{"id":756,"date":"2011-07-11T15:36:03","date_gmt":"2011-07-11T13:36:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=756"},"modified":"2011-07-11T15:36:03","modified_gmt":"2011-07-11T13:36:03","slug":"hochgeschwindigkeitsstrecke-von-turin-nach-lyon-durch-das-susatal-%e2%80%93-no-tav","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=756","title":{"rendered":"Hochgeschwindigkeitsstrecke von Turin nach Lyon durch das Susatal \u2013 NO TAV!"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/westalpen.wordpress.com\/2011\/07\/06\/notav\/\" target=\"_blank\">http:\/\/westalpen.wordpress.com\/2011\/07\/06\/notav\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Wandern im Susatal \u2013 jetzt erst recht!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/notav-21.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-757\" title=\"notav-21\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/notav-21-300x246.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/notav-21-300x246.jpg 300w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/notav-21.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Lie\u00dfen wir unserem Zynismus freie Bahn, w\u00fcrden wir diesen Artikel mit der Aussage beginnen, dass Wandern im piemontesischen Susatal diesen Sommer wohl nicht sonderlich \u201aangesagt\u2018 ist: Schlie\u00dflich geht nach neuesten Untersuchungen der Tourismusbranche das Bed\u00fcrfnis, die wenigen Urlaubswochen pro Jahr in B\u00fcrgerkriegsgebieten zu verbringen, scharf gegen Null.<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4ren wir nicht selbst bis vor wenigen Tagen noch im Susatal gewesen, k\u00f6nnten wir Menschen verstehen, die nach dem Studium der letzten Pressemeldungen verschreckt ihren dort geplanten Wanderurlaub kurzfristig streichen.<br \/>\nDenn dass am vergangenen Sonntag wieder 70.000 Menschen friedlich gegen das vollkommen sinnentleerte Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsprojekt demonstrierten, das ihr Tal \u00fcber Jahrzehnte hinweg in eine Gro\u00dfbaustelle verwandeln soll, findet wenig Niederschlag in den Medien. Den richtigen rei\u00dferischen \u201eAufh\u00e4nger\u201c f\u00fcr Presseleute bieten nun hingegen Ausschreitungen einiger Weniger.<\/p>\n<p>Mitglieder der augenblicklich so oft zitierten \u201eSchwarzen Bl\u00f6cke\u201c, der \u201egewaltbereiten Extremisten\u201c aus dem In- und Ausland, d\u00fcrften sich gerade landauf landab irritiert die Augen reiben \u00fcber einen unerwarteten Zulauf bisher nicht bekannter \u201eRandalierer\u201c: Von in Ehren ergrauten B\u00fcrgermeistern, Gro\u00dfm\u00fcttern, die Angst um die Zukunft ihrer Enkel haben, jungen M\u00fcttern, die uns \u2013 an einer Hand ein Kleinkind, auf dem Arm einen S\u00e4ugling \u2013 erz\u00e4hlen, dass sie selbst bereits als Kind von ihren Eltern mitgenommen wurden auf Demonstrationen gegen den Treno ad Alta Velocit\u00e0, der ohne R\u00fccksicht auf Verluste wie etwa die Schadstoffbelastung bei den jahrelangen Aushub- und Abraumarbeiten auch durch uran- und asbesthaltiges Gestein vorangetrieben werden soll.<\/p>\n<p>Die Argumente der Bef\u00fcrworter: \u201eWenn wir nicht bauen, verlieren wir den Anschluss an die Zukunft \u2013 und die Millionen aus der EU-F\u00f6rderung!\u201c<\/p>\n<p>Wogegen sich die Talbev\u00f6lkerung seit vielen Jahren zur Wehr setzt sind die Bauvorhaben der Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Turin und Lyon. Das aus dem Jahr 1989 herr\u00fchrende Projekt sieht vor, in dem durch Transitverkehr bereits stark belasteten Susatal einen der l\u00e4ngsten Basistunnel der Alpen entstehen lassen. Zun\u00e4chst f\u00fcr den Personenverkehr konzipiert, soll die Strecke nun im Rahmen des transeurop\u00e4ischen \u201aVerkehrskorridor 5 Kiev \u2013 Lissabon\u2018 auch als G\u00fctertransportverbindung fungieren \u2013 wobei allerdings noch nicht einmal Hochrechnungen der Betreibergesellschaften davon ausgehen, dass von diesem Angebot besonders rege Gebrauch gemacht werden wird.<\/p>\n<p>Wie das Nutzungskonzept des Projektes \u2013 das nun wohl aus Imagegr\u00fcnden nicht mehr \u201eTreno ad Alta Velocit\u00e0\u201c sondern \u201eNuova Linea Torino Lione\u201c hei\u00dft \u2013 wurde auch die geplante Streckenf\u00fchrung in den letzten Jahren mehrmals ver\u00e4ndert. Der letzte uns bekannte Plan vom M\u00e4rz 2011 sieht so aus:<\/p>\n<p>Die graugepunktete Linie stellt die existierende Bahnlinie durch das Susatal dar, die fett rot eingezeichnete Linie die geplante Neubaustrecke. Die Teilstrecke zwischen Orbassano und Avigliana soll daf\u00fcr unterirdisch durch das Endmor\u00e4nengebiet gef\u00fchrt werden. Bei Susa soll der 57 km lange Basistunnel beginnen, und bei der \u201eDiscenderia Maddalena\u201c handelt es sich um den bei Chiomonte geplanten Zugangstunnel.<\/p>\n<p>\u201eDen Anschluss an die Zukunft nicht verpassen\u201c ist ein K.O.-Argument, dass wir alle auch aus anderen Zusammenh\u00e4ngen kennen. Es wird immer dann eingesetzt, wenn Logik versagt! Denn:<\/p>\n<p>Alle erhobenen Daten zeigen einen unaufhaltsamen R\u00fcckgang der G\u00fcter- und Personenbewegungen auf der Linie und lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass die bereits bestehende Bahntrasse vollkommen ausreicht. Der Personenverkehr \u2013 bereits seit vielen Jahren existiert eine TGV-Verbindung zwischen Turin und Lyon! \u2013 hat sich seit 1993 halbiert. Der G\u00fctertransport durch den Autobahntunnel von Fr\u00e9jus ist 2009 auf 10 Mio. Tonnen, d.h. auf das Niveau von 1993, zur\u00fcckgegangen.<br \/>\nEs gibt weder technische  noch Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse. Der heutige Tunnel ist \u00fcber mehrere Jahre hinweg bis Ende 2010 komplett modernisiert worden.<br \/>\nDie Energiebilanz des geplanten 57 km langen Basistunnels ist absolut negativ. Sowohl die an der Universit\u00e4t von Siena durchgef\u00fchrten Untersuchungen zum Energieverbrauch durch den Bau und den Betrieb der neuen Tunnelstrecke als auch die Errechnung des Energieverbrauchs durch das Bel\u00fcftungs- und K\u00fchlsystem ergeben jede f\u00fcr sich einen CO2-Aussto\u00df pro Transportladung, der h\u00f6her ausf\u00e4llt als der der Ladungen im heutigen Tunnel, selbst bei dessen vollkommener Auslastung.<br \/>\nDie Sicherheitsvorkehrungen des geplanten Basistunnels, da auf demselben Gleis und in engstem Zeittakt sowohl Personenz\u00fcge mit 220-240 km\/h als auch G\u00fcterz\u00fcge mit 100-120 km\/h verkehren sollen, sind vollkommen unzureichend.<br \/>\nUsw.usw.usw. Wir wollen schlie\u00dflich nicht langweilen. Lediglich noch kurz einen Blick auf die voraussichtlichen Kosten dieses Megaprojektes werfen. Mario Cavargna, der Pr\u00e4sident von \u201ePro Natura Piemonte\u201c, hat anl\u00e4sslich einer Konferenz in Stra\u00dfburg am 9.3.2011 dargestellt, dass sich auf  Basis der im Jahr 2007 geplanten Streckenf\u00fchrung Kosten von 175 Mio. \u20ac pro km Bahnstrecke ergeben.<\/p>\n<p>Mit welchen immer wiederkehrenden Floskeln der \u00d6ffentlichkeit dennoch Sand in die Augen gestreut wird, ist beim \u201eComitato NO TAV \u2013 Torino\u201c nachzulesen: \u201eWer den Verstand benutzt, verwehrt sich gegen hohle Floskeln \u2013 Denkanst\u00f6\u00dfe zum Bauprojekt der Hochgeschwindigkeitsbahntrasse\u201c.<br \/>\nGebetsm\u00fchlenartige Wiederholungen eben dieser Floskeln bereiten schlie\u00dflich das Terrain f\u00fcr den Erhalt der EU-Finanzmittel, die Br\u00fcssel Rom und Paris f\u00fcr den Bau zur Verf\u00fcgung gestellt hat.<\/p>\n<p><strong>Von dem Tal, das friedlichen Widerstand leistet und sich nicht ergibt<\/strong><\/p>\n<p>Im Sommer 1992 gingen Umweltaktivisten zu Fu\u00df am Alpenhauptkamm entlang von Wien nach Nizza. Ihr Motto: \u201eWir setzen der drohenden Zerst\u00f6rung des Alpenraumes ein paar F\u00fc\u00dfe entgegen \u2013 unser Widerstand gegen eine Entwicklung, die wir nicht wollen.\u201c Sie trafen in verschiedensten Regionen Menschen, die sich gegen Fehlentwicklungen im Alpenraum zur Wehr zu setzen versuchten. Einer von ihnen war Claudio Giorno, damals wie heute aktiv im Widerstand gegen die Betonlobby: \u201eDas Susatal ist ein Musterbeispiel der Zerst\u00f6rung einer Region. Alle wichtigen Entscheide werden \u00fcber die K\u00f6pfe der lokalen Bev\u00f6lkerung hinweg gef\u00e4llt. Unser Leben wird immer mehr von den Lobbies der gro\u00dfen Baufirmen und der Gro\u00dfindustrie bestimmt. Die Situation ist ernst, und wir n\u00e4hern uns dem Punkt, wo es kein Zur\u00fcck mehr gibt, weil es nichts mehr zu retten gibt. Wie wird es m\u00f6glich sein, den letzten Rest an Lebensqualit\u00e4t im Tal zu erhalten?\u201c (Dominik Siegrist\/ J\u00fcrg Frischknecht et al., Alpengl\u00fchn \u2013 auf Transalpedes-Spuren von Wien nach Nizza, Rotpunktverlag, Z\u00fcrich 1993, mit einem Nachwort des Alpenforschers Professor Werner B\u00e4tzing).<\/p>\n<p>Diese Aussage ist ann\u00e4hernd 20 Jahre alt, ge\u00e4ndert hat sich am Sachverhalt nichts.<br \/>\nNichts hat sich auch ge\u00e4ndert am Widerstand der Gegner dieses gigantischen Gro\u00dfprojektes, circa 90 Prozent der Talbev\u00f6lkerung, angef\u00fchrt von den B\u00fcrgermeistern der meisten Gemeinden des Tales, dem Pr\u00e4sidenten der Comunit\u00e0 Montana Valle Susa e Val Sangone, unterst\u00fctzt von Umweltschutzorganisationen wie Legambiente \u2013 dennoch aus den st\u00e4dtischen Zentren wahlweise als linke Krawallmacher oder Hinterw\u00e4ldler ohne Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Notwendigkeiten einer globalisierten Welt diffamiert \u2013 setzen der Zerst\u00f6rung ihres so traditionsreichen Tales viele stichhaltige Argumente entgegen (siehe oben). Sie lassen Kosten-Nutzen-Analysen anfertigen und zeigen Folgen f\u00fcr Umwelt, Bev\u00f6lkerung und die lokalen Betriebe auf, die durch die zu erwartende permanente L\u00e4rmbel\u00e4stigung und Schadstoffbelastung bei den jahrelangen Aushub- und Abraumarbeiten entstehen w\u00fcrden. Sie gehen manchmal zu Demonstrationen auf die Stra\u00dfe, oft den Weg durch die Institutionen. Sie sind phantasievoll in ihren Aktionen und berufen sich vehement auf die Verfassung.<\/p>\n<p><strong>Unser vorl\u00e4ufiges Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Als der 30.6.2011 n\u00e4herr\u00fcckte, bis zu dem \u2013 um die EU-Subventionen nicht zu verwirken \u2013 sp\u00e4testens mit dem Bau des Zugangsstollens nahe Chiomonte h\u00e4tte begonnen werden m\u00fcssen, war klar, dass eine R\u00e4umung des H\u00fcttendorfes bevorstand. Dort hatte die NO TAV-Bewegung ihre \u201eLibera Repubblica della Maddalena\u201c eingerichtet. Auf Gemeindegrund, f\u00fcr dessen Nutzung der Steuerbescheid \u00fcber 800 Euro \u00fcbrigens auch brav bezahlt wurde.<br \/>\nSie hatten Zelte aufgeschlagen, um mit friedlichen Mitteln zu versuchen, den anstehenden Beginn der Bauarbeiten zu verhindern. An der Maddalena wurden Infoveranstaltungen abgehalten, Interviews gegeben und das weitere Vorgehen basisdemokratisch festgelegt. Randnotiz: Auch ein eigener NO TAV-Gebetsstock wurde gebaut \u2013 schlie\u00dflich handelt es sich beim Susatal um eine \u00fcberwiegend katholische Region.<br \/>\nIn der Nacht zum 27.Juni 2011 r\u00fcckten ca. 2.000 aus allen Landesteilen zusammengezogene Ordnungskr\u00e4fte vor, gingen mit Wasserwerfern und Tr\u00e4nengas gehen die Besetzer der Maddalena vor und \u201ezerstreuten\u201c die Demonstranten.<br \/>\nAm Morgen danach gingen die immer selben Fotos von Steinewerfern einerseits, verletzten Einsatzkr\u00e4ften andererseits durch die Medien \u2013 auch in Deutschland. Wir lasen die Sonderausgabe der Ortspresse \u201eLa Valsusa\u201c und kamen zu deutlich anderen Einsch\u00e4tzungen. Am n\u00e4chsten Tag nahmen wir an einer spontan angesetzten Fiaccolata teil, einem Fackelzug durch Susa. Ein aus unserer Perspektive nicht endenwollender Protestzug wand sich, Volksfeststimmung verbreitend, durch die Stadt, allen voran wieder B\u00fcrgermeister und Vertreter der Comunit\u00e0 Montana. Sp\u00e4ter h\u00f6rten wir, dass sich dazu \u00fcber 15.000 Menschen aus dem ganzen Tal zusammengefunden hatten. M\u00fcssen wir noch extra betonen, dass es sich um eine ausgesprochen friedliche Veranstaltung handelte?<\/p>\n<p>Um sich \u00fcber 20 Jahre lang einem Megaprojekt wie dem TAV zu widersetzen, bedarf es sehr guter Nerven und eines ger\u00fcttelt Ma\u00dfes an Humor. Diesen Humor wird die Bev\u00f6lkerung des Susatales gerade jetzt ben\u00f6tigen, da sie in die N\u00e4he der \u201eSchwarzen Bl\u00f6cke\u201c ger\u00fcckt wird und ihre Aktionen kriminalisiert werden.<br \/>\nUnd in deutschsprachigen Medien wird flei\u00dfig abgeschrieben, was \u00fcber die italienischen Nachrichtenagenturen tickert. Von denselben Medien \u00fcbrigens, die sich sonst gerne dar\u00fcber emp\u00f6ren, dass unter Ministerpr\u00e4sident und Medienzar (!) Silvio Berlusconi die italienische Verfassung immer weiter ausgeh\u00f6hlt wird. Und die auch durchaus kritisch aufzeigen, wenn seine Tourismusministerin Michela Vittoria Brambilla schon mal zackig bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen den Arm zum r\u00f6mischen Gru\u00df, Mussolinis \u201esaluto romano\u201c, hebt \u2013 ohne daf\u00fcr ihres Amtes enthoben und angezeigt zu werden. Um hier nur einige wenige Beispiele zu nennen.<\/p>\n<p>Dass mit dem geplanten Bauvorhaben eine traditionelle Kulturlandschaft weiter zerst\u00f6rt wird, dass dieses bei uns weitgehend unbekannte Tal zurecht den Beinamen \u201eTal der Kl\u00f6ster\u201c tr\u00e4gt, und \u2013 wenn man es nicht beim ersten Blick auf Autobahn, Eisenbahn und Staatsstra\u00dfen bel\u00e4\u00dft \u2013 auch eine hochinteressante Wanderregion ist, geht in der Berichterstattung vollkommen  unter. Diese Sicht auf die Dinge w\u00e4re den Bef\u00fcrwortern des Projektes ja auch nicht gerade f\u00f6rderlich.<br \/>\nDa freuen wir uns dann bereits \u00fcber den etwas ausgewogeneren Ansatz des ORF, der diesen Aspekt nicht ganz vernachl\u00e4ssigt hat und auch auf unsere Beschreibung des Susatales verlinkt hat.<\/p>\n<p>Ora e sempre NO TAV!<\/p>\n<p>Sabine Bade &amp; Wolfram Mikuteit<\/p>\n<p>P.S. Weil wir uns wenig Hoffnung auf eine realit\u00e4tsn\u00e4here Berichterstattung in der Zukunft machen, haben wir uns entschieden, in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden \u00fcber die Ereignisse im Susatal zu berichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lie\u00dfen wir unserem Zynismus freie Bahn, w\u00fcrden wir diesen Artikel mit der Aussage beginnen, dass Wandern im piemontesischen Susatal diesen Sommer wohl nicht sonderlich \u201aangesagt\u2018 ist: Schlie\u00dflich geht nach neuesten Untersuchungen der Tourismusbranche das Bed\u00fcrfnis, die wenigen Urlaubswochen pro Jahr in B\u00fcrgerkriegsgebieten zu verbringen, scharf gegen Null. <a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=756\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,6,21,18],"tags":[],"class_list":["post-756","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aus-aller-welt","category-news","category-okologie","category-squat-the-world"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=756"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":759,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/756\/revisions\/759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}