten die Folge dieser Anpassung. Die St\u00e4dte selbst wurden so zu Motoren der neoliberalen Globalisierung. Doch wessen Bed\u00fcrfnisse gelten mehr? Wem geh\u00f6rt der \u00f6ffentliche Raum?<\/p>\n<p><strong>Leben statt \u00dcberleben!<br \/>\n<\/strong>In Anbetracht der tief greifenden Ver\u00e4nderungen, welche der neoliberale Kurs auf unser aller Leben hat, scheint die Frage nach der starken Gegenbewegung nicht ganz unangebracht zu sein. F\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung entscheidend ist dabei unsere F\u00e4higkeit diese konstruierten Gr\u00e4ben zu \u00fcberwinden, auf unseren Gemeinsamkeiten aufzubauen und die Solidarit\u00e4t als Waffe zu verstehen. Nur gemeinsam k\u00f6nnen wir eine gesellschaftrelevante St\u00e4rke entwickeln und mit Entschlossenheit diesem existenzvernichtenden Prozess entgegentreten. Dabei ist die Vernetzung aller Menschen, aller aktiven Gruppen, Initiativen und Netzwerke, welche sich dem neoliberalen Prozess entgegenstellen, ein erster Schritt, um unabh\u00e4ngige Strukturen aufzubauen und die Alternativen aufzuzeigen. Am 30. April sind alle Menschen aufgerufen, auf der Strasse gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen und den Machthabern ein entschiedenes YA BASTA \u2013 ES REICHT entgegen zu schreien.<br \/>\nAuf zum antikapitalistischen Tanz!<\/p>\n<p><em>Gemeinsamer Aufruf B\u00fcndnis \u201eLeben statt Alltag\u201c<\/em><\/p>\n<p>****<\/p>\n<h3>Leben statt Verblendung<\/h3>\n<p>Wir wollen eine Stadt, die lebt und in der das kreative Leben pulsiert.<\/p>\n<p>Luzern \u2013 eine ruhige Touristenstadt im Herzen der Schweiz. Eine Stadt, wo man Fondue im OldSwissHouse essen oder eine Shopping-Tour in der Altstadt machen kann. Eine Stadt, in welcher die aktuelle Stadtentwicklung zunehmend einseitig auf verm\u00f6gende und gut verdienende Einwohner_innen ausgerichtet wird.<\/p>\n<p>Der wachsende Verwertungsdruck auf den st\u00e4dtischen Boden f\u00fchrt zu einer Verdr\u00e4ngung einkommensschwacher Familien, kleingewerblicher Betriebe und junger, nichtkommerzieller Freir\u00e4ume. Die alternative Kultur wird in die Peripherie verdr\u00e4ngt. Junkies, Punks, Fl\u00fcchtlinge \u2013 und wer sonst noch als Randst\u00e4ndig betitelt wird &#8211; werden vertrieben. Politische Demonstrationen werden ungern gesehen und wann m\u00f6glich verboten. Allgemein werden Forderungen von Jugendlichen immer \u00f6fters mit Repression beantwortet.<\/p>\n<p>Nicht nur in Luzern, in ganz Europa ist dieser Trend zu sp\u00fcren. Der neoliberale Umbau seit den 1990er Jahren pr\u00e4gt die Gesellschaft zusehends. W\u00e4hrend die Reichen ihre Verm\u00f6gen stark vergr\u00f6ssern konnten, ist die Situation f\u00fcr die \u00fcbrigen Bev\u00f6lkerungsteile schwieriger geworden.<\/p>\n<p>Doch wie konnte es \u00fcberhaupt soweit kommen? Ein rassistisch aufgeladener Missbrauchsdiskurs in Medien und politischen Kampagnen begleitet die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen und schafft den Konsens, dass die Armen bek\u00e4mpft werden sollen und nicht die Armut. Parallel dazu werden mit neuen Polizeigesetzen, mit Wegweisungsbeschl\u00fcssen und Bettelverboten die repressiven und ausschliessenden Rahmenbedingungen gest\u00e4rkt, werden staatliche und private Sicherheitsorgane aufger\u00fcstet und stossen die \u00dcberwachungsmassnahmen in neue Dimensionen vor.<\/p>\n<p>Die politische und wirtschaftliche Elite ist sich durchaus bewusst, dass ihre Macht nicht naturgegeben ist. Die zunehmende Drangsalierung eines immer gr\u00f6sser werdenden Teils der Gesellschaft schafft neben den sozialen Ungerechtigkeiten auch Protestpotential. Das Kartenhaus im arabischen Raum bricht gerade in sich zusammen. Auch auf dem europ\u00e4ischen Festland brodelt es, sei es in Griechenland oder Irland. Sogar in den USA gibt es Bundesstaaten, in welchen die sozialen Bewegungen gerade den Aufstand proben.<\/p>\n<p>Die Gruppe namens Lagota wurde vor gut einem Jahr gegr\u00fcndet mit dem Ziel, das politische Bewusstsein der Gesellschaft zu f\u00f6rdern. Lagota steht ein f\u00fcr eine Politik des sozialen Fortschritts, Richtwert ihrer Politik ist die Gleichheit der materiellen Verh\u00e4ltnisse und ihr Ziel ist die \u00dcberwindung der gesellschaftlichen und \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnisse, die Ungleichheit schaffen.<\/p>\n<p>Lagota war bis anhin vor allem im Kampf gegen die Ausschaffungsinitiative aktiv und hat unterschiedliche Aktionen\/Veranstaltungen im Raume Luzern unterst\u00fctzt. Empfehlenswert ist das Caf\u00e9 Lagota, welches an jedem letzten Sonntag des Monats stattfindet.<\/p>\n<p>Eine bestimmte Ideologie verfolgt die Gruppe nicht. Sie ist sich bewusst, dass viele der Probleme nicht auf lokaler Ebene gel\u00f6st werden k\u00f6nnen und deshalb in einem internationalen oder nationalen Rahmen angegangen werden m\u00fcssen. Deswegen versteht sich Lagota als eine antikapitalistische Vernetzungsplattform. Doch auch auf lokaler Ebene gibt es grossen Handlungsbedarf. Die Politik der \u00dcberwachung und der Verdr\u00e4ngung ist einzustellen. Stattdessen sind Strukturen zu schaffen, die die Stadt wieder mehr als Lebens- und Begegnungsraum erfahrbar machen und weniger als Zentrum des Kommerzes und des Konsums. Demokratische Basisstrukturen wie Quartiertreffs, kulturelle Freir\u00e4ume und Jugendh\u00e4user sind zu f\u00f6rdern. Und nicht zuletzt sind gleiche politische und soziale Rechte f\u00fcr alle Einwohner_innen der Stadt zu schaffen.<\/p>\n<p>Lagota<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.lagota.ch \" target=\"_blank\">https:\/\/www.lagota.ch <\/a><\/p>\n<p>****<\/p>\n<h3>Leben statt Prekarisierung!<\/h3>\n<p>Wirtschaftskrise, \u00d6lkrise, Atomkrise! Wir leben in schrecklichen Zeiten! Eine bessere Zeit, das werden alte Gewerkschafter_innen denken, war die Nachkriegszeit. Die Gewerkschaften waren eine Macht, die sie einer organisierten, gleichartigen Masse von Arbeiter_innen zu verdanken hatten. Eine Macht, die es schaffte, in den Staat Einzug zu halten, Sozialwerke und Arbeitsrechte f\u00fcr die allermeisten auszuhandeln und Solidarit\u00e4t im Sozialstaat festzuschreiben. H\u00e4rtere Zeiten brachen aus in den 80er Jahren. Damals, als Reagan in den USA den Sozialstaat privatisierte und die Wirtschaft deregulierte. In Grossbritannien folgte ihm Thatcher, die gezielt die Gewerkschaften zerschlug. Seither haben sich die Machtverh\u00e4ltnisse verschoben. Die Angriffe auf die Arbeitsrechte und die Ver\u00e4nderung der westlichen \u00d6konomien zu Dienstleistungs\u00f6konomien haben zu einem rauen Klima in der Arbeitswelt gef\u00fchrt. Seit Jahren nehmen atypische Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse, etwa Teilzeitarbeit, Tempor\u00e4rarbeit, Arbeit auf Abruf oder Leiharbeit in ganz Europa enorm zu. Arbeit fehlt nicht nur, sie garantiert auch immer weniger eine Existenz. Die Prekarisierung \u2013 das Leben in steter Unsicherheit \u2013 nimmt zu und betrifft lange nicht nur die \u00c4rmsten der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Auch innerhalb der traditionellen Unternehmen hat sich das Klima ver\u00e4ndert. Automatisierung, Rationalisierung und Outsourcing werden gebraucht, um die Kosten klein und den Profit gross zu halten. Was letztlich bedeutet: Je flexibler und totaler die einzelne Arbeitskraft ausgenutzt werden kann, desto weniger Arbeitskr\u00e4fte werden gebraucht. Der Leistungsdruck hat zugenommen. Wer nicht flexibel ist, wird ersetzt. Kurz, ein Klima des omnipr\u00e4senten Wettbewerbes hat sich eingenistet im Arbeitsleben. Was der Neoliberalismus so zerst\u00f6rt, ist die Solidarit\u00e4t zwischen Arbeiter_innen.<\/p>\n<p>Doch das ist nicht alles: Was wir als Arbeit betrachten, hat sich im Neoliberalismus grundlegend ver\u00e4ndert. Wer kann sich heute noch vorstellen, f\u00fcr die n\u00e4chsten 40 Jahre in derselben Firma von 8 Uhr bis 17 Uhr in der Produktion zu stehen? Vor allem wir Junge kennen das Normalarbeitsverh\u00e4ltnis immer weniger. Die Zeit der Massenproduktion, welcher industrielle Arbeiter Reihe an Reihe an die Fliessb\u00e4nder stellte, geh\u00f6rt bei uns der Vergangenheit an. Wir sind illegale Putzfrauen, Lehrstellen suchende Jugendliche im zehnten \u00dcbergangsangebot, Studenten mit Gelegenheitsjobs, Ausgebildete in der Zweitausbildung, scheinselbstst\u00e4ndige Webdesignerinnen, im Stundenlohn angestellte Call-Center-Arbeiter, Schwarzarbeiter aus Bulgarien auf der Baustelle, ausgesteuerte Arbeitslose, alleinerziehende Familienv\u00e4ter in Teilzeitarbeit, Industriearbeiter in Schichtarbeit. Wir sind keine Gesellschaft der \u00c4hnlichen mehr, sondern eine Gesellschaft der Vielheiten. Unsere Schicksale sind verschieden. Gemeinsam ist uns: Unser Alltag ist gepr\u00e4gt von Unsicherheit. Das prek\u00e4re Leben teilen wir uns alle. Alle anders.<\/p>\n<p>Der Wandel der Arbeitswelt scheint die alten Strategien der Arbeiter_innenbewegung zu untergraben. Die hohe Fluktuation der Besch\u00e4ftigten und das verst\u00e4rkte Konkurrenzdenken machen es immer schwieriger, Arbeiter_innen zu organisieren. Noch ist der Dienstleistungssektor der am schlechtesten organisierte Sektor. Noch sind Frauen in den Gewerkschaften stark untervertreten. Und noch fehlt es den Gewerkschaften an schlagkr\u00e4ftigen Methoden, um der Entwicklung zur prek\u00e4ren Gesellschaft entgegen zu treten. Deshalb aber das Ende der Arbeiter_innenbewegung zu verk\u00fcnden w\u00e4re purer Zynismus. Krisen sind Ver\u00e4nderungen, stellen wir uns ihnen:<\/p>\n<p>Die Solidarit\u00e4t wieder aufbauen! Eine Solidarit\u00e4t, die sich gegen das Konkurrenzdenken durchsetzen kann, und dabei respektiert, dass unsere Leben verschieden sind. Dass unsere Bed\u00fcrfnisse und Probleme nicht unter einem Nenner subsumiert werden k\u00f6nnen. Dazu gilt es zu fragen: Was verbindet uns? Und wie sollen wir uns organisieren?<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Bewegung! Unsere verschiedenen Situationen lassen sich nicht mehr durch eine zentralisierte Organisation repr\u00e4sentieren. Wir m\u00fcssen uns selbst dazu erm\u00e4chtigen, gegen unsere Ausbeutung zu k\u00e4mpfen. Gerade deswegen m\u00fcssen wir zur\u00fcck an die Basis. Wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren anzunehmen, dass die Arbeiterschaft eine homogene Masse ist, in dessen Namen gesprochen werden kann. Die Gewerkschaften m\u00fcssen die Selbstorganisation der Arbeiter_innen unterst\u00fctzen. Wir brauchen basisdemokratische Strukturen, durch welche sich die einzelnen Interessen zu Gemeinsamen schliessen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Den Konflikt provozieren! Jahrzehnte haben wir an der Sozialpartnerschaft festgehalten, w\u00e4hrend dem die Gegenseite sich einen Dreck darum gek\u00fcmmert hat. Jetzt, wo GAVs, Arbeits- und Gewerkschaftsrechte am verschwinden oder bedroht sind, gilt es, den Konflikt zu provozieren. Gehen wir hinein in die Betriebe, die Quartiere, in den Alltag und organisieren dort tausend kleine Brandherde. Denn nur im konkreten allt\u00e4glichen Kampf werden wir erleben, welches unsere Gemeinsamkeiten sind \u2013 und was Solidarit\u00e4t zu leben bedeutet. Praktizieren wir klassische und neue Formen des Streiks, des Arbeitskampfes, des Ungehorsams!<\/p>\n<p>Im Februar dieses Jahres eine erfreuliche Nachricht: Mitarbeitende der Unia sind in den Streik getreten. Ausschlag daf\u00fcr gab eine Versetzung eines Regioleiters durch die Gesch\u00e4ftsleitung. Grund aber, so entnimmt man einer Mitteilung der Streikenden, ist eine Unzufriedenheit mit der Zentralisierung und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Der Streik sei ein Startschuss f\u00fcr eine Demokratisierung der Unia. So soll es sein!<\/p>\n<p><em>Unia Jugend Zentralschweiz<\/em><\/p>\n<p>****<\/p>\n<h3>Leben statt Herrschaft<\/h3>\n<p>Als mitorganisierende Gruppe der Strassenparty m\u00f6chten wir uns kurz vorstellen. Die Anarchistische Aktion Zentralschweiz (AAZ) existiert nun schon seit eineinhalb Jahren. Wir sind ein Zusammenschluss von verschiedenen Individuen, die sich der Idee der Anarchie verbunden f\u00fchlen und somit jegliche Herrschaft ablehnen. Wir freuen uns immer wieder wenn sich Leute f\u00fcr dieselben Ideen interessieren und nat\u00fcrlich umso mehr wenn Leute direkt auf uns zukommen.<\/p>\n<p>Herrschaftsstrukturen hindern uns daran, unsere Leben selbstbestimmt und nach unseren individuellen W\u00fcnschen und Ideen frei zu leben. Sie k\u00f6nnen nur mittels direkten Aktionen abgeschafft werden, weil sich Macht und Herrschaft immer wieder selbst reproduzieren und sie nur gewillt sind den unzufriedenen Menschen so viele Rechte einzugestehen, dass sie ihre Herrschaft \u00fcber unsere Leben aufrechterhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einzig eine gezielte emanzipatorische Praxis kann der aufgezwungenen Reproduktion von Macht und Herrschaft ein Ende setzen. Schliesslich ist es offensichtlich, dass die Profiteure unserer allt\u00e4glichen Ausbeutung ihre Machtposition nicht freiwillig aufgeben werden. Die Verwaltung der sogenannten \u201edemokratischen Freiheit\u201c dient in Tat und Wahrheit nur dazu, soziale Spannungen zu entsch\u00e4rfen. Parteien und Gewerkschaften spielen darin die Rolle der Vermittler zwischen Herrschenden und Beherrschten, genau wie die Kirche zur Zeit des Feudalismus. Wo immer sich Leute selbst organisieren ist nicht lange auf die ersten Repr\u00e4sentant_innen zu warten, die sich als Heilsbringer_innen geben und freundlicherweise die Anliegen mit den M\u00e4chtigen besprechen. Tats\u00e4chlich garantieren sie, dass die herrschende Ordnung nicht grunds\u00e4tzlich in Frage gestellt wird, verfestigen somit die Herrschaftsstrukturen und verunm\u00f6glichen jegliche reale Befreiung. Doch damit nicht genug, sie spalten Bewegungen in \u201egut \u201e und \u201eb\u00f6se\u201c. Die \u201eGuten\u201c d\u00fcrfen ihre Emp\u00f6rung mit Lichterketten Ausdruck verleihen und im besten Fall bei C\u00fcpli und Lachsbr\u00f6tchen die Anliegen mit den Verwalter_innen der Katastrophe besprechen. Die \u201eB\u00f6sen\u201c, welche ihre Anliegen nicht auf ein Minimum reduzieren, um der Befriedung des Konflikts um jeden Preis dienlich zu sein, werden als \u201eapolitische Chaoten\u201c diffamiert und kriminalisiert.<\/p>\n<p>Die L\u00fcgen und Heucheleien aller politischen Parteien verschleiern nur die jetzigen Umst\u00e4nde und geben uns die Illusion, dass wir \u00fcber unsere Leben bestimmen k\u00f6nnen. Sie dichten jeden Tag neue M\u00e4rchen und wissen vermutlich selbst nicht so genau, wie gef\u00e4hrlich ihre Technologien tats\u00e4chlich sind. Sei es radioaktive oder gentechnische Verseuchung oder die Gefahren der Nanotechnologie, wer soll schon beurteilen, welche Sch\u00e4den diese verh\u00e4ltnism\u00e4ssig jungen Technologien langfristig dem \u00d6kosystem zuf\u00fcgen k\u00f6nnen. Sp\u00e4testens wenn es zu sp\u00e4t ist, werden wir es erfahren. In Anbetracht der Milliarden, die die Industriebosse damit verdienen, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie \u00fcber die Risiken lieber schweigen. Sie zerst\u00f6ren unsere Erde und sobald der Katastrophenfall eingetreten ist, gelten menschliche Verluste erst recht als Kollateralschaden. Und eins ist sicher: Solange es eine M\u00f6glichkeit zur Flucht gibt, werden die Bosse andere vorschicken, um sauber zu machen.<\/p>\n<p>Der Ursprung des 1. Mai ist der Generalstreikaufruf 1886 in den USA. In den darauffolgenden Ereignissen, kam es w\u00e4hrend einer Demonstration zu einer Explosion, worauf die Polizei das Feuer er\u00f6ffnete und zahlreiche Protestierende t\u00f6tete und verletzte. Die anschliessende willk\u00fcrliche staatliche Repression hatte zur Folge, dass 8 Anarchisten verhaftet und 5 davon ermordet wurden, die in der Arbeiter_innenbewegung aktiv waren. Heute verkommen 1.Mai Demonstrationen immer mehr zu einem inhaltslosen Feiertag, wo bei Bratwurst und Bier auf die heuchlerischen Reden der Politiker_innen angestossen wird.<\/p>\n<p>Um eine Perspektive zu erschaffen, welche das Potential hat, tiefgreifende gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen herbeizuf\u00fchren, brauchen wir mehr als rituelle Selbstbeweihr\u00e4ucherung. Ein wichtiger Punkt ist die Schaffung von R\u00e4umen, in der eine selbstbestimmte Kultur gelebt werden kann und Selbstverwirklichung erm\u00f6glicht wird. Freir\u00e4ume, um uns zu treffen, organisieren und Ideen f\u00fcr eine Zukunft ohne Herrschaft auszutauschen.<\/p>\n<p><em>Anarchistische Aktion Zentralschweiz<br \/>\n<\/em><a href=\"http:\/\/www.anarchistische-aktion.ch.vu\" target=\"_blank\">http:\/\/www.anarchistische-aktion.ch.vu<\/a><\/p>\n<p>****<\/p>\n<h3>Leben statt Monokultur<\/h3>\n<p><strong><\/strong><br \/>\nWir verstehen die Stadt in erster Linie als einen sozialen Raum, wo die unterschiedlichsten Menschen zusammenleben. Ein gesellschaftlicher Raum, wo die widerspr\u00fcchlichsten Bed\u00fcrfnisse aufeinander treffen. Ein urbanes Zentrum wo gelebt und gearbeitet wird, ohne dass vorgeschrieben wird, wie dies zu geschehen hat. Dabei setzen wir einen emanzipatorischen Umgang bei der Konfliktbew\u00e4ltigung voraus. Ebenso selbstverst\u00e4ndlich ist f\u00fcr uns die Tatsache, dass alle das gleiche Recht auf Stadt haben.<br \/>\nAlle bestehenden Strukturen und Verh\u00e4ltnisse, zuk\u00fcnftige Entwicklungen und Planungen, welche die Bevorzugung der Einen oder den Ausschluss von Anderen zum Zweck erkl\u00e4ren, k\u00f6nnen sich unseres Widerstandes sicher sein. Wir arrangieren uns nicht mit den Herrschaftsverh\u00e4ltnissen, welche die W\u00fcrde eines jeden Lebens und nahezu s\u00e4mtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens der maximalen Profitaussch\u00f6pfung unterwerfen. Luzern geh\u00f6rt allen!<\/p>\n<p>Doch seit Jahren orientiert sich die stadtplanerische und st\u00e4dtebauliche Entwicklung in Luzern einseitig an der Logik der \u00f6konomischen Verwertbarkeit. Die Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung werden dem Standortwettbewerb untergeordnet und aus jedem einzelnen Quadratmeter Land soll die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Rendite herausgepresst werden. Menschen, Projekte und Institutionen, die sich der \u00f6konomischen Logik nicht unterwerfen k\u00f6nnen oder wollen, werden aus der Stadt verdr\u00e4ngt. Dieser Prozess l\u00e4sst sich anhand dreier miteinander verbundenen Entwicklungen exemplarisch illustrieren:<\/p>\n<p>Verdr\u00e4ngung der kulturellen Vielfalt<br \/>\nDie seit l\u00e4ngerem andauernde Verdr\u00e4ngung der Kultur geht weiter und versch\u00e4rft sich. Das Kulturhaus Boa musste dieser Entwicklung bereits weichen, die n\u00e4chsten Opfer sind mit dem Theater La Fourmi, der Blues Bar und weiteren Nutzer_innen des Frigorex-Areals bereits bestimmt. Auch das Treibhaus, die Sch\u00fc\u00fcr und andere Institutionen sind mittel- bis l\u00e4ngerfristig durch Bauprojekte bedroht. Die Stadt betreibt diese Verdr\u00e4ngung zum Teil aktiv, zum Teil schaut sie ihr tatenlos zu. Gleichzeitig wird der Vermarktung des Kulturstandortes Luzern alles untergeordnet. Den Kulturkompromiss haben wir anders verstanden!<\/p>\n<p>Verschwinden von g\u00fcnstigem Wohn- und Arbeitsraum<br \/>\nDie Qualit\u00e4t einer lebendigen Stadt sehen wir in gut durchmischten Quartieren, in denen alle Bev\u00f6lkerungsschichten ihren Platz finden und die sich durch eine vielf\u00e4ltige Nutzung auszeichnen. Stattdessen entstehen eint\u00f6nige, teure Wohn- und B\u00fcrokomplexe, wie zum Beispiel die \u201eTribschenstadt\u201c, w\u00e4hrend g\u00fcnstiger Wohn- und Arbeitsraum, wie das Industriestrasseareal, verschwindet. Diese negative Entwicklung droht, unvermindert weiterzugehen. Auch das Basel-\/Bernstra\u00dfe-Quartier wird den durch die Stadt vorgegebenen Aufwertungsdruck in den n\u00e4chsten Jahren zu sp\u00fcren bekommen. Dort vollzieht sich exemplarisch ein Prozess der Gentrifizierung: Die alternative und kreative \u201eSzene\u201c, die zun\u00e4chst zur Belebung dieses Stadtteils beitr\u00e4gt, wird f\u00fcr dessen Aufwertung instrumentalisiert und sp\u00e4ter aufgrund der steigenden Immobilienpreise wieder verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Vertreibung aus dem \u00f6ffentlichen Raum<br \/>\nMit der \u00dcberreglementierung und \u00dcberwachung des \u00f6ffentlichen Raums (z.B. Wegweisungsartikel, Videokameras) soll nun alles von den Pl\u00e4tzen und Strassen verbannt werden, was nicht ins Marketingbild von Luzern passt und wirtschaftliche Interessen angeblich st\u00f6rt. Die Einschr\u00e4nkungen gehen soweit, dass daf\u00fcr verfassungsm\u00e4\u00dfige Rechte, wie die Versammlungsfreiheit, in Frage gestellt werden. Unerw\u00fcnschte Bev\u00f6lkerungsgruppen werden illegalisiert und durch ihre pure Anwesenheit kriminalisiert. Dabei geht vergessen, dass Lebensqualit\u00e4t nicht Wirtschaftswachstum bedeutet und die Stadt nicht blo\u00df denen geh\u00f6rt, die am meisten konsumieren und investieren.<\/p>\n<p>Wir fordern eine Stadt, die die Bed\u00fcrfnisse ihrer Bewohner_innen ins Zentrum stellt; eine Stadt, in welcher der \u00f6ffentliche Raum frei zug\u00e4nglich ist und von allen genutzt werden kann; eine Stadt, in der es g\u00fcnstige Wohn- und Arbeitsr\u00e4ume gibt; eine Stadt, in der alle Formen der Kultur auch im Zentrum ihren Platz haben; kurz, eine Stadt, die allen geh\u00f6rt. Wir setzen uns ein, diesen anderen Begriff von Stadt und Leben herzustellen und lebendig werden zu lassen. Wir unterst\u00fctzen und solidarisieren uns mit allen Vernetzungen, Gruppen und Initiativen, welche daf\u00fcr k\u00e4mpfen. Und beginnen mit der R\u00fcckeroberung der Stadt!<\/p>\n<p><em>Kulturoffensive Luzern<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturoffensive.ch\" target=\"_blank\">http:\/\/www.kulturoffensive.ch<\/a><\/p>\n<p>****<\/p>\n<h3>Leben statt Neoliberalismus<\/h3>\n<p>Die Welt ver\u00e4ndert sich; einmal mehr. Der Linken in der gesamten Welt gelingt es aber nicht, diese Ver\u00e4nderung so zu gestalten, dass alle Menschen davon profitieren. Die Machtverh\u00e4ltnisse werden immer undurchschaubarer, Finanzinstitute und Verwaltungsr\u00e4te bestimmen immer st\u00e4rker \u00fcber unser Leben. Die Variante, sich b\u00fcrgerliche Politiker_innen einfach zu kaufen, ist dabei noch die offensichtlichste aber nicht die einzige und auch nicht die wirkungsvollste. Wichtiger sind indirekte Beeinflussungen. Den Neoliberalen ist es gelungen, dass wichtige Fragen heute von einem grossen Teil der Bev\u00f6lkerung durch die neoliberale Brille gesehen werden: Eine individuelle Entfaltung sei nur m\u00f6glich, wenn der Staat (und damit die Gesellschaft) so schwach ist, dass er keine Regeln mehr aufstellen kann; nicht in der Finanzbranche, nicht in der Entwicklung unseres Lebensumfeldes, nicht bei fairen Chancen f\u00fcr alle Kinder (auch Sans Papiers) und so weiter. Zu was das f\u00fchrt, ist klar: Diejenigen mit den st\u00e4rksten Ellbogen sollen sich noch st\u00e4rker als bisher auf Kosten aller anderen durchsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen es schaffen, wieder andere Werte ins Zentrum zu r\u00fccken: Solidarit\u00e4t, Vielfalt, Toleranz, Freiheit, Sicherheit (nicht in einem polizeilichen Sinn), Lebensfreude. Um dies zu erreichen, d\u00fcrfen wir uns nicht auf unsere eigenen kleinen Refugien zur\u00fcckziehen. Im Gegenteil: Wir m\u00fcssen pr\u00e4sent sein, immer und \u00fcberall und zwar in einer Art und Weise, die es den Menschen erm\u00f6glicht, sich mit unseren Inhalten und Vorstellungen auseinander zu setzen. Zu oft gelingt es den b\u00fcrgerlichen Medien, gesellschaftliche Auseinandersetzungen als Provokation darzustellen und auf Gewaltakte zu reduzieren. So werden unsere Ideale diffamiert und eine undifferenzierte Hetzkampagne vereinfacht. Dies f\u00fchrt dazu, dass die Neoliberalen ihre Ziele weiterverfolgen k\u00f6nnen ohne auf breiten Widerstand zu stossen. Bei der Frage der Mittel, um unsere Anliegen zu manifestieren, setzen wir eine klare Grenze zu gewaltbereiten Kreisen.<\/p>\n<p>Viele Menschen, seien sie nun Hausbesetzer oder pensionierte Sozialdemokraten, teilen grunds\u00e4tzlich dieselben Werte und Ideale, kommen aber gegenseitig kaum in Ber\u00fchrung und merken nicht, wie viele wir eigentlich sind. Doch genau diese Ber\u00fchrungen m\u00fcssen wir erreichen, denn so werden wir eine Bewegung, die wie eine Lawine zu Tale donnert und dabei die verrotteten Gebilde des Neoliberalismus mit sich reisst; die sich Platz nimmt, neue Wege zu gehen. Eine Lawine, die nie mehr stillstehen wird, sondern immer in Bewegung bleibt; die sich nicht auf sich beschr\u00e4nkt, sondern immer mehr Menschen mitreisst, sich dadurch ver\u00e4ndert und gerade deswegen immer st\u00e4rker und lebendiger wird.<\/p>\n<p>Gemeinsam sind wir stark, einzeln werden wir verlieren!<\/p>\n<p><em>Juso Luzern<br \/>\n<\/em><a href=\"http:\/\/www.luzern.juso.ch\" target=\"_blank\">http:\/\/www.luzern.juso.ch<\/a><\/p>\n<p>Unterst\u00fctzer_innen:<br \/>\n<em>Anarchistische Aktion Zentralschweiz, Junge Gr\u00fcne Luzern, Juso Luzern, Kulturoffensive, Lagota, Romp, Student_innen f\u00fcr Grundrechte, Unia Jugend Zentralschweiz, Unia Zentralschweiz, Wagenplatz Ibach, Wagenplatz Sous le Pont, Ostkost, G\u00f6ndmolchliab, Plan b Foodfront, you never soup alone<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf zum antikapitalistischen Tanz!<br \/>\nEin breites B\u00fcndnis von Organisationen veranstaltet am Samstag, 30. April 2011, dem Vortag zum traditionellen Kampftag der Lohnabh\u00e4ngigen, ein mobiles Strassenfest wider den kapitalistischen Alltag. Ein Lebenszeichen in einem verw\u00fcsteten Alltag.<br \/>\nIm Folgenden findet ihr eine Bestandesaufnahme einer Unzufriedenheit, deren Ausmass und in Unruhe versetzt. <\/p>\n<p>****<br \/>\nTreffpunkt 14:30 Theaterplatz Luzern<br \/>\nSoundmobile mit Ostkost, G\u00f6ndmolchliab, DJ B\u00fcsi u.a. <\/p>\n<p>Platzkundgebung ab 18:00 beim Pavillon am See<br \/>\nKonzerte mit:<br \/>\nWazomba (Ska-Reggae-Klezmer-Polka\/ BE)<br \/>\nBurning Drop (Reggae-Ragga-Ska-Dub\/ ZG)<br \/>\nMer2We (Hiphop\/ LU)<br \/>\nmit Infost\u00e4nden, Reden, Essen, Bar und vielem mehr&#8230;  <a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=633\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,3,11,6,18,4],"tags":[],"class_list":["post-633","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitskampf","category-lagota","category-luzern","category-news","category-squat-the-world","category-veranstaltung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=633"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/633\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":636,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/633\/revisions\/636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}