Erfolgreiche Demo für ein solidarisches Klima in Luzern

29/04/2019

Am Samstag, 27. April 2019 gingen in Luzern rund 400 Personen für ein solidarisches Klima auf die Strasse. Obwohl die Organisator*innen, die Gruppe RESolut und der Verein solidarisches Luzern, die Klimastreiks ausdrücklich unterstützen, glauben sie, dass der Klimawandel nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern in den Kontext der herrschenden Umstände, nämlich dem Kapitalismus und der Nationalstaaten gestellt werden muss.

Fest beim Pavillon und Umzug durch die Stadt

Nach vier Jahren Unterbruch fand die alternative 1. Mai Demo dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Das Fest begann bereits um 14 Uhr beim Kurplatz/ Pavillon. Um 15:45 setzte sich der bewilligte Demonstrationszug dann in Bewegung. Er zog via Löwenplatz in die Hertensteinstrasse und von da in die Rössligasse. Nach dem Überqueren der Rathausstegs führte die Route über den Hirschengraben und die Winkelriedstrasse zum Helvetiaplatz und anschliessend über die Bahnhofstrasse und die Seebrücke zurück zum Pavillon. Beim Pavillon spielten dann noch lokale Bands bis um 22 Uhr.

Organisator*innen sind zufrieden

Rund 400 Personen trotzten bei der ca. 8 Stündigen Kundgebung am Samstag dem schlechten Wetter. Damit seien die Organisator*innen sehr zufrieden. Es „stelle eine gute Basis für weitere Aktionen dar“ sagt die Mediensprecherin Mira Frei. Nun rufe die Gruppe RESolut zu einer offenen Sitzung am 2. Juni auf, wo weitere Aktionen geplant werden sollen und auch der Verein für ein solidarisches Luzern wird seine Aktivitäten fortsetzen.

Wir glauben nicht an einen klimafreundlichen Kapitalismus

Mira Frei ist überzeugt davon, dass es keinen klimafreundlichen Kapitalismus gebe. Überproduktion und stetiges Wachstum seien Systemimmanent. Sie würden die Umwelt und somit die Lebensgrundlage aller Lebewesen auf der Welt zerstören. Denn auch darum geht es den Organisator*innen: „Wir wollen aufzeigen, dass der Klimawandel und die Not der Menschen eng miteinander verknüpft sind, denn der Klimawandel trifft vorerst vor allem die ärmsten Menschen auf der Welt.“

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