No Borders, No Nations – Reitschule Sommerfest 2015

Nach dem letztjährigen Openair findet am 31.07.2015 & 01.08.2015 zum zweiten Mal das Reitschul-Sommerfest unter dem Motto „No Borders, No Nations“ auf der Schützenmatte statt.
Die zweite Runde startet am 31.7 & 1.8 2015 mit passendem & grandiosem Line-up auf der Schützenmatte & dem Vorplatz, Vorträgen in der Reitschule zum Thema und viel darum herum !

nobordersbernFREITAG 31. Juli 2015 // ab 17h

Vorplatz:
17.00h KONNY

Kino Reitschule:
18.45h Vortrag: Nationalismus konkret

Schützenmatte:
19.00h BREAKDANCEBATTLE 1 vs 1, Wheel of Fortune
21.30h CHAOSTRUPPE
22.45h IWAN PETROWITSCH
00.00h ELDORADO FM
01.30h DJ AMARO und DIFRACTIVE (Kollektiv ASF)

Samstag 01. August 2015 // ab 14.30h

Kino Reitschule:
14.30h Vortrag: Calais – Unmenschlichkeit kennt keine Grenzen

17.30h Vortrag: Nation? Heimat? Gemeinschaft? Die Nation – ein Grund zum Feiern?

Vorplatz:
16.00h YOK
02.30h RADIO SOUS LE PONT

Schützenmatte:
17.30h THE MONOFONES
18.45h VALE TUDO
20.00h WAR ON WOMEN
21.50h MARATHON MANN
23.40h IRIE RÉVOLTÉS
01.30h COPY & PASTE

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Staatsanwaltschaft Sursee stellte Untersuchung ein

Quelle: http://www.zentralplus.ch/de/news/politik/3932054/Staatsanwaltschaft-Sursee-stellte-Untersuchung-ein.htm

Öffentliche Veranstaltungen auf dem Schlachtfeld zu Sempach sind bewilligungspflichtig. Seit 2012 drohen bei Verstössen happige Bussen bis zu 5000 Franken. Eine erste Anzeige des Kantons scheiterte jedoch vor zwei Jahren. Dies belegt ein Blick in die Einstellungsverfügung.

 

Trotz Verbot sind Rechtsextreme am Abend des 11. Juli beim Winkelrieddenkmal aufmarschiert (zentral+ berichtete). Auf Anfrage erklärte am Montag Urs Wigger, Mediensprecher Luzerner Kantonspolizei: Juristen müssten entscheiden, ob sich die Rechtsextremisten am Samstag strafbar gemacht hätten.

Nicht als öffentliche Veranstaltung eingestuft

Handhabe bietet das Reglement über die Benützung des Schlachtfeldes von Sempach. Es schreibt vor, dass öffentliche Veranstaltungen auf dem Gelände nur mit Bewilligung gestattet seien, bei Zuwiderhandlung droht eine Busse von bis zu 5000 Franken. Diese Strafbestimmung hat der Luzerner Regierungsrat 2012 in das Schlachtfeld-Reglement aufgenommen. Ein erster Anwendungsversuch scheiterte. Die Staatsanwaltschaft Sursee stellte Anfang Januar 2014 eine Strafuntersuchung ein, da es sich beim Rechtsextremisten-Aufmarsch von Anfang Juli 2013 nicht um eine öffentliche Veranstaltung gehandelt habe. So steht es in der Einstellungsverfügung, in die zentral+ Einblick erhielt.

Am ersten Julisamstag 2013 beteiligten sich – gemäss späteren polizeilichen Ermittlungen – 60 bis 70 Personen aus dem Umkreis der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) an der Gedenkfeier. Sie trafen sich bei der Kirche Sempach, liefen dann zum Schlachtgelände, standen ein wenig bei der dortigen Totenkapelle herum, bis zwei drei Männer zum Winkelriedstein gingen und dort einen Kranz niederlegten, versehen mit der pathetischen Widmung: «Wer hier den Heldentod starb, der Eidgenossenschaft Blut noch ehrt». Das wars dann! Die Polizei stützte sich auf Aussagen eines einheimischen Augenzeugen und eines anwesenden «Sympathisanten der PNOS», wohnhaft in der Region. Beide Auskunftspersonen berichteten, es habe keine Ansprache gegeben.

«Interner Anlass der Partei National Orientierter Schweizer»

Der Augenzeuge erklärte, er habe keinen eigentlichen Organisator oder eine Führungsperson ausmachen können. Und der PNOS-Sympathisant bezeichnete die Schlachtjahrzeit als Traditionsanlass der PNOS, zu dem es weder eines Aufrufs im Internet noch einer Einladung oder eines Flyers bedürfe. Jeder wisse dies, nach dem Motto «wer komme, der komme».

Daraufhin stellte ein Surseer Staatsanwalt das Verfahren ein: Beim Rechtsextremen-Aufmarsch 2013 habe «es sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung, sondern um einen internen Anlass der PNOS gehandelt». Auch lägen keine Hinweise «auf eine akustische, visuelle oder sonstige übermässige Belastung des Schlachtareals oder eine Gefährdung von Ruhe und Sicherheit» vor. Und weiter: Unbeteiligte Drittpersonen wären damit in der Mitbenützung des Schlachtfelds kaum übermässig behindert worden, «weshalb vorliegend auch kein Fall eines gesteigerten Gemeingebrauchs» vorliege.

Dieses Jahr einiges anders

Beim diesjährigen Aufmarsch lief einiges anders. Die Organisatoren verbreiteten bereits vor Wochen einen elektronischen Flyer, nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland. Er erreichte zentral+ ebenfalls. Das polizeiliche Verbot von Rechtsextremen-Aufmarsch und der angekündigten Gegendemonstration veranlasste die Organisatoren zu mindestens einem weiteren Mail, versehen mit dem Wunsch nach zahlreichem Erscheinen und der Aufforderung, die Nachricht intern weiterzuleiten. Tatsächlich erreichte das kurze Schreiben noch weitere Leute.

Treffpunkt geändert

Auch die Veranstalter waren flexibel: Der Treffpunkt (Samstag, 17.30 Uhr) war nicht mehr ein Parkplatz in Sempach, sondern bei der Tankstelle der Landi Ebikon, an der Autobahnausfahrt Buchrain. Von dort fuhren die Demonstrationswilligen nach Hildisrieden, wo die Kantonspolizei noch präsent war. Dies berichtet Kommandant Adi Achermann am Montagabend auf «Tele 1». Erst als die kantonalen Hüter der Rechtsordnung abzogen, marschierten die Rechtsextremen zum Winkelrieddenkmal.

Überraschend die Gewissheit der Veranstalter im Vorfeld: «Unsere Feier findet im legalem Rahmen statt.» Das ist – gestützt auf die frühere Einstellungsverfügung – nicht nur wegen des versandten Flyers fraglich. Ein Foto, das die Antifa Ostschweiz am Wochenende verbreitete, dokumentiert, dass ein Redner (links, mit Manuskript in der erhobenen Hand) vor den Versammelten steht und dass seine Ansprache wohl über Lautsprecher (auf dreibeinigem Stativ) vorgetragen wurde.

Finanzdepartement Luzern hat Kenntnis

Verantwortlich für die Verwaltung des Schlachtgeländes, und damit für eine allfällige Anzeige wegen Widerhandlung gegen das Reglement über die Benützung des Schlachtfeldes von Sempach, ist das Finanzdepartement. Monique Müller, Departementssekretär-Stellvertreterin, erklärt auf Anfrage von zentral+, man habe Kenntnis vom Auftritt auf dem Schlachtfeld. Über das weitere Vorgehen werde man später entscheiden.

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Antifa-Demo in Sempach wurde verboten!

Medienmitteilung zum Verbot der Antifaschistischen Demonstration in Sempach am 11. Juli 2015

 

Heute wurde uns von der Luzerner Polizei mitgeteilt, dass unser Gesuch für eine antifaschistische Demonstration in Sempach am 11. Juli 2015 abgelehnt wurde. Aus Gründen der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit könne an besagtem Tag keine antifaschistische Demonstration in Sempach bewilligt werden.

Das von der Luzerner Polizei verhängte Demonstrationsverbot erstaunt uns und sorgt für grosses Unverständnis! Erstens ist es in einem  Rechtsstaat eine der Kernaufgaben der Polizei, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Diese Aufgabe hat die Polizei auch und gerade dann zu erfüllen, wenn Menschen von ihrem verfassungsmässig garantierten Recht auf freie und öffentliche Meinungsäusserung im Rahmen einer Demonstration Gebrauch machen wollen. Es scheint, als hätte die Luzerner Polizei also nicht verstanden, worin ihre Arbeit besteht.

Zweitens ist es enorm verstörend, dass bei der Luzerner Polizei nicht mit gleichen Ellen gemessen wird. Eine antifaschistische Demonstration wird verboten obwohl die Veranstalter den rechtlich korrekten Weg gewählt haben und um eine Bewilligung ersucht haben. Gleichzeitig wird das Vorhaben der Rechtsextremen, einen Marsch durchzuführen mit anschliessenden Reden und Musik (also offensichtlich eine politische Demonstration) als privater Anlass bezeichnet und zugelassen, obwohl nicht um Bewilligung ersucht wurde. Dass die Benutzung von öffentlichem Grund (die Rechtsextremen marschieren durch die Strassen Sempachs zum Schlachtgelände) zum Zwecke der politischen Meinungsäusserung eine Demonstration darstellt weiss auch die Luzerner Polizei. Doch anscheinend hat sie vor, die unbewilligte faschistische Demonstration kleinzureden und dadurch zu tolerieren.

Ist die Luzerner Polizei auf dem rechten Auge blind? Oder ist es einfach angenehmer, die Rechten marschieren zu lassen anstatt sie davon abzuhalten? Interessant ist auf jeden Fall dass die Luzerner Polizei am 2. Mai keine Skrupel hatte eine bewilligte und friedliche antikapitalistische und antifaschistische Demonstration in Luzern anzugreifen und vier Personen zu verhaften. Zwei Monate später wird eine unbewilligte faschistische Demonstration toleriert und eine antifaschistische Demonstration verboten. So ganz nach dem Motto: Wenn Nazis unbewilligt demonstrieren wird zugeschaut, wenn AntifaschistInnen bewilligt demonstrieren dann kommt der Polizeiknüppel!

 

 

Freundliche Grüsse

Antifa Zentralschweiz

Quelle: http://ch.indymedia.org/de/2015/07/95494.shtml

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Antifaschistische Demonstration am 11. Juli in Sempach

Medienmitteilung zur Antifaschistischen Demonstration in Sempach am 11. Juli 2015

 

Am 11. Juli 2015 wollen erneut Rechtsextreme in Sempach demonstrieren. Wie bereits in früheren Jahren versuchen Sie damit eine Integrationsplattform zu finden und von ihrer menschenverachtenden Ideologie abzulenken.

Wir wollen deutliche Zeichen für ein solidarisches und antifaschistisches Sempach setzen und rufen deswegen zu einer Demonstration am 11. Juli unter dem Motto „Kein Fussbreit dem Faschismus“ in Sempach auf. Ein Demonstrations-Gesuch wurde bei der Stadtverwaltung Sempach eingereicht.

Lasst uns den Nazis mit Zivilcourage und Entschlossenheit entgegentreten!
Diskriminierung und Menschenverachtung haben in Sempach keinen Platz!
No Pasaran!

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Luzernerfest(ung) politisert

Quelle: http://ch.indymedia.org/de/2015/06/95404.shtml


Gestern Samstag sind ca. 50 Personen auf die Strassem Luzerns gegangen. Wie angekündigt wurden die Menschen in der Innenstadt, die für das Fest reserviert war, mit den Auswirkungen der unmenschlichen Asypolitik konfrontiert.

lufestUnzählige Kinder spazierten mit farbigen “Refugees welcome Ballons”  durch die Stadt. Auch die an jeder Ecke aufgestellten Grabsteine, Kreidemalereien und aufgehängten Transparente, regten die Passant_innen zum Nachdenken an.
Mit all diesen Aktionen machten die Aktivist_innen darauf aufmerksam, dass während hier privilegierte Menschen vor allem konsumieren, Menschen beim Versuch an genau diesen Privilegien teilzuhaben, sterben.
Selbst wenn der Weg in die Schweiz geschafft ist, bleibt den Asylsuchenden ein Leben in Würde verwehrt.

Stadt und Polizei, die das solidarische Treiben gerne bewilligt gesehen hätten, wahren sehr präsent, beschränkten sich aber darauf, die Demo zu suchen und überfordert  Fotos zu schiessen.

Am Abend solidarisierten sich Künstler_innen, die am offiziellen Fest auftraten, mit der Aktion und bezogen Stellung mit Transparenten auf der Bühne.

wir werden keine Ruhe geben, bis wir ohne Grenzen Leben..!

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Direkte Aktionen und Demonstrationen am Flüchtlingstag

Am diesjährigen Flüchtlingstag kam es schweizweit zu starken Protestaktionen gegen das rassistische Asyl- und Migrationsregime. Die Aktionen verbindet der Wille, den Rassismus gegen Geflüchtete auf der Strasse als entschiedene Bewegung von unten zu bekämpfen und im Alltag alles zu tun, um ihm den Boden zu entziehen.
Das Mittelmeer ist ein Massengrab, die EU-Aussengrenze ein militarisierter Schutzwall von Nord gegen Süd, Reich gegen Arm, Weiss gegen Schwarz. Grenzen schaffen in der Schweiz ein Paradies für Rohstoffraub, Steuerflucht oder Finanzräuberei und eine Hölle für Migrant_innen, die mehr sein wollen als Mehrwert. Dieses System braucht eine hör- und spürbare Absage.

fluechtlingstagIm Zürcher Flughafen demonstrierten 50 Aktivist_innen lautstark gegen die rassistische Praxis der Ausschaffungen und störten das Zusammenspiel der beteiligten Profiteur_innen. Die Reisenden wurden darauf aufmerksam gemacht, dass sie eine Ausschaffung bereits durch ein bisschen Zivilcourage verhindern können. Auch vor dem Ausschaffungsknast in Kloten kam es zu Protest. Mit einem Knastspaziergang drückten 200 Menschen ihre Solidarität mit den dort inhaftierten Menschen aus.

In der Genfer Innenstadt marschierten 1500 Personen zum Slogan „Bunker zu, Grenzen auf“. Die Demo solidarisierte sich mit den ehemaligen Bewohner_innen des „Foyer des Tattes“. Diese widersetzen sich seit dem 15. Juni gegen die Verlegung in unterirdische Asylbunker. Aus Protest besetzen sie seither das Kulturzentrum Grütli. Die Demonstration und die Besetzung der abgewiesenen Asylsuchenden fordern, dass die Transfers nicht stattfinden, die Schliessung aller Asylbunker und menschenwürdige Wohnungen für alle.

In Basel beteiligten sich 40 Personen an einer Protestaktion gegen Lager und die falsche Flüchtlingspolitik. „Ein schlechtes System wird nicht besser, wenn es schneller wird“, hiess es im Aufruf zur Demonstration.

In Baar haben Aktivist_innen ein grosses Transparent mit der Aufschrift „Für eine Welt ohne Grenzen“ aufgehängt.

In Bern haben Aktivist_innen auf der Route der Tour de Suisse zahlreiche Parolen auf die Strasse gemalt.

In Freiburg demonstrierten über 100 Personen gegen den Rassismus des Asylsystems. Viele Migrant_innen beschrieben am Mikrophon die Probleme, die sich für sie in der rassistischen Schweiz ergeben. Die Demo forderte auch Freiheit für Mehmet Yesilçali. Dieser ist in Freiburg inhaftiert. Die Schweiz will den anerkannten Flüchtling aus der Türkei nach Deutschland verschleppen.

In Lausanne wurden Passant_innen auf die mörderische Situation im Mittelmeerraum aufmerksam gemacht. Zu Stosszeiten haben zahlreiche Personen an der Aktion „Brücken, statt Mauern für neue Perspektiven“ teilgenommen.

Quelle: http://ch.indymedia.org/images/2015/06/95346.jpg

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23/06/15 infoveranstaltung zu “MIGRATIONSKAEMPFEN” & “SOLDIARISCHER UNTERSTUETZUNG” @ neubad ab 19:00

neubad

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20.6.: Demo gegen Rassismus und Grenzen in Fribourg

Am 20. Juni findet in Fribourg eine Demonstration zum Flüchtlingstag statt. Man besammelt sich um 14 Uhr beim l’ancienne Gare und geht von dort weiter zum Place Python, wo es einige Reden zu Themen wie racial profiling, die Flucht über das Mittelmeer und der Situation der Sans-Papiers in der Schweiz gibt. Die Reden werden unter anderem von Direktbetroffenen gehalten.

Grenzen-töten
Wir gehen auf die Strasse für eine Welt ohne Diskriminierung und Unterdrückung, für ein solidarisches und gemeinschaftliches Zusammenleben, eine Welt ohne Grenzen und Hierarchien.

Grenzen auf, überall, kein Mensch ist illegal!

Quelle: http://revolutionär.ch/wordpress/

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Ni oubli – ni pardon

Am Solikonzert im Sedel vom vergangenen Samstag haben wir mit einem Transpi und einer Rede auf die Ermordung von Clément Méric vor zwei Jahren aufmerksam gemacht.

nioublinipardonClément Méric, ein 18 jähriger Politikwissenschaftsstudent, war erst vor kurzem von Brest nach Paris umgezogen. Er war Aktivist der „Antifa Paris Banlieu“ und unter anderem Mitglied der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft “Confederantion Nacional du Travaille, CNT“, welche von Flüchtlingen des Spanisch-Faschistischen Franko-Regimes gegründet wurde. Später beteiligte er sich bei der linken bis linksradikalen StudentInnenorganisation “SUD Edutiants“.

Dieser Clément Méric geriet am 5. Juni 2013 in der Nähe des Bahnhofs Saint Lazare zusammen mit einigen Freunden in eine Auseinandersetzung mit Rechtsradikalen. Weil die Kräfteverhältnisse zu Beginn ausgeglichen waren, riefen die Neo-Nazis telefonisch Verstärkung. Die zahlenmässig stark überlegenen Faschisten griffen Clément und seine Freunde an.

Kurz nach 18 Uhr fielen die tödlichen Schläge, und wie die Sonntagszeitung JDD berichtet, zogen die Naziskins nach vollbrachter Tat „frohen Gesichts von dannen, nachdem ihnen klar wurde, dass ihnen niemand folgte“ und „klatschten sich gegenseitig in die Hände, ungefähr als ob sie gerade gemeinsam ein Diplom erhalten hätten oder Ähnliches“.

Clément Méric wurde anschliessend ins La Pitié-Salpétrière Krankenhaus eingeliefert, noch am gleichen Abend wurde er für Hirntot erklärt und im Verlauf des folgenden Tages wurden die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet.

Wie die Autopsie ergab, starb Clément Méric nicht an den Folgen des Sturtzes auf den Hinterkopf, sondern direkt an den Folgen des Schlages ins Gesicht, des später verhafteten, bekannten Pariser Neonazis Esteban Morillo.

Esteban Morillo wurde in Spanien geboren und wuchs in einem Kaff in der Picardie auf und hat dort als Dorfnazi auf sich aufmerksam gemacht. Zwei Jahre vor der Tat kam er nach Paris, wo er vom Dunstkreis von Serge Ayoub, Inhaber des rechtsextremen Veranstaltungsorts, Le Local‘ im Pariser Süden, ehemaliger Skin-Anführer in den 1980er Jahren und jetzt Kopf einer Minipartei unter dem Namen Troisième Voie‘ (Dritter Weg), angezogen wurde.

Quelle: http://ch.indymedia.org/de/2015/06/95247.shtml

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CriticalMass angegriffen (wiedermal LU)

Bogen überspannt?
Die Velofahrenden hätten diesmal den Bogen überspannt, wurde dem verhafteten Criticalmassteilnehmer auf dem Polizeiposten gesagt.
Er wird nun wegen Gewalt gegen Beamte angeklagt.

Vorausgegangen war eine gemütliche Stadtrundfahrt durch Luzern. Etwa dreissig Radfahrer_innen verschiedenster Alter, Hintergründe und Geschlechter fuhren begleitet von lauter Musik fröhlich-lustig quer durch die Stadt und versuchten die gestresst-konsumierenden Menschen auf den Trottoirs, in den Läden und vor allem auch in den Autos mit der guten Stimmung anzustecken.
Für einmal waren die Menschen auf den Rädern nicht an den Rand gedrängt, sondern konnten sich auf der ganzen Fahrbahnbreite frei bewegen. Dafür gab es durch die Langsamfahrt in den Autos dahinter endlich mal Zeit, die Stadt zu betrachten oder befruchtende Diskussionen zu führen…

Das von A bis Z absolut friedliche Treiben findet jedoch ein abruptes Ende, als auf dem Schweizerhofquai etwa acht Polizist_innen strammen Schrittes der farbigen Gruppe entgegentreten.

Die Polizist_innen stürzen sich auf den Fahrer des Anhängers mit Musik; er stellt die einfachste Beute dar,
die dann aber entwischt.
Für die erzürnten Gesetzeshüter_innen gibt es nun kein Halten mehr: Sie prügeln die nächste Person, die sie packen können zu viert zu Boden, und setzen sich auf sie. Menschen, die ihr zu Hilfe eilen, rücken selbst in den Fokus der wild gewordenen Uniformierten. Es wird wild gepfeffert, Menschen werden zu Boden geworfen…

Das alles geschieht exakt drei Wochen, nachdem vier Menschen, unter Anwendung von Polizeigewalt, aus einer friedlichen Demo heraus verhaftet wurden.
Das, weil sie scheinbar alle Pyros gezündet hätten und vermummt gewesen seien.
Wir wissen alle, dass das nicht stimmt.

Die Frage, die sich nun stellt, ist:
Wer überspannt denn da den Bogen langsam aber sicher?

Quelle: http://ch.indymedia.org/de/2015/05/95180.shtml

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