Flugblatt – The empire strikes back

Nach dem Juni 2025 haben am 28. Februar 2026 die USA und Israel erneut gemeinsam den Iran angegriffen. Angesichts der angespannten Lage in den USA, seien das Lebenshaltungskosten, Razzien und Morde durch ICE oder die Epstein-Files und nahende Zwischenwahlen, liegt es auf der Hand, den Krieg gegen den Iran auch als «Ablenkungsstrategie» zu betrachten. So befassen sich die politischen Kräfte innerhalb der USA und der Welt mit diesen Fragen, statt mit denen vor der Haustür. Doch ist nicht ganz klar, wer von dem Angriff gegen den Iran profitiert – abgesehen von Israel und den üblichen Verdächtigen der Rüstungsindustrie und Kriegsunternehmen. Die Iraner_innen auf jeden Fall nicht.

Jene, die hier aufgebracht «Bring back Pahlavi» rufen und Israel-Fahnen dazu schwenken, haben nichts aus der Geschichte gelernt. Die imperialistische Intervention von 1953, die zur Installierung des Schahs Pahlavi geführt hatte, wurde in einer Revolution über Bord geworfen. Eine starke linke Kraft war daran beteiligt. Sie wurde in der Folge massakriert, was der Berechtigung der Revolution gegen das Schah-Regime aber keinen Abbruch tut. Das Problem liegt darin, dass die Mullahs die Revolution gekapert haben, nicht am Sturz des Schahs. Seine Dynastie wieder zu installieren entspräche einem Regime-Change-Fieberalbtraum, ganz im Stil ähnlicher Interventionen, sei das Afghanistan, Irak oder Libyen.

Internationale Solidarität heisst Interventionen und Sanktionen ablehnen
Bisherige imperialistische Angriffe haben die iranische Regierung keineswegs destabilisiert, im Gegenteil wahrscheinlich eher gestärkt. Die Sanktionen haben die Wirtschaft so getroffen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung darunter leidet, teilweise sogar hungert. Immer wieder ist der Iran in Aufruhr, kommt es zu Demonstrationen, Strassenkämpfen, gar Aufständen. Die Mullahs sind eine korrupte und autoritäre Räuberbande, die die Bevölkerung seit 1979 unterdrückt. Selbstverständlich hat die Bevölkerung die Nase gestrichen voll. Der Widerstand aus den kurdischen Gebieten, der unter dem Schlagwort «Jin, Jiyan, Azadî» um die Welt ging, ist wohl bekannt. Was der Regierung in den USA genauso selbstverständlich nur als Vorwand dient, denn was auch immer sie behaupten, es geht weder um Menschenrechte noch um das Nuklearabkommen, das sie selber aufgekündigt haben.

Hätten die USA auch nur ein minimales Interesse an Menschenrechten, würden sie nicht Öl ins Feuer giessen wo immer sie können und den iranischen Widerstand ins Messer laufen lassen. Sie spitzen die Lage zu und werden mit einer «Lösung» aufwarten, die die ganze Region noch mehr in Schutt und Asche werfen wird. Die europäischen Staaten, verlogen wie üblich, beobachten die Eskalation mit zynischem Vergnügen, stellen die Solidarität mit dem genozidalen Israel über die Vernunft und haben wohl nur deshalb etwas Angst, weil Flüchtlingsströme zu erwarten, aber unbeliebt wären. Wer den Brandstifter in den Rang der Feuerwehr erhebt, sollte sich nicht wundern, wenn es brennt.

Wirkliche Freiheit wird erkämpft, Jin, Jiyan, Azadî!
Weder Imperialist_innen, noch Mullah noch Schah!
No war but classwar!
Für den Kommunismus

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28.2: Demo in Zürich gegen Militarisierung und Austerität

Militarisierung und Austerität töten!

Alle an die Demonstration am 28.2. um 16.00 beim Ni-Una-Menos-Platz (ehem. Helvetiaplatz)

Während Milliarden in die Aufrüstung fliessen, werden Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit kaputtgespart. In der Schweiz sollen mit dem « Entlastungspaket 2027 » Kürzungen im Asylwesen, bei Bildung und Forschung, beim Opferschutz, beim Klimaschutz und zahlreichen weiteren Bereichen durchgeführt werden – zugunsten der Armee.

Doch Sicherheit bedeutet nicht Panzer und Drohnen, Sicherheit bedeutet:
🏠bezahlbaren Wohnraum
🏥 gute und bezahlbare Gesundheitsversorgung
📚Bildung für alle
🌍 wirksamen Klimaschutz
✊Schutz vor Gewalt

Wehren wir uns gemeinsam!
Alle an die Demo gegen Militarisierung und Austerität am 28.2. um 16.00!

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St. Gallen: Kundgebung gegen Faschismus und Gewalt

Am 14. Februar gab es in St. Gallen den grössten Fascho-Aufmarsch der letzten Jahre. Während Faschos von der Polizei geschützt wurden, wurde antifaschistischer Protest gewaltsam niedergeknüppelt.
Setze mit uns zusammen ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Faschismus und wehre dich gegen die brutalen Repressionen gegenüber antifaschistischem Protest! (bewilligt)

📆 Samstag, 21. Februar
🕓17 Uhr

📍SG Kornhausplatz

Bring deine Friends mit!

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14.2 St. Gallen | Ostschweiz Nazifrei

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Rise up for Rojava!

Vorveranstaltung im Rahmen des 1. Mai 2026

Am 11. Februar 2026 gibt uns der kurdische Kulturverein Luzern einen Überblick über die neuesten Entwicklungen und Ereignisse in Rojava und ordnet deren Bedeutung ein. Begleitet wird der Abend von einem kurdischen Buffet.
Das Pfarreiheim Ebikon an der Dorfstrasse 7 ist barrierefrei zugänglich. Parkplätze sind vorhanden. Ab Bushaltestelle Löwen in etwa 5 Minuten zu Fuss erreichbar.
Kommt vorbei, Eintritt frei!

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Grosse Solidaritätsdemo für Rojava in Luzern

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Film: Deckname Jenny

27.01.2026 – 20:00

Di, 27.01.2026 | Tür 19:30 | Beginn 20:00
@Zündhölzli, Alpenstrasse 13, Zug

Jennys anarchistische Bande will nicht mehr zuschauen: Flüchtlinge an den Zäunen Europas, eingesperrt in Lagern. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionen zufällig herausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen. Eine Geschichte zwischen Liebe und Verrat, Hoffnung und Resignation, Widerstand und Freundschaft. DE 2017.

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DEFEND ROJAVA ‼️

📌 Bewilligte Demo, 17:00 Schwanenplatz

Nachdem die selbstverwalteten Viertel Aleppos, Sheik Maksud und Ashrafiyeh und die Gebiete westlich und südlich des Euphrat vom Regime in Damaskus besetzt wurden, gehen die Angriffe auf Rojava weiter. In Rojava wurde die Generalmobilmachung ausgerufen, die SDF und YPJ werden angegriffen und verteidigen sich und die Bevölkerung von Rojava.

✊ Zeigen wir unsere Solidarität mit dem Widerstand Rojavas! Alle auf die Strassen!
Hoch die internationale Solidarität!

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Auf die Strassen für Rojava!

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Smash WEF – Demo am 17.1.26 in Bern

Kampf dem Kapital bis unser Frieden siegt! // Lutter contre le capitalisme jusqu’à ce que notre paix gagne!

Gehen wir gemeinsam auf die Strasse für eine solidarische Gesellschaft fern ab von Ausbeutung, Kriegen, Klimazerstörung und Unterdrückung! Tragen wir den Widerstand gegen das WEF laut und kämpferisch auf die Strassen! // Prenons la rue pour une société solidaire, loin de l’exploitation, des guerres, de la destruction climatique et de l’oppression ! Menons la résistance contre le WEF ensemble et fort dans la rue!

17.01.2026 15:00
Bahnhofplatz, Bern // Place de la Gare, Berne

DE (FR en bas):

Bald ist es wieder so weit: In Davos treffen sich anlässlich des World Economic Forums (WEF) Vertreter:innen der Wirtschaft und Staaten (kurz: die Herrschenden). Für die letzte Ausgabe des WEFs lautete der Leitfaden: «Eine gemeinsame Zukunft in einer zersplitterten Welt schaffen». Im vergangenen Jahr wurde klar, dass es auch in der ruhig scheinenden Welt vom WEF-Gründer Klaus Schwab «Zersplitterungen» gibt: Schwab wird nach Berichten über sexuelle Belästigung und Spesenaffären ersetzt. Einer der neuen WEF-Chefs ist Vorsitzender des Investmentfonds Blackrock, Larry Fink und somit einer der einflussreichsten Kapitalfunktionäre weltweit. Fink steigt jetzt auf die Kommandobrücke des angeschlagenen WEF, um der Superluxusjacht neuen Glanz zu verleihen. Neben Fink tritt André Hoffmann als Vertreter des alten Geldadels – er ist der Erbe des Schweizer Pharmakonzerns Roche – aus dem Schatten, um das WEF-Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

WEF als ruhiges Hinterland
Das WEF gibt den politischen und ökonomischen Akteur:innen des Kapitals einen Raum, in dem sie sich auf ihre Klasseninteressen besinnen können. Die verschärfte Konkurrenz zwischen Staaten und Wirtschaftsvertreter:innen verunmöglichen jedoch Lösungen, die für alle Kapitalist:innen annehmbar wären. Nur in einem sind sie sich einig: Die Krisen sollen auf dem Buckel der arbeitenden Klasse ausgetragen werden. Für die Profite von oben muss unten geblutet werden. Dieser Klassenkampf von oben wird in Davos am WEF organisiert und findet seinen Ausdruck in Kriegen und der Faschisierung der Gesellschaft.

Die Verantwortlichen sitzen hier!
Die Schweiz ist nicht nur ruhiges Hinterland für das WEF, sondern profitiert aktiv an den imperialistischen Kriegen mit. So investiert die Schweizer Nationalbank in israelische Rüstungs- und Techkonzerne, die den Genozid an den Palästinenser:innen ermöglichen. Wie eng der Schweizer Staat mit Krieg verknüpft ist, zeigt sich, anhand des nahtlosen Übergangs der ehemals höchsten Bullenchefin (Nicoletta della Valle) zu der Firma «Champel Capital», die das israelische Militär berät. Das Schweizer Parlament schaut dabei nicht tatenlos zu, sondern stellt der Schweizer Armee vier Milliarden Franken mehr zur Verfügung. Es wird klar: Der Schweizer Staat und die Wirtschaft verdienen auf der internationalen Bühne an Krieg mit.

Internationale Solidarität ist unsere Waffe!
Im Widerstand gegen ihre Kriege werden die Interessen der Unterdrückten an einer Gesellschaft jenseits des Kapitalismus besonders greifbar. Das zeigt sich in Rojava, der demokratischen Selbstverwaltung in Nordost-Syrien durch die Kurdische Befreiungsbewegung. Die Bevölkerung und die Selbstverteidigungseinheiten Rojavas konnten sich in den vergangenen 10 Jahren gegen einen mal offenen, mal verdeckten Vernichtungskrieg der Türkei und verschiedener, mit ihr verbündeter Kräfte behaupten. Dieser Kraftakt war nur möglich, weil er Teil eines revolutionären und internationalen Prozesses ist.
Der unbeugsame Widerstand des palästinensischen Volkes gegen den zionistischen Siedlerkolonialismus und den von ihm verübten Genozid hat ebenfalls eine weltweite Solidaritätsbewegung entfacht. So regt sich auch hier in Europa Widerstand gegen die Komplizenschaft mit Israel. Von den Dockarbeiter:innen in Genua über die feministische Bewegung in der Schweiz bis zu den militanten «Bloquons tout» Protesten in Frankreich: Organisieren wir uns gegen Krieg und Krise. Dabei tappen wir jedoch nicht in die Falle bürgerlicher Pazifistinnen, die das Ende des Krieges und einen kapitalistischen Frieden, um des Friedens willen fordern. Der kapitalistische Frieden, manifestiert allein den Status Quo und verfestigt die herrschenden Machtverhältnisse. Unser Kampf gegen Krieg und Krise ist der Kampf für die Revolution.

Gehen wir gemeinsam auf die Strasse für eine solidarische Gesellschaft fern ab von Ausbeutung, Kriegen, Klimazerstörung und Unterdrückung! Tragen wir den Widerstand gegen das WEF laut und kämpferisch auf die Strassen!

Quelle: https://barrikade.info/article/7317

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