Zirkus mit Tieren…Boykottieren!

Medienmitteilung zur Demonstration gegen das Zirkus Royal in Emmen

Am heutigen Samstag Nachmittag haben in Emmen rund 100 Personen gegen Tierhaltung in Zirkussen, anlässlich des Besuchs des Circus Royal, demonstriert.

Der Demonstrationszug setzte sich pünktlich um 15 Uhr in Bewegung.

Lautstark zogen die TeilnehmerInnen vom Bahnhof Emmenbrücke  durch die Gerliswilerstr. und Rüeggisingerstr. zur Mooshüslistrasse. Vor dem Circus Royal wurde eine 15 minütige Zwischenkundgebung abgehalten.

Anschliessend führt die Route über die Stauffacherstr. und Hochdorferstr. Zurück zum Bahnhof.

Unterwegs wurden mehrere Reden gehalten.

Zur Demo aufgerufen hat die Organisation Lagota, welche sich selber als Teil der ausserparlamentarischen Linken versteht.

Nebst den häufigen Transporten, den unpassenden klimatischen Verhältnissen und dem Stress in der Manege, kritisierten die OranisatorInnen auch, dass die Tiere in ihren Käfigen viel zu wenig Platz hätten und die Tiere ihrer Würde beraubt werden.

Die Demonstration verlief friedlich, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

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15.12.12 Demo für Zirkus ohne Tiere Emmenbrücke

Am 15. Dezember 2012 findet in Emmenbrücke (Luzern) eine Demonstration Für Zirkus ohne Tiere, anlässlich des Besuchs des Circus Royal, statt. Treffpunkt 14:45 (pünktlich) Bahnhof Emmenbrücke.

Seit mehr als 150 Jahren werden Tiere aus aller Welt zur Belustigung des Menschen auf grausame weise dressiert und gehalten. Aus Gründen des Tier- und Artenschutzes ist es eine längst überfällige Massnahme endlich zu handeln und diese tierquälerischen Foltereien zu stoppen. Elefanten, Raubkatzen und andere Zirkustiere haben in freier Natur riesige Reviere und legen täglich viele Kilometer zurück. Im Zirkus dürfen die Tiere nur für die kurze Zeit des Auftritts in der Manege die Käfige verlassen. Ansonsten vegetieren sie in kleinen Käfigen und Zwingern – Nachts oft angekettet – auf wenigen Quadratmetern vor sich hin.
In den letzten Jahren ist der Circus Royal immer wieder durch exotische Tiernummern aufgefallen, die Tiere hatten gemäss Tierschutz viel zu wenig Platz, Ausserdem erhalten die Tiere, teilweise, bei Transporten bis zu 24 Stunden weder Wasser noch Betreuung. Des weiteren hält der Tierschutz fest, dass viele Tiere im Circus Royal während der Vorführung unnötig viel gepeitscht werden.

Methoden wie Prügel, enge Halsbänder, Futterentzug und sogar Elektroschock, die zur Dressur oder bei Aufführungen verwendet werden, beweisen immer wieder, dass die Tiere nur unter Zwang ihre Kunststücke vorführen. Auch wenn moderne TierlehrerInnen dazu neigen, mentale Kontrolle auszuüben und die Dressur auf Respekt und Vertrauen aufzubauen, kann dies niemals darüber hinwegtäuschen, dass die Tiere ihrer Freiheit, Selbstbestimmtheit und Würde beraubt werden.
Extremer Raum- und Bewegungsmangel unnatürliche und Gelenk schädigende Kunststücke, ständiger Ortswechsel, häufige Transporte und ungeeignete klimatische Verhältnisse belasten die Tiere stark. In fast allen Zirkussen und Zoos sind bei Tieren Stereotypen und Selbstverstümmelung zu beobachten. Stereotypie ist eine Verhaltensstörung, bei der auffallende und mitunter stundenlang anhaltende Bewegungsabläufe (z.B. Kopfdrehen, hin und herlaufen in festen Bahnen) immer wiederholt werden. Dies sind Symptome für Stress und Langeweile.

In einer Zeit in welcher Menschen mehr Vergnügungsmöglichkeiten hat denn je, sollte die Unterhaltung auf kosten unfreiwilliger Tierakteure längst abgelehnt werden.
Erfolgreiche Zirkusse wie der „Cirque du Soleil“ oder der Zirkus „Flic Flac“, die ohne Tiere unterhalten sind ein vorbildliches Beispiel dafür.
Tiere sprechen nicht unsere, und wir nicht ihre, Sprache. Also liegt es an uns allen den Qualvollen Zuständen entgegenzutreten und die Tiere zu unterstützen!

BOYKOTTIEREN SIE ZIRKUSSE MIT TIEREN!
OHNE PUBLIKUM KEINE VORSTELLUNG!
ARTGERECHT IST NUR DIE FREIHEIT!

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Grosse Lüge, kleine Entschuldigung – Blick am Abend ist nicht einsichtig

Circa 60 Personen haben heute Nachmittag vor der Blick am Abend-Redaktion demonstriert, um gegen den falschen und rassistischen Blick-Titel „60 Prozent der Asylbewerber sind HIV-positiv“ zu protestieren. Wir haben als MigrantInnen unsere  Würde verteidigt. Es ging dabei auch um einen Protest gegen die rassistische Berichterstattung der Blick-Medien allgemein.

Wir haben am Bellevue Flugblätter verteilt und sind Parolen skandierend zur Blick am Abend-Redaktion gelaufen. Nach einer kurzen Besetzung der Ringier-Büros an der Dufourstrasse 49 haben wir vor der Redaktion mit dem Chefredaktor Peter Rothenbühler diskutiert. Wir haben ihm gesagt, dass die Zeitung nur schlechte Bilder von Asylsuchenden und MigrantInnen allgemein zeigt. Wir haben gefordert, dass sie eine Entschuldigung gleich gross wie der falsche Titel druckt und dass sie allgemein ein besseres Bild von MigrantInnen zeichnet. Aber er hat unsere Forderungen nicht akzeptiert und leugnet, dass es eine rassistische Berichterstattung beim Blick am Abend gibt.

Wir sind zufrieden mit unserer Aktion, weil wir die Öffentlichkeit über Rassismus in den Zeitungen informieren konnten und weil die Blick am Abend-Redaktion uns zuhören musste. Eigentlich sind wir aber erst zufrieden, wenn allgemein ein besseres Bild von MigrantInnen in den Medien gezeichnet wird. Für die Zeitungen sind wir ein Thema, um Geld zu verdienen. Das ist eine Schande.

Filmaufnahmen der Diskussion mit Peter Rothenbühler findet ihr ab Freitag 2 Uhr auf dieser Seite: http://www.facebook.com/galla.filme

Autonome Schule Zürich / Bleiberecht Zürich

Quelle: http://www.bildung-fuer-alle.ch/artikel/grosse-l%C3%BCge-kleine-entschuldigung-%E2%80%93-blick-am-abend-ist-nicht-einsichtig

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Peña Nietos Amtsantritt von Gewalt überschattet

Mexiko-Stadt. Enrique Peña Nieto hat am Samstagvormittag das Präsidentenamt Mexikos übernommen. Mit ihm gelangt nach zwölf Jahren die Partei der Institutionellen Revolution (PRI) an die Macht zurück. Das Land wurde bis zum Jahr 2000 über 71 Jahre lang von dieser Gruppierung regiert. Der peruanischen Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa bezeichnete Mexiko damals als “perfekte Diktatur”.

Zügigen Schrittes bewegte sich der 46-jähirge Peña Nieto in die Abgeordnetenkammer, um dort den Schwur der Treue auf die Republik zu leisten. Während der Festakt fast bist in kleinste Detail der offiziellen Choreographie entsprach, lieferten sich ein paar hundert Meter weiter Demonstranten blutige Straßenschlachten mit der Polizei.

Aller Planung zum Trotz patzte der neue Präsident ausgerechnet beim Zitieren des Treueschwurs gemäß Artikel 87 der mexikanischen Verfassung. Er gesellt sich damit zu seinem Amtsvorgänger Vicente Fox der Partei der Nationalen Aktion (PAN), dem das gleiche Ungeschick zwölf Jahre zuvor passierte.

Kurze Zeit später hielt Enrique Peña Nieto seine erste Rede als Präsident im Nationalpalast. Dort stellte er die fünf Eckpfeiler seiner Politik vor. Er wolle ein Mexiko in Frieden errichten und Integration anstreben. Zudem sprach er sich für Chancengleichheit und Armutsbekämpfung aus. Bildung solle für alle zugänglich werden und Wirtschaftswachstum solle zu einem wohlhabenden Mexiko führen. Als letzten Punkt nannte er die Rolle Mexikos in der Welt und richtete sich direkt an die beiden anwesenden ausländischen Vertreter, den US-Vizepräsidenten Joe Biden und Felipe de Borbón, Prinz von Spanien.

Der Festakt von den Konfrontationen zwischen hauptsächlich jungen Demonstranten und der Staatsmacht begleitet. Mehr als sieben Stunden dauerten die Auseinandersetzungen an, die sich im Laufe des Tages immer mehr in das historische Zentrum verlagerten. Die Teilnehmer skandierten Losungen wie “Mexiko hat keinen Präsidenten”.

Im Laufe des Nachmittags spitze sich die Lage zum Ausnahmezustand zu, so dass die Polizeibeamten auch unbeteiligte Personen angriffen. In Folge der Verwüstungen von Geschäften und Banken im Zentrum wurden mehr als 100 Menschen festgenommen. Über den Verbleib einiger der Inhaftierten lagen über Stunden hinweg keine Informationen vor. 29 Demonstranten wurden in Krankenhäusern ärztlich versorgt. Zwei Menschen befinden sich in Koma und in kritischem Zustand.

Quelle: http://amerika21.de/nachrichten/2012/12/70402/praesidentschaftswahlen-mexiko

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Blick am Abend: Panikmache mit erfundenen „Fakten“

„60 Prozent der Asylbewerber sind HIV-positiv“, titelte Blick am Abend in seiner Ausgabe vom 30. November. Dabei handelt es sich um eine unglaubliche Verdrehung einer Aussage eines Aids-Hilfe-Schweiz-Vertreter. Auf die stösst aber nur, wer den ganzen Artikel liest. Auf äusserst verwerfliche Weise trägt die Zeitung damit zur Panikmache gegen Asylsuchende bei.

Die Geschichte mit den HIV-positiven Asylsuchenden beschäftigt den Blick am Abend schon länger. Am 14. November brachte er einen längeren Artikel mit dem Titel „Sollen Asylbewerber zum Aids-Test?“ Der Text behandelte das Thema alles in allem sachlich. Der befragte Experte erachtete Zwangstests für alle Asylsuchenden nicht als sinnvoll und betonte die Wichtigkeit von Informationskampagnen sowie freiwilligen Beratungs-und Testangeboten.
Einige Asylsuchende, die den Text in einem Deutschkurs der Autonomen Schule Zürich (ASZ) lasen, empfanden den Artikel zunächst nicht als rassistisch. Als sie dann aber verglichen, wie kurz demgegenüber der kürzliche Selbstmord eines Ausschaffungshäftlings in Kloten in der gleichen Zeitung abgehandelt wurde, änderten sie ihre Meinung und kritisierten den Fokus von Blick am Abend auf negative Bilder über Asylsuchende.

Unglaubliche Faktenverdrehung

Leider bestätigte sich etwa zwei Wochen später, dass es der Zeitung nicht wirklich darum geht, die Aids-Prävention bei Asylsuchenden und die Unterstüzung im Krankeheitsfall zu thematisieren – an sich ja ein legitimes Thema. Im Artikel erklärt Harry Witzthum von der Aids-Hilfe Schweiz: „Mit Blick auf Personen aus Subsahara zeigen die epidemologischen Daten, dass sich über 60 Prozent der betroffenen Personen bereits in ihren Herkunftsländern mit HIV infiziert haben.“ Diese Aussage verwandelt sich nun aber wie durch ein Wunder in den Titel „60 Prozent der Asylbewerber sind HIV-positiv“!

Fixiert auf negative Stereotypen

Was steckt hinter dieser Verdrehung? Ist hier jemand schlicht und einfach unfähig, statistische Aussagen zu verstehen – eine verlangte Kompetenz übrigens im Deutschtest für das Niveau B1, ohne das MigrantInnen viele Ausbildungen und Kurse verschlossen bleiben? Oder sind hier bewusst Fakten verfälscht worden, um mit Stimmungsmache gegen Asylsuchende bei den Lesern zu punkten? An einen schlichten Verständnisfehler zu glauben (und sei es nur ein Flüchtigkeitsfehler) fällt schwer.
Wenn auch die Verdrehung vielleicht nicht bewusst geschah, zeigt sich doch, wie fixiert gewisse JournalistInnen darauf sind, Negativmeldungen über MigrantInnen und Asylsuchende im Speziellen zu suchen. Und wenn der Wunsch sehr stark ist, kann sich – wir kennen es wohl alle – in der eigenen Wahrnehmung die Realität dem Wunsch anpassen. So wird dann das Zitat Wizthums über HIV-positive Personen aus Subsahara, von denen 60 Prozent sich schon in den Herkunftsländern angesteckt hätten, zu einer Aussage über alle Asylsuchenden, von denen 60 Prozent HIV-positiv sehen. Dass es zudem bei den 60 Prozent um die Ansteckung in den Herkunftsländern geht, verschwindet ganz aus dem Titel, der sogar mit Anführungszeichen als Zitat markiert ist.

Der gesunde Volkskörper

MigrantInnen als krank, ansteckend und gefährlich anzusehen, ist ein beliebtes rassistisches Stereotyp. Der angeblich gefährdete „gesunde Volkskörper“ spielte als rassenhygienisches Konzept seit dem letzen Drittel des 19. Jahrhunderts eine grosse Rolle und fand auch grosse Resonanz bei den Nationalsozialisten. Oft wurde dabei ein enger Zusammenhang hergestellt zwischen dem bakteriologischen Virus, der sich verbreitet und Körper befällt, und den ausländischen „Eindringlingen“, die das Volk gefährden:

Die aggressiven Migrations- und Invasionsmetaphern der Bakteriologen fließen zurück in die Politik und verbinden sich bald mit nationalistischen und rassistischen Kulturvorstellungen. ‘In der nationalistischen Vorstellung entwickelt sich das Bild des reinen Volkskörper und des reinen Staates, der nach außen dicht gemacht und dicht gehalten werden muss’, so Marianne Hänseler. Schon 1896 ist im Reichstag von Cholerajuden die Rede. Es ist nur ein kleiner Schritt vom Fremden als Krankheitsüberträger zum Fremden als Krankheitserreger im Volkskörper.1

Mit seinem Titel stellt sich Blick am Abend gewollt oder ungewollt in diese Tradition.

Quelle: http://www.bildung-fuer-alle.ch/artikel/blick-am-abend-panikmache-mit-erfundenen-%E2%80%9Efakten%E2%80%9C

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Proteste gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz (SiKo) 2013 in München

Kein Frieden mit der NATO. Aktiv werden gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“. Aufruf zu Protesten gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz (SiKo) 2013 in München. Im Februar treffen sich in München wieder hochrangige Politiker_innen und Kriegsstrategen, Vertreter von Wirtschafts- und Rüstungskonzernen – vorwiegend aus den NATO- und EU-Staaten – zu ihrer sogenannten Sicherheitskonferenz. Dort werden Strategien beraten, mit denen sie ihre wirtschafts- und machtpolitischen Interessen weltweit durchsetzen wollen. Sie reden von Frieden und Sicherheit, aber sie sind die Repräsentanten eines Systems, das zwangsläufig Kriege herbeiführt.

Deshalb demonstrieren wir gegen Rüstung und Krieg, für Frieden und Abrüstung.

Sie reden von Sicherheit – und drohen mit neuen Kriegen. Altbekannte Lügen, wie schon vor dem Irak- und Afghanistankrieg dienen als Vorwand für immer lauter werdende Kriegsdrohungen gegen den Iran. Ihre Sanktionen gegen den Iran dienen nicht einer Verhandlungslösung im Atomkonflikt, sondern der Kriegsvorbereitung. Nötig wäre eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten. Stattdessen heizt Deutschland den Konflikt an, liefert atomwaffenfähige U-Boote an Israel und Panzer an Saudi Arabien und Katar.

Sie heucheln Betroffenheit über das Blutvergießen im Bürgerkrieg in Syrien und sind mit ihren Waffenlieferungen für die Rebellen selbst Teil dieser Kriegsverbrechen.

Es geht dabei nicht um ein Ende des Blutvergießens, sondern um einen Regimewechsel in Syrien – auch als Vorbereitung eines Angriffs auf den Iran. Nötig wäre die einseitige Parteinahme zu beenden und alle Waffenlieferungen und sonstigen Kriegsunterstützungen einzustellen. Erst so entsteht Raum für demokratische Lösungen des Konflikts. Sie reden von atomarer Abrüstung – und modernisieren gleichzeitig ihre Atomwaffenarsenale. Im rheinland-pfälzischen Büchel lagern ca.20 US-Atomwaffen. Piloten der Bundesluftwaffe proben mit Tornado-Kampfflugzeugen den Einsatz dieser Atombomben. Damit verstößt Deutschland gegen den Atomwaffensperrvertrag und torpediert weitere Schritte zur atomaren Abrüstung. Nötig wäre, dass die Bundesregierung ab sofort den Atomwaffensperrvertrag respektiert, dass sie weder Bomberpiloten und Kampfflugzeuge, noch Atomwaffendepots zur Verfügung stellt.

Sie reden von Demokratie – aber rüsten die Bundeswehr für den Einsatz nach innen und außen auf.

Die Bundeswehr nistet sich in Bildungseinrichtungen und Kommunen ein und militarisiert immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Die Bundeswehr wird – im Widerspruch zum Grundgesetz – zu einer international einsetzbaren Interventionsarmee umgerüstet. Im kommenden Jahr erreichen die Militärausgaben den höchsten Stand in der Geschichte der Bundesrepublik und zur Perfektionierung der Kriegsführung plant die Bundesregierung die Anschaffung bewaffneter Kampfdrohnen. Nötig wäre eine wirkliche Friedenspolitik ohne Bundeswehr. Deutschland, den NATO- und EU-Staaten geht es um die Absicherung einer Weltordnung, in der sich bei Wenigen immenser Reichtum anhäuft, während Millionen auf der Welt verhungern. In Deutschland besitzt 1% der Bevölkerung fast die Hälfte des Geldvermögens. Weltweit verfügt das reichste Zehntel über Dreiviertel allen Reichtums. Gleichzeitig verhungert alle 5 Sekunden ein Kind oder stirbt an einer leicht heilbaren Krankheit. Die Herrschaften, die sich im sich im Bayerischen Hof zur sog. Sicherheitskonferenz treffen, sind mitverantwortlich für die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Sie ruinieren ganze Länder und verursachen millionenfaches Flüchtlingselend.

Sie sind die Repräsentanten dieses mörderischen kapitalistischen Systems, das sowohl die Menschen als auch die Natur ruiniert.

Ihre Politik ist auch der Nährboden für Nationalismus, Rassismus und Faschismus. Mit ihrer medialen Propaganda zielen sie darauf, dass die Menschen stillhalten – aus Angst vor Arbeitslosigkeit, Sorge um die Zukunft ihrer Kinder, Ohnmacht gegenüber dem Terror der Finanzmärkte. Die Münchner „Sicherheitskonferenz“ ist dafür und zur Rechtfertigung ihrer Kriegspolitik eines der weltweit wichtigsten Propagandaforen. Wir aber lassen uns nicht einschüchtern. Wir wenden uns gegen dieses System, das sich ausschließlich am Profit orientiert und über Leichen geht. Wir treten ein für Menschenwürde, globale Gerechtigkeit und Gewaltfreiheit in den internationalen Beziehungen – gegen Ausbeutung und Krieg.

Krieg beginnt hier.

Deutschland liegt bei den Rüstungsexporten auf Platz drei der Weltrangliste und direkt vor unserer Haustür befinden sich einige der größten Waffenschmieden. Sie machen Millionen-Profite mit der Beihilfe am weltweiten Massenmord.

Deshalb gehen wir auf die Straße

Gegen Kriegsgeschäfte und militärische Machtpolitik

Für Frieden, Abrüstung und soziale Gerechtigkeit – Für eine Welt ohne Atomwaffen

Gegen Militarisierung der Gesellschaft, gegen Nationalismus und Rassismus

Für internationale Solidarität und Gewaltfreiheit in den internationalen Beziehungen

Gegen alle Auslandseinsätze der Bundeswehr

Bundeswehr raus aus Bildungseinrichtungen, Jobcentern, Kommunen und Messen

Für die Auflösung der Interventionstruppen und letztlich der Bundeswehr

Für den Austritt Deutschlands aus der NATO und allen EU-Militärstrukturen

Für die Auflösung der NATO Gegen alle Waffenexporte.

Für den Einsatz der Rüstungs- und Kriegsmilliarden zur Bekämpfung von Hunger und Armut in der Welt

Ohne massiven Druck von unten werden die Regierenden ihre Rüstungs- und Kriegspolitik nicht ändern. Überlebensnotwendig ist daher, dass alle, die einen Wandel herbei führen wollen, sich organisieren und gemeinsam handeln.

Deshalb: Kommt nach München!

Beteiligt Euch an der Großdemonstration gegen die NATO-Kriegskonferenz,

am Samstag, 2. Februar 2013 AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/72644

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Bilanz der Demonstration „Bleiberecht für alle – überall!“ vom 17. November 2012

Das „Bündnis 6. Oktober“ zieht eine sehr positive Bilanz der lautstarken und bunten Demonstration „Bleiberecht für alle – überall!“ von heute Nachmittag in der Luzerner Innenstadt. Gegen 16 Uhr versammelten sich rund 400 Personen beim Pavillon auf dem Kurplatz um unter dem Motto „weltweite Bewegungsfreiheit und weltweites Bleiberecht“ gemeinsam für ein radikales Umdenken hin zu einer menschlichen Migrationspolitik zu demonstrieren.

Der Demonstrationszug setzte sich nach einer Eröffnungsansprache um 16:15 Uhr in Bewegung. Weitere Reden wurden am Falkenplatz, beim Helvetiaplatz und am Ende der Kundgebung um 18:15 Uhr beim Pavillon gehalten. Während der zweistündigen Demonstration herrschte durchwegs eine leidenschaftliche und sehr friedliche Stimmung. Es war den TeilnehmerInnen anzuspüren, wie sehr ihnen das Motto der Demonstration am Herzen liegt.

Mit freundlichen Grüssen

Bündnis 6. Oktober

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Nicht vergessen: Morgen Demo in Luzern!

Täglich sind weltweit Millionen von Menschen in Bewegung. Menschen verlassen ihr Ursprungsland oder das Land ihres momentanen Aufenthaltsortes um in ein anderes Land zu gelangen. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die MigrantInnen selbst. Unzählige Menschen migrieren unfreiwillig, sind also auf der Flucht. Sie flüchten vor staatlicher oder privater Verfolgung, sie flüchten vor wirtschaftlicher Ausweglosigkeit und vor sozialem Elend oder sie flüchten aufgrund der Zerstörung ihrer sie umgebenden natürlichen Umwelt. Viele Menschen migrieren jedoch auch freiwillig, einfach weil ihnen danach ist, weil sie ihr Leben oder einen Lebensabschnitt an einem anderen Ort verbringen wollen.

Die Schweiz hat gegen die weltweite Migration jedoch so einiges einzuwenden. Die Migrationspolitik der Schweiz folgt wie diejenige der EU-Staaten seit Jahren den Prinzipien der gezielten Selektion einerseits und der Abschottung und Repression andererseits. Menschen aus anderen Staaten sind nur in ganz wenigen Fällen erwünscht, beispielsweise als hochqualifizierte Spezialkräfte, als reiche Investoren oder wohlhabende Steuerzahler. Es handelt sich hierbei um den äusserst kleinen Teil der „regulären“ MigrantInnen, um jene MigrantInnen, von welchen sich die Schweiz einen grossen ökonomischen Nutzen erhofft. Alle anderen MigrantInnen gelten als unerwünscht und werden (mit ganz wenigen Ausnahmen) in die Illegalität getrieben und kriminalisiert. Bis zu 300 000 sogenannte „Illegale“ oder „Sans-Papiers“ halten sich zurzeit in der Schweiz auf. Das Paradoxe daran ist, dass genau jene Staaten, welche dafür besorgt sind, dass Kapital und Waren weltweit ungehindert alle Grenzen und Zölle passieren können, der weltweiten Migration mit immer noch repressiveren Massnahmen begegnen. Während also Geld und Waren aller Art frei über den ganzen Erdball zirkulieren sollen, wird dies den Menschen untersagt.

Die massenhafte Migration ist jedoch eine simple Tatsache: Millionen von Menschen migrieren tagtäglich. Und diese Menschen tun dies auch dann, wenn ihnen die Staaten hierbei Grenzen setzen, sie somit abzuwehren versuchen und sie im Falle einer erfolgreichen Flucht kriminalisieren und gewaltsam auszuschaffen versuchen. Weder die Schweiz, noch die EU, weder das Ausländer- und das Asylgesetz, noch der  „Europäische Pakt zu Einwanderung und Asyl“ können Menschen ihren Willen zur Migration verbieten. Staaten und Gesetze versuchen die Menschen zwar an der Migration zu hindern und in vielen Fällen gelingt ihnen das auch: unzählige Menschen sterben auf der Flucht, in Ausschaffungshaft oder bei einer Zwangsausschaffung. Doch der Migrationswille von Millionen von Menschen kann durch kein Gesetz dieser Welt gebrochen werden!

Wir fordern „Bleiberecht für alle“, im Gegensatz zu Abschottung und Repression. Jeder Mensch soll frei entscheiden können, wo er leben will auf diesem Planeten. Wir fordern also nicht nur „Bleiberecht für alle“ auf dem Territorium des schweizerischen Staates. Wir fordern „Bleiberecht für alle – überall!“ Erst die Abschaffung aller Grenzen und staatlichen Strukturen ermöglicht es jedem Menschen, sich an dem Ort seiner Wahl frei entfalten zu können. Die Zeit der Nationalstaaten mit ihren menschenverachtenden Grenzen und Gesetzen ist vorbei. Die Zeit der weltweiten Bewegungsfreiheit, der weltweiten Solidarität und der weltweiten Freiheit des Einzelnen ist gekommen!

Kämpfen wir gemeinsam für eine weltweite Bewegungsfreiheit und für ein weltweites Bleiberecht!

Bleiberecht für alle – überall!

DEMO AM 17. NOVEMBER UM 16H KURPLATZ LUZERN

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Beschwerde eingereicht – Demonstration findet auf jeden Fall statt

Medienmitteilung zur Demonstration „Bleiberecht für alle“ vom
17. November 2012 in Luzern:

Beschwerde eingereicht – Demonstration findet auf jeden Fall statt

Sehr geehrte Medienschaffende,

Wie in der letzten Medienmitteilung angekündigt, haben wir gestern fristgerecht Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Bewilligungsentscheid des Stadtrates vom 18 Oktober 2012 eingereicht. Das Verwaltungsgericht wird ersucht, festzustellen, dass die Verweigerung der Bewilligung für die Demonstration vom 17.11.2012 vor Schliessung der Ladenlokale um 16 Uhr die Meinungs- und Versammlungsfreiheit (Art. 16 i.V.m. Art. 22 BV und Art. 11 EMRK) verletzt.

In der Beschwerdeschrift wird ausgeführt, dass der Stadtrat im Rahmen der vorgeschriebenen Verhältnismässigkeitsprüfung bei der Prüfung eines Demonstrationsgesuches den grundrechtlich geschützten Interessen eindeutig zu wenig Gewicht beigemessen hat und die wirtschaftlichen Interessen der Geschäftsinhaber viel zu hoch gewichtet hat. Der Stadtrat verkennt dabei, dass die Behörden bei der Beurteilung einer Bewilligung für eine politische Kundgebung nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gehalten sind, die grundsätzliche Vorrangstellung der Versammlungsfreiheit aufgrund ihres ideellen Charakters zu beachten. Der angefochtene Bewilligungsentscheid bestätigt die vom Stadtrat in den letzen Jahren entwickelte Praxis, wonach grundsätzlich keine  Demonstrationen vor 16 Uhr bewilligt werden. Das Verwaltungsgericht wurde deshalb auch ersucht, sich in allgemeiner Weise zu dieser Praxis zu äussern.

Die Demonstration wird am 17.11.2012 jedoch auf jeden Fall stattfinden. Das äusserst wichtige Anliegen der Demonstration soll auf die Strasse getragen werden, auch wenn der Stadtrat dies durch seine rechtswidrige Bewilligungspraxis zu verhindern versucht. Es kann zwar nicht mit einer abschliessenden gerichtlichen Beurteilung vor der geplanten Demonstration gerechnet werden. Das Verwaltungsgericht wurde jedoch ersucht, die Startzeit im Sinne einer vorsorglichen Massnahme einstweilen auf 14 Uhr festzulegen. Sollte das Gericht diesem Antrag nicht rechtzeitig entsprechen, wird sich das „Bündnis 6. Oktober“ selbstverständlich rechtskonform verhalten und die Demonstration „zähneknirschend“ erst um 16 Uhr starten. Dies jedoch mit der Gewissheit, dass nun auf jeden Fall endlich eine unabhängige gerichtliche Instanz über die grundrechtsfeindliche Bewilligungspraxis des Stadtrates entscheiden wird.

Mit freundlichen Grüssen

Bündnis 6. Oktober

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Bleiberechts-Demo am 17. November in Luzern

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