{"id":900,"date":"2011-09-21T16:39:40","date_gmt":"2011-09-21T14:39:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lagota.ch\/?p=900"},"modified":"2011-09-21T16:39:40","modified_gmt":"2011-09-21T14:39:40","slug":"krawall-und-remmidemmi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=900","title":{"rendered":"Krawall und Remmidemmi"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/bellevue.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-901\" title=\"bellevue\" src=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/bellevue-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/bellevue-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.lagota.ch\/wp-content\/uploads\/bellevue.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Ausgangslage <\/strong><\/p>\n<p>Am Samstag, dem 10.9,  eskalierte die Situation ein erstes Mal, als sich weit \u00fcber tausende  Jugendliche und Erwachsene am Bellevue zu einer Party unter freiem  Himmel versammelten und die Polizei darauf mit Gummischrot und Tr\u00e4nengas  einschritt. Unvorbereitet, wie die Polizei war, war sie lange Zeit  nicht f\u00e4hig die Krawallen einzud\u00e4mmen und schon gar nicht Leute  festzunehmen.<br \/>\nAls Antwort auf diese Party fand am Freitag dem 16.9  eine Party gegen die Polizeigewalt und einseitige Medienberichte und f\u00fcr  mehr Freir\u00e4ume statt. Nachdem sich die Party im Verlaufe der Nacht zu  einem tanzenden Demonstrationszug wandelte, schritt die Polizei ein  erstes Mal beim Stauffacher ein und setze Gummischrot ein. Die Strategie  schien klar, ein bisschen um den Helvetiaplatz zu marschieren ist ok,  sobald aber die Richtung in die Innenstadt eingeschlagen wird, musste  eingeschritten werden. So setze sich die Polizei, dieses Mal mit zwei  Wasserwerfern ausger\u00fcstet, an der Milit\u00e4r- und an der Langstrasse erneut  in Szene und l\u00f6ste die Demo mehr oder weniger erfolgreich auf.<br \/>\nAm  Samstag, dem 17.9, eskalierte die Situation ein erstes Mal auf dem  Helvetiaplatz, als die Polizei versuchte die Proteste gegen einen Marsch  fundamentalistischer Abtreibungsgegner unterschiedlicher christlicher  Konfessionen zu unterbinden. Die Polizei agierte sichtlich nerv\u00f6s,  genervt und wohl in ihrer eigener politischer Weltsicht angegriffen und  schritt dementsprechend auch ohne gr\u00f6ssere Vorwarnung und mit  mitgebrachtem Wasserwerfer ein. Die Situation beruhigte sich danach so  lange, bis die Abtreibungsgegner von ihrem mit St\u00f6raktionen begleiteter  Marsch durch die Innenstadt, auf den Platz zur\u00fcck kamen. Wiederum kam es  zu einem Wasserwerfer- und Schroteinsatz. Im Gegensatz zum ersten Mal  agierte aber die angegriffene Menge geschlossener, einzelne kleinere  Barrikaden wurden errichtet und die Scheiben der nahegelegenen  ZKB-Filiale gingen als Antwort auf die Angriffe zu Br\u00fcche.<br \/>\nAm Abend  versammelten sich erneut hunderte Menschen auf und in der N\u00e4he des  Centrals, wo seit Anfang der Woche zu einer erneuten Party aufgerufen  wurde. Nachdem sich einige Menschen mit einer kleinen mobilen  Soundanlage in Richtung Bellevue bewegten, schritt das nun zahlreiche  Polizeiaufgebot ein und versuchte einen Kessel aufzubauen.  Dilettantisch, wie das Vorgehen trotz einer Woche Planung war, liessen  sich nur an die 80 Leute kesseln. Als Antwort auf diese Angriffe kam es  an drei Fronten zu Auseinandersetzungen. Verschiedene Fenster von Autos  und Schaufenster gingen in Br\u00fcche (Mindestens ein Polizeiauto, ein Auto  von Telez\u00fcri) und die Polizei wurde etliche Male mit unterschiedlichsten  Gegenst\u00e4nden eingedeckt. Als Reaktion auf die an die mediale und  politische Kritik von rechter Seite an den vorherigen Polizeieins\u00e4tzen  wurden an diesem Abend aber unz\u00e4hlige Menschen verhaftet, 48 Menschen  bis Montag in U-Haft gesetzt und 10 davon auch am Dienstag noch in den  Kn\u00e4sten behalten. An vorderster Front, die zu h\u00e4rteren Massnahmen  aufgerufen haben waren die SP-Rechtsexperten Daniel Jositsch und Martin  Killias. Insbesondere Killias, der schon nach dem Bellevue-Krawall zu  hartem Einsatz aufgerufen hatte (\u201eDas Ziel d\u00fcrfe nicht in erster Linie  sein, Sch\u00e4den zu minimieren. Die Polizisten m\u00fcssten sich darauf  konzentrieren, rasch viele Leute zu verhaften\u201c) fordert nach der  erneuten Riots am Cental eine Versch\u00e4rfung des Strafrechtes,  Freiheitsstrafen (\u201eBei solchen Ausschreitungen halte ich eine unbedingte  Freiheitsstrafe von ein bis zwei Monaten f\u00fcr angemessen.\u201c) und w\u00fcrde  trotz kleiner Bedenken auch dem Einf\u00fchren von Schnellgerichten  zustimmen.<\/p>\n<p>Die Eskalationsstrategie von Leupi und dessen Unf\u00e4higkeit die aktuelle Situation zu verstehen.<\/p>\n<p>Die  Repression seit dem Amtsantritt Leupis \u00fcbertrifft sogar noch seine  Vorg\u00e4ngerin SP-Mitglied Esther Maurer. \u00dcber 500 Wegweisungen nach  Verhaftungen am 1. Mai, das harte Durchgreifen der Polizei bei illegalen  Partys, die Eins\u00e4tze an den letzten beiden Wochenenden sprechen f\u00fcr  sich. Wieso Leupi auf dieser Strategie f\u00e4hrt bleibt dahingestellt. Muss  er sich auf der b\u00fcrgerlichen Seite anbiedern und zeigen, dass er die  Polizei auch mit harter Hand f\u00fchren kann? Glaubt er sich tats\u00e4chlich so  einen Frieden erkaufen zu k\u00f6nnen? Oder liest er gar zu viele Tagi-Online  Kommentare und meint darum, die gesamte Welt fordert von ihm, dass er  bald die Armee einsetze?<br \/>\nDie Aussagen Leupis nach den erneuten Riots  am Samstag scheinen aber vor allem deutbar, dass er keinen blassen  Schimmer von der Situation hat. Wenn absurde Terminologien von  \u201eKrawall-Touristen\u201c, die zwar zu einem Drittel in der Stadt selbst  wohnen und sonst aus der Agglo stammen, doch tats\u00e4chlich die  abschliessende Analyse der Polizei ist, dann muss man sich \u00fcber die  Repression auch nicht wundern. Denn wo keine sozialen Ph\u00e4nomene gesehen  werden, m\u00fcssen die auch nicht behoben werden und man kann den b\u00f6sen  Chaoten auch einfach mit verst\u00e4rkter Repression entgegensetzen.  Vollkommen absurd wird das ganze aber sp\u00e4testens dann, wenn die  \u201eChaoten\u201c vom Bellevue pl\u00f6tzlich zu einem m\u00f6glichen Ansprechpartner  werden, w\u00e4hrend in den \u201eEvent-Chaoten\u201c vom Central das ultimative B\u00f6se  entdeckt wird.<br \/>\nDie Frage nach dem Grund f\u00fcr Leupis Strategie der  Repression kann nicht abschliessend gekl\u00e4rt werden, was aber bleibt ist,  dass die L\u00f6sung nicht einfach in einem anderen Polizeipr\u00e4sidenten  gesucht werden kann. So hart Leupi momentan auch vorgehen mag, keiner  seiner Vorg\u00e4nger war von einem anderen Kaliber und alle waren sie  schlussendlich Teil des Repressionsapparates.<\/p>\n<p>Die mediale Berichterstattung.<\/p>\n<p>Die  Medien hatten die Antworten auf die Krawalle schnell parat.  Wohlstandsverwahrlosung, unpolitische Chaoten und sie sch\u00fctzende passive  Party-G\u00e4nger waren schuld. Die Frage wieso denn so viele Menschen einen  Hass auf die Polizei haben, wurde nicht gestellt. Der Tages-Anzeiger  schaffte sogar den Kunstgriff die Krawalle gleichzeitig als apolitisch  und doch als soziales Ph\u00e4nomen aufzufassen: \u201eG\u00fcrber sieht zwei Gruppen  von Jugendlichen, die sich an den Krawallen bet\u00e4tigen: die  Unauff\u00e4lligen, die sich in der Masse zu Gewalt hinreissen lassen, und  die Benachteiligten, die so ihren Frust auf den Staat abbauen.\u201c Zwar  lassen sie eigentlich ihren Frust am Staat aus aber waren eigentlich  unpolitisch, im Gegensatz zu den Bellevue-Chaoten, die zwar auch sehr  dumm seien aber immerhin Freir\u00e4ume fordern. So muss man sich wohl die  Welt eines Tagi-Analysten vorstellen.<br \/>\nDas zweite Erkl\u00e4rungsmuster  geht von einer Art \u201eWohlstandsverwahrlosung\u201c aus. Weil es uns zu gut  gehe, machen wir aus Spass Krawall f\u00fcr mehr Partys. Erstens liegt dem  die absurde Vorstellung zu Grunde, dass die ganze Schweiz reich sei und  sich alle das tolle Party-Angebot leisten k\u00f6nnten. Dass dem nicht so  ist, haben eigentlich schon gen\u00fcgend Studien \u00fcber die Armut in der  Schweiz bewiesen. Zweitens findet sich in dieser Auffassung die  Vorstellung wieder, dass es den Jugendlichen schlussendlich tats\u00e4chlich  um diese eine Party gehe. Der Hass auf die Polizei als Staatsapparat  kommt aber von unz\u00e4hligen Erfahrungen, seien dies Repression an  Fussballspielen, Gentrifizierung mit all ihren Auswirkungen usw. Dass  dieser Hass sich irgendwann entl\u00e4dt, wenn es keine anderen  Artikulationsm\u00f6glichkeiten gibt, ist selbstverst\u00e4ndlich. Drittens wird  Unrecht nicht mit Relationen gegeben. Wenn jemand sein ganzes Leben lang  von der Polizei in Z\u00fcrich schikaniert wird, ist das Unrecht, egal ob er  in einem anderen Land noch mehr schikaniert werden w\u00fcrde. Wenn  Sozialabbau stattfindet ist es richtig wenn Menschen sich wehren auch  wenn es bestimmt einige L\u00e4nder gibt, in denen es noch weniger  Sozialstaat gibt. Diese eigentlichen Faktoren f\u00fcr die  Auseinandersetzungen machen die Menschen auch nicht linker, doch so  lange diese Faktoren bestehen, wird es auch immer wieder solche  Krawallen geben.<br \/>\nBlickt man nun als Antwort auf Indymedia meint man  die Linke \u00fcberhole die B\u00fcrgerliche gar auf der rechten Seite. Mag es auf  den ersten Blick noch klar sein, dass wenn Tele-Z\u00fcri drei Menschen auf  der Strasse befragt, diese nicht das tats\u00e4chlich Bild der Bev\u00f6lkerung  wiedergeben, so wird es bei der gr\u00f6sseren Analyse schon unklarer. Schau  nur auf Tagi: Alle diese Kommentare und sowieso weiss man doch, dass das  alle Menschen doof finden (ja woher weiss man das eigentlich?). Als  Antwort kann ja nur eine radikale Distanzierung unsererseits erfolgen.  Denn dann, dann k\u00f6nnen wir endlich gross und stark werden. Dieser  Ansicht unterliegen drei Grundlegende Fehler.<br \/>\nErstens ist es nicht  so, dass Medien einfach der Nullpunkt auf einer Achse der Objektivit\u00e4t  w\u00e4ren und nur versuchen die Fakten wiederzugeben, wenn man sie dann auch  nett behandelt. Medien haben eine politische Ausrichtung und geben die  in ihren Artikeln auch so weiter. Diese Ausrichtung ist mal mehr links  mal mehr rechts, sie hat aber bei allen grossen Verlagsh\u00e4usern gemein,  dass sie auf der Basis der momentanen Rechts- und Gesellschaftsordnung  steht. Sie wird also Dinge so oder so ablehnen, die wir als Legitim  erachten. Und ihr idealistische Auffassung, dass sie Gewalt als  politisches Mittel ablehnt, geht gar soweit, dass sie es auch anderen,  die es anwenden als politisches Mittel abspricht und ihnen Dummheit,  Naivit\u00e4t oder sonst was vorwirft. Das kann sie aus ihrem Blickpunkt auch  nicht verstehen, wieso sie denn immer wieder auf der Strasse  angegriffen wird. Wenn sich im Tagi dann pl\u00f6tzlich ein Journalist in  einer r\u00fchrenden Reportage bemitleidet, dass ihn niemand m\u00f6ge und er doch  nur die beide Seiten wiederbringen m\u00f6chte, dann ist das blanke Ironie  der bisherigen Berichterstattung. Einzig, dass es den Tele-Z\u00fcri Journis  noch arger erging, l\u00e4sst einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Die  Frage, wieso er denn so gehasst wird und wieso die von Tele-Z\u00fcri noch  mehr gehasst werden, stellt er sich nicht. Eventuell k\u00f6nnte es daran  liegen, dass die Journalisten eben bisher nicht f\u00e4hig waren eine  objektive Berichterstattung zu liefern und, dass die Leute darum  eventuell auch kein Interesse mehr haben ihnen Red und Antwort zu  stehen, wenn danach die Sachen doch in vollkommener Verzerrtheit wieder  erscheinen.<br \/>\nZweitens politisieren sich Menschen durch K\u00e4mpfe und  nicht durch das Lesen von Zeitungsartikeln. Das langj\u00e4hrig  SVP-Aktivmitglied hasst die radikale Linke, egal ob diese jetzt objektiv  in ihrer Meinung wiedergegeben wird oder nicht. F\u00fcr diejenigen, die es  zu agitieren gilt, gibt es andere Medien von unserer Seite, die aber  wohl tats\u00e4chlich noch ausgebaut werden m\u00fcssen.<br \/>\nDrittens geben die  Medien nicht einfach die Meinung einer Gesamtbev\u00f6lkerung wieder auch  wenn sie 20 Artikel zum selben Thema publizieren. Und wenn nun die  PR-Offensive der Polizei mit Jammern und Klagen beginnt, dann m\u00fcssen  diese Artikel als solche erkannt werden und nicht einfach als Tatsache  hingenommen werden.<br \/>\nDie Frage, wieso die Medien so berichten, wie  sie berichten geht aber weiter. Denn alle Journis als reine  Interessensvertreter der Herrschenden abzustempeln l\u00e4uft als Analyse  auch zu kurz. Der Abbau in der Medienwelt, die Abwanderung von ihr  Werkzeug beherrschenden Journalisten zu besser bezahlenden PR-Firmen,  also das offensichtlich eben Nicht-Funktionieren des Marktes spielt  sicherlich auch eine Rolle. Wenn in den zusammengelegten Newsrooms die  Jorunalistin, die eigentlich f\u00fcr den Sport zust\u00e4ndig ist, pl\u00f6tzlich \u00fcber  die Krawalle berichten muss und die Wetterfee Party-Vorhersagen f\u00fcrs  Wochenende machen muss, dann kann die Berichterstattung nicht gut  kommen.<\/p>\n<p><strong>Fazit <\/strong><\/p>\n<p>Man mag zu den Krawallen stehen wie man  will, die Leugnung und Verfluchung derer hilft aber auch nicht weiter,  sie zeugen h\u00f6chstens von einem absurden Restglaube an einen  konfliktfreie soziale Marktwirtschaft. Die inhaltlichen Widerspr\u00fcche des  Kapitalismus gibt es in der Schweiz genau so, wie sonst wo. Und im  Ergebnis ihrer artikulierten Form werden sie hier auch in ihren  unterschiedlichsten Formen auftauchen, vollkommen egal ob man das jetzt  toll oder scheisse findet. Will man als Gegner der Krawallen also etwas  tun, dann sollte man schleunigst beginnen das System zu \u00e4ndern. Will man  als Bef\u00fcrworter der Krawallen etwas tun, dann sollte man Beginnen die  Interessen zu kanalisieren und die Konflikte an ihren urspr\u00fcnglichen  Orten (Beispiel Gentrifizierung, Repression usw.) aufzugreifen. Denn  dort liegt wenn schon der Fehler der Linken, dass sie das nicht anbieten  kann und nicht etwa darin, dass sie nicht auch in das b\u00fcrgerlichen  Geschrei von Verurteilung und Verteufelung mit einsteigen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>F\u00fcr  eine linke Aufarbeitung der vergangenen und kommenden Geschehnisse und  gegen die b\u00fcrgerliche medial verbreitete Pseudowissenschaft. Lassen wir  nicht die Medien die Definitionsmacht \u00fcber die Ereignisse ergreifen und  machen wir uns eigene Gedanken mit unserer Methodik und unserer  Wissenschaft.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/ch.indymedia.org\/de\/2011\/09\/83373.shtml\" target=\"_blank\">http:\/\/ch.indymedia.org\/de\/2011\/09\/83373.shtml<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diskussionsbeitrag zu den Ereignissen in Z\u00fcrich in den letzen zwei Wochen und gegen die mediale Verteufelung dieser. <a href=\"https:\/\/www.lagota.ch\/?p=900\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[49,16,18,108],"tags":[125,130,129,122,24,27,121],"class_list":["post-900","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antirep","category-schweiz","category-squat-the-world","category-wirtschaftskrise","tag-krawalle","tag-leupi","tag-medien","tag-party","tag-polizei","tag-repression","tag-zurich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=900"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/900\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":903,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/900\/revisions\/903"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lagota.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}